3x Berlin: Bücherbaum, Fachfrau, Original Unverpackt

Heute bringe ich Euch ein paar frische Eindrücke aus Berlin mit. Drei ganz verschiedene Orte hab ich gemeinsam mit meiner Freundin (eine Berlinerin, die sich heute von mir hat Neues zeigen lassen! 😉 ) aufgesucht, die alle etwas mit Minimalismus und nachhaltigem Lebensstil zu tun haben: einen Bücherbaum, die „Fachfrau“ und den Supermarkt „Original Unverpackt“. (Am vierten Ort wurden wir leider enttäuscht: Die Tauschkiste in der Falckensteinstraße gibt es anscheinend nicht mehr. Weiß jemand mehr?)

Der Bücherbaum

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#Upcycling weihnachtlich ;-)

Man nehme zwei Sorten Reste:

  1. Orangen, deren Inneres man sich hat schmecken lassen – doch wohin mit den Schalen?
  2. Und olle Kerzenstummel, die ja irgendwie immer in der Wohnung rumfliegen, weil kaum eine Kerze sauber bis zu Ende brennt.
Orangenkerzen-nah

Die beiden Orangenkerzen müssen noch aushärten, darum brennen fürs Foto die handelsüblichen Kerzen im Hintergrund.

Ich hab beschlossen, hier keinen Do-it-yourself-Tipp durchzureichen, den ich nicht selbst getestet habe. Und darum hab ich heute Nachmittag zwei Orangenkerzen gezaubert, angeregt durch diesen Blog hier (leider weiß ich nicht mehr, wessen Tipp das wiederum war…). Beim Machen ging es mir gut, auch wenn es nicht so „mal eben so“ gemacht ist, wie Isabella es in ihrem Blog verspricht. 😉 Doch ein bisschen darfs auch eine Herausforderung sein. Für mich entsteht so ein Flow-Gefühl. Ich kann alles andere vergessen. Ich bin dabei übrigens gern allein oder mindestens so ungestört, dass andere neben mir ihr ganz eigenes Ding machen. Do-it-yourself ist für mich vor allem eine Art Meditation-im-Tun, und das Ergebnis muss nicht immer gleich auch mit den Profi-Erzeugnissen mithalten können. Da bin ich anders gestrickt als Tanja und möchte hier gern meine Perspektive auf das Thema einbringen.

Dass ich mir mehr Zeit für das meditative Basteln und Handwerkeln nehmen möchte, hat einen für mich sehr ernsthaften Hintergrund, über den ich demnächst blogge, wenn ich mich gedanklich dazu sortiert habe.

Bis dahin bis ich gespannt, was Ihr zurzeit so an DIY-Projekten laufen habt! 🙂

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DIY: macht Selbermachen glücklich?

Was früher als spießig, altmodisch und lächerlich galt, avanciert gerade zum Trend. Wer hip sein will, macht seine Sachen selbst: Kräuter züchten, Seife sieden, Kleidung nähen. Produzieren statt Konsumieren lautet das Credo.

Ich frage mich, warum machen die Leute das und forsche im Internet:
„Man kommt der Freiheit ein Stück näher und verwirklicht sich selbst.“ Aha!
„So wird jeder zum Künstler und Modeschöpfer.“
Ich auch?
„Eine Demonstration gegen Konsumterror und für Individualismus, Recycling und Nachhaltigkeit.“

Bevor ich die Demo anmelde, schaue ich mich noch schnell auf daWanda um. Ich sehe niedliche Dinge – Taschen aus T-Shirts, Ringe aus Kaffeekapseln, Kleider aus Samt von alten Kinosesseln. Ich ahne, wie viel Arbeit da im Detail steckt. Zum Glück trage ich keinen Schmuck und habe schon eine Tasche und Kleider.

Eine Stunde später sitze ich vor meinem selbstgemachten Kuchen. Naja – mein Bäcker kann das besser. Miss-do-it-yourself putzt frustriert die Küche.

Was meint Ihr? Lohnt sich Selbermachen? Seid Ihr im Do-it-yourself-Fieber? Macht es wirklich glücklicher?

 

Vegan & plastikfrei: Kokosöl – Naturkosmetik selbst gemacht

Du möchtest plastikfrei(er) leben und suchst preiswerte Naturkosmetik? Mach Deine Beauty-Produkte doch einfach selber. Ich zeige dir, wie: Mit Kokosöl – ein wahres Naturtalent. Es gilt in Asien und Ozeanien seit Jahrtausenden als Heilmittel in der Haarpflege, Kosmetik und (ayurvedischen) Medizin.

Achtung: lecker!
Kokosöl duftet exotisch nach Urlaub. Ich würde mich am liebsten selbst vernaschen. Schade, dass es kein Duft-Internet gibt. Erleb es einfach selbst. Das kalt gepresste Öl kostet im Bioladen unter 3 Euro und hält im Kühlschrank 2 Jahre. Weiterlesen

Minimalismus in der Hosentasche – Gastbeitrag

Robert Richter

Robert Richter

Dies ist ein Gastbeitrag von Robert Richter aus Wien, 30+, Informatiker aus Leidenschaft und MinimaMuse-Leser. Vor ein paar Tagen mailte er mir seine Gedanken zur reduzierten Geldbörse – und ich freue mich nicht nur über diese Inspiration, sondern schlichtweg auch über den ersten MinimiaMuse-Artikel eines Mannes! 🙂

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Minimalismus in der Hosentasche

Wer gerne ohne Rucksack und Handtasche unterwegs ist, der kennt bestimmt das Problem: Die dicke Geldbörse nervt. Schlüssel und Handy benötigen schon mehr als genug Platz. Grund genug für eine radikale Reduktion.

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