Wer bloggt hier?

Stand: 23. März 2016

Alles begann mit der Lust am Austausch mit Gleichgesinnten. Ich (Dörte) startetete mit diesem Blog im Juni 2013, und schon nach nur einer Woche war die erste Co-Autorin an Bord. Hurrah! Wir bloggen zurzeit in einem Vierer-Frauen-Kleetblatt: Dörte (das bin ich, Gründerin und Herausgeberin der Minima Muse), mons7, dieBeckerin und Bianka. Über ein Jahr lang war auch Tanja mit dabei.

Wir bloggen jeweils in unserem eigenen Rhythmus, im Vertrauen ineinander und dadurch ohne redaktionelle Vorgaben oder Freigabeprozesse. Deshalb kann es passieren, dass mal zwei oder drei Artikel am gleichen Tag erscheinen, dafür anschließend für drei Wochen Ruhe ist. Für uns ist das okay, denn wir wollen unseren Gedanken freien Lauf lassen – uwir hoffen, dass unsere Leser/innen verstehen, dass das echte Leben nicht nach einem Redaktionsplan fuktioniert. Und unser Blog ist einfach ein Teil des echten Lebens, mehr Online-Tagebuch als Magazin.

Du hast Lust zu bloggen, Du probierst Dich an einer minimalistischen Lebensweise? Wie auch Du bei der Minima Muse mitmachen kannst, erfährst Du HIER.

Hier kommen die Teaser zu unseren ausführlichen Autorinnen-Portraits:

DÖRTE GIEBEL

doerte-giebel-diegoerelebt-portraitIn den meisten Sozialen Medien und Netzwerken bin mit meinem Anagramm dieGoerelebt (z.B. auf Twitter) unterwegs. 1970 geboren, bin ich mit einem Schwarzweißfernseher ohne Fernbedienung, einem kleinen Kassettenrekorder und Festnetztelefon groß geworden. Ja, das war toll! 🙂 Früher nannte ich mich Antimaterialistin, wenn ich in einem Wort ausdrücken wollte, was mir wichtig bzw. unwichtig ist. Ich lebe schon immer führerschein- und folglich autolos. Wenn ich reise, dann am liebsten nomadisch –  wandernd mit einem Rucksack auf dem Rücken, der alles (inkl. Schlafplatz und Lebensmittel) enthält, was man für mehrere Tage Leben braucht. Ich träume eben immer noch von einer Welt, in der alle genug haben, weil Teilen und Tauschen selbstverständlicher Umgang mit allem Materiellen sind… Ich träume… und Du?

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BIANKA

Bianka (about.me, Twitter: @bb_wortgewandt) ist in ihrer Kindheit und Jugend sehr viel umgezogen, inzwischen schon bestimmt 15 mal, war häufig nur ein oder zwei Jahre an einem Ort. Im Moment wohnt sie – mittlerweile Mutter von drei Kindern – in einem großen Haus auf einem kleinen Dorf im Niemandsland zwischen Heilbronn und Ludwigsburg. Das Dorf ist so klein, dass es nicht mal einen Laden gibt, in dem man Lebensmittel kaufen könnte. Sie ist froh, dass ihr Einkommen und ihre finanziellen Rücklagen es ihr erlauben, ab und an zu verreisen und das digitale Nomadenleben auszuprobieren.

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MONS7

mons7Ich bin Möchte-gern-Minimalistin. Weil die Tanja in unserer Runde viel mehr Minimalistin ist, als ich es je sein werde können. Ich bin Möchte-gern-Kreative. Weil die Dörte in unserer Runde viel mehr kreativ ist, als ich es je sein könnte. Aber ich bin es gern. Und auch nicht böse darum, wenn es dafür keinen Namen gibt.

Mein Tun wird von meinem Umfeld kaum bemerkt. Erstaunlicherweise. Wenn ich mich dazu artikuliere, kommen tiefsinnige philosophische Gespräche zustande. Bisher keine Ablehnung. Eher… Anlass für Austausch und Kommunikation. Was macht mich statt Konsumpf wirklich glücklich? Zutiefst und wirklich das Zusammensein mit meinem Hund. Sie macht mich glücklich weil … sie wenige aber eindeutige Bedürfnisse hat: Futter, Bewegung, Sozialleben … sie mir jeden Tag Vorschuss-Lorbeeren an Zuneigung und Freude gibt … sie einfach knuffig ist.

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DIE BECKERIN (HANNE)

diebeckerinWenn man meiner Lebensweise ein Etikett geben will, passt Minimalismus ganz gut. Auch wenn der Begriff recht wenig aussagt über das Warum und Wie. Ich mag die Begriffe Genuss-Minimalismus und Minimalismus der Fülle (den zweiten Begriff habe ich von Sandra), denn mir geht es nicht einfach um Reduktion, sondern um bewusstes Entscheiden, womit ich mich umgeben und wie ich leben will. Immer wichtiger werden mir auch Aspekte wie Nachhaltigkeit und soziales Bewusstsein.

Minimalismus in der Familie? Das ist ein schwieriges Thema, da ich die einzige bei uns zuhause bin, für die weniger mehr ist. Wenn ich etwas aussortiere, kann es gut sein, dass einige Dinge dann doch dableiben. Die Bedürfnisse sind einfach sehr unterschiedlich. Manchmal wirkt mein Drang zum Weniger aber auch ansteckend. Im weiteren Bekanntenkreis ernte ich eher Neugierde und Interesse, besonders wenn es um Möglichkeiten geht, Dinge sinnvoll weiterzugeben. Öffentliche Bücherschränke, Give-Boxes … das sind Ideen, die nicht nur für strenge Minimalisten interessant sind.

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