LIEBSTER Award Nominierung – die 4 Minima Musen antworten

liebster-award1Viele Dank, Sina Jasur, für Deine Nominierung zum LIEBSTER Award! Der LIEBSTER Award wurde – … von wem eigentlich…? – erfunden, um auch kleinere Blogs bekannter zu machen. Eine Art Vorstellungsrunde als ewige Blogparade. 🙂 Wir sind sehr gern dabei und haben beschlossen, dass alle vier Minima Musen zu Wort kommen.

Hier kommen unsere Antworten auf Sinas 11 Fragen:

1. Was wünscht Du Dir zu Weihnachten?

Dörte (diegoerelebt): Nichts. Also nichts Materielles. Es sieht so aus, als ob es das erste Weihnachten wird, an dem sich alle meine Liebsten (und ich mich) an die Verabredung halten und wir uns gegenseitig nur mit gemeinsamer Zeit und Aufmerksamkeit füreinander beschenken…

Monika (mons7): Zeit zu verbringen, mit den Menschen, die ich liebe.

Hanne (die beckerin): Ruhe, Zeit. Möglichst wenig Feiertags- und Freizeitstress. Und eine freie Autobahn, wenn ich mich auf den Weg zu meiner Familie mache ;-).

Tanja (texterinmitbiss): Nichts.

2. Was hast Du Dir für das nächste Jahr vorgenommen?

Dörte: Mal wieder viel (zu viel). Über das Meiste möchte ich hier nicht bloggen. Ich verrate nur schon einmal die Formel, in der ich meine Ziele für 2015 zusammengefasst habe: 69 – 1.000 – B1… 😉

Monika: Besser kochen lernen, und selbst Gekochtes anstatt Mensa und Restaurant genießen zu dürfen.

Hanne: Bis jetzt noch nichts Konkretes. Den aktuellen Weg weitergehen, mir nicht zu viel vorzunehmen. Das, was ich mache, intensiv zu machen und wenn es geht, auch zu genießen. Noch mehr Minimalismus und mehr Zeit zum Wohlfühlen. In die Richtung wird es gehen.

Tanja: Mit links zeichnen lernen.

3. Welche Leser sind Dir die liebsten?

Dörte: Die, die einen Kommentar hinterlassen. 😉 Darüber hinaus wünsch ich jeder und jedem, dass eine Anregung dabei ist und sich die Lektüre “gelohnt” hat.

Monika: Alle, die’s interessiert.

Hanne: Alle die, die sich inspiriert, bereichert oder ein bisschen besser informiert fühlen und die gerne bei mir vorbeischauen.

Tanja: Die, die kommentieren oder mich anmailen und von der Arbeit abhalten.

4. Liest Du lieber Fiktion oder Sachbücher?

Dörte: Beides und zwar sehr (sls Germanistin vielleicht nicht verwunderlich)!

Monika: Ich steh’ auf Sachbücher. Definitiv. Begründen kann ich das allerdings nicht. 😉

Hanne: Lieber Fiktionales. Wenn ich Sachinfos suche, bin ich dann doch eher mal im Internet und recherchiere.

Tanja: Nur Fachbücher.

5. Welchen Ratschlag fürs Leben würdest Du Deinen Kindern geben?

Dörte: Ich hab keine eigenen Kinder (dafür jede Menge Neffen, Nichten und Patenkinder). Mein wichtigste Ratschlag ist ein Zitat aus “Der kleine Prinz”: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Monika: Erlaube Dir, Umwege zu machen. Und wenn sich einer dieser als Abkürzung herausstellen sollte, dann freu Dich drüber.

Hanne: Ich bin nicht so der Freund von Ratschlägen. Frei nach dem Motto “Ratschläge sind auch Schläge” hoffe ich, damit sehr zurückhaltend zu sein und zu bleiben.

Tanja: Nicht auf ihre Mutter zu hören.

6. Was ist Deine Lieblingsfrucht?

Dörte: Avocado. Dicht gefolgt von Erdbeeren.

Monika: Kirschen. LECKER!

Hanne: Kirschen. Erdbeeren. Mangos. (Und Kirschen und Erdbeeren kann man getrost durcheinander essen, ab einer gewissen Menge meldet sich eh der Magen 🙂

Tanja: 6 kg Orangen/Woche

7. Was ist Dein Lieblingsrezept?

Dörte: Mein Geheimtipp, um von grünem Salat wirklich satt zu werden: einfach ein paar Nudeln drunter mischen. Schmeckt!

Monika: Kartoffeln. Und die in allen Variationen.

Hanne: Schokoladenkuchen.

Tanja: Keins. Koche nicht nach Rezepten.

8. Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen?

Dörte: … um meiner Kreativität Raum zu geben.

Monika: Um das, was ich mir bisher nur dachte, einfach mal (im unverfänglichen Raum) zu äußern.

Hanne: In meinem eigenen Blog, weil ich aus der Einsamkeit der Elternzeit raus wollte und wieder mit KollegInnen in Kontakt kommen. Bei den MinimaMusen, weil mich der Austausch über Minimalismus total inspiriert hat und ich in meinem direkten Umfeld diese Möglichkeit nicht habe.

Tanja: Mir hört sonst keiner zu.

9. Wenn Du einen Wunsch frei hättest, was wäre das?

Dörte: Ach herrje! Ihr kennt das Märchen vom Fischer und seiner Frau, oder? Das kann jetzt also nur schief gehen mit dem Wünschen… 😉 Ich würde gern etwas ungeschehen machen. Das ist mein aufrichtiger größenwahnsinniger bescheidener Wunsch für mein eigenes kleines Leben bzw. das eines anderen mir sehr teuren Menschen…

Monika: Dass jeder Mensch die Erfahrung machen darf, wie bereichernd die es ist, mit einem anderen Lebenwesen zusammenzuleben.

Hanne: Das überfordert mich. Ganz egoistisch zu allererst einmal Urlaub. Über alle anderen Wünsche müsste ich sehr lange nachdenken.

Tanja: Die Welt retten.

10. Was ist besser? Kalt oder warm?

Dörte: Kühl. Damit es noch Spaß macht, sich an der frischen Luft zu bewegen.

Monika: Warm natürlich. Wenn Du morgens aufstehst, und es Dich nicht fröstelt. Und Du möglichst wenig Kleidung brauchst, um Dich wohlzufühlen.

Hanne: Warm. Gerne auch sehr warm. Sonnig. Hell. So, dass man fast ausschließlich draußen leben, essen, arbeiten kann.

Tanja: Warm. Bin eine Frostbeule.

11. Deine Lieblingsband?

Dörte: Hab ich nicht. Ich höre wenig Musik. Ich weiß nämlich immer nicht so recht, wann, weil ich Musik nicht “nebenher” hören mag. Ich habe vor einer Weile Jan Josef Liefers als Sänger entdeckt – er trifft einen (melancholischen) Nerv bei mir – zum Beispiel mit diesem Song … #Gänsehaut

Monika: Da bin ich wie Dörte. 🙂

Hanne: Hab ich nicht. Höre zu wenig Musik und hab zu wenig Ahnung davon. Wenn, dann kenne ich mal ein Lieblingslied mit Namen, aber eine ganze Band?! 😉

Tanja: Bosse.

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Wir nominieren …

  1. Rage von mamadenkt.de
  2. Michael von minimalismus-leben.de
  3. Maria von widerstandistzweckmaessig.wordpress.com
  4. Frau Momo von fraumomosminimalismus.ch
  5. Christof von einfachbewusst.de
  6. Svenja von apfelmaedchen.de
  7. Dina von liebevoller.wordpress.com
  8. Nanne von einfachsoleben.blogspot.de
  9. Markus von markus-jung.de
  10. Afschin von hafschin.com
  11. Robert von meinwalkabout.blogspot.de

… und Euch stellen die folgenden 11 Fragen:

  1. Gab es für Dich einen ausschlaggebenden Moment, zum Minimalisten zu werden – eine Art Urszene?
  2. … und gibt es für Dich ein Vorbild in Bezug auf Dein minimalistisches Bestreben?
  3. Was machst Du mit den Dingen, die überflüssig geworden sind? Verkaufen? Verschenken? Wegschmeißen?
  4. Auf was möchtest du nicht verzichten?
  5. Wann und warum hast Du Dich das letzte Mal reich gefühlt?
  6. Was ist Luxus für dich?
  7. Was bedeutet Geld für Dich?
  8. Wie viel Geld brauchst Du im Monat zum Leben?
  9. Haben sich deine Beziehungen zu Freunden und Familie durch Minimalismus verändert?
  10. Wofür / in welchem Projekt engagierst Du Dich “ehrenamtlich” (also ohne dafür Geld zu bekommen, das muss ja nicht in “organisierter” Form passieren)?
  11. … und zum Schluss die Gretchenfrage: Wie hältst Du es mit dem Glauben / der Spiritualität?

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Regeln zum LIEBSTER Award

  1. Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der/die Blogger/in, der/die dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger/innen für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Facebook-Follower haben.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog Artikel.
  6. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.

Du wurdest schon mal nominiert oder du einfach hast keine Lust, dann gebe das Stöckchen einfach weiter. Es gibt da draußen bestimmt jemanden, der bis jetzt übersehen wurde….

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Mein Liebgewordenes, Unverzichtbares | Gastbeitrag

Ulrike

Ulrike

Dies ist ein Gastbeitrag von Ulrike Hecker aus Hamburg, die in ihrem Bambooblog über ihre Asienreisen und Buddhismus im Alltag berichtet. Ulrike ist eine Minima Muse Leserin, die meinen Aufruf zum Mitmachen beim Wort genommen hat und mir vor ein paar Tagen ihren Text samt Fotos zumailte. Darüber freue ich mich sehr! Ihre Geschichte liest sich wie ein herzerfrischender Nachtrag zur Juli-Blogparade „Unnütz & Unbezahlbar“ und ergänzt Monis Teddygeschichte – ihr erstes minimalistisches Erlebnis als Kind – ganz wunderbar. Danke, Ulrike, für diesen berührenden Einblick in Deine Welt der Dinge und in Dein Leben! Ich wünsche Dir eine liebe-volle Weihnachtszeit!

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Mein Liebgewordenes, Unverzichtbares

Mein Haushalt ist alles andere als auf Minimalismus ausgerichtet. Oh, ich bin gut im Wegwerfern, verschenken und loslassen. Highlight in dieser Hinsicht war mein Aufbruch nach Asien. Ich hab damals meine Wohnung aufgelöst und bin auf unbestimmte Zeit auf Reisen gegangen. 18 Monate habe ich aus einem 60l-Rucksack gelebt. Aber Minimalismus möchte ich das nicht nennen. Ich wollte reisen und mein Besitztum hing in der Zeit davon ab, wie viel ich schleppen konnte. Kaum war ich wieder Zuhause, hatte ich auch schon eine Wohnung. Dann zog mein Freund zu mir und brachte seine Sachen mit. Die Regale und Schränke füllten sich. Aus meiner Idee, in einem spartanisch ausgestatteten Schlafzimmer im japanischen Stil zu schlafen, wurde nichts. Irgendwo mussten ja meine/unsere Bücher hin. Und der Kleiderschrank.

In dieser Zeit geschah es, dass mein Freund und ich einen fürchterlichen Streit hatten. So schlimm, dass er wütend die Wohnung verließ und ich nach einer Weile weinend auf der Couch einschlief. Irgendwann hörte ich die Wohnungstür. Er war wieder da! Ich traute mich nicht, die Augen zu öffnen. Dann ein paar Schritte und schon hörte ich wieder die Wohnungstür. Er war wieder weg!

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Von der Kunst, keine Bücher besitzen zu wollen

Hier kommt nun also meine Zusammenfassung zur 2. MinimaMuse-Blogparade “Mein Bücherregal„, für die Ihr zwei Wochen lang – vom 10. bis vorgestern, 24. August 2014 – wirklich bemerkenswerte 11 Beiträge geschrieben habt. Ein großes Dankeschön für diese sehrr persönlichen Einblicke! Ich huldige Euch mit einer Sammlung an Zitaten aus Euren Beiträgen – die hoffentlich die eine oder den anderen zum Nach- und Weiterlesen im Originaltext anregen. Denn das Besondere an all diesen Beiträgen sind wahrlich die Fotos, die einfach die ganze Vielfalt des Bücherlagerns auffächern! Die Top 3 der Bücher-Minimalistinnen (Tanja, mons7 und Nanne) besitzen übrgens 0 (null!), 2 bzw. 5 Bücher.

Ein Bookcrossing-Regal in Second Life - darüber blogge ich demnächst ...

Ein Bookcrossing-Regal in Second Life – darüber blogge ich demnächst …

Ein Beitrag hat mich besonders beschäftigt, und zwar der von traumspruch über ihr persönliches und ganz besonderes Bücherregal – und mit diesem Zitat von ihr versteht Ihr schnell, warum ich beim Lesen sehr nachdenklich wurde: „81.919 Neuerscheinungen gab es auf dem deutschen Buchmarkt im Jahre 2013 – davon mal eben ca. 1000 für Blinde als Hörfassung übersetzt…“ #mustread

Die Bücher-Minimalistinnen:

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Zur Blogparade: Zeigt her, euren Bücherschrank!

Blogparade – wo?

Hier zur Erinnerung.

Bücherschrank intim?

Das hat die Dörte ja wieder mal in 140 Zeichen auf den Punkt gebracht. Der Bücherschrank der allermeisten unter uns, … ist irgendwie eine intime Angelegenheit. Den schickt man nicht fotoweise in die ganze Welt, und schon gar nicht bloggenderweise. Anscheinend.

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Mein Bücherregal #Blogparade

Ein Zuhause ohne Bücherregal ist für mich unvorstellbar – als Germanistin ist das vielleicht auch kein Wunder… Und wenn ich eine Wohnung (oder ein Haus) zum ersten Mal betrete und darin nicht recht schnell ein Bücherregal entdecke, werde ich ein bisschen unruhig. Erstaunlicherweise verliebte ich mich vor Jahren in einen Menschen, der tatsächlich ein Wohnzimmer ohne Bücher hatte, als wir uns kennen lernten. 😉 Mir war das eine Lehre: Ob jemand gern und viel liest und ob er die gleichen Bücher liebt wie ich, erkenne ich nicht am (nicht vorhandenen) Bücherregal. Gleichwohl bleibe ich dabei: Ein Bücherregal ist ein Statement. Bücher, die wir in unserem Zuhause stehen haben, sind unsere intellektuelle Kleidung: die gedruckten Worte, in die wir uns hüllen, Tag für Tag… Und wenn ich Gäste zu mir nach Hause einlade, weiß ich, dass sie meine Bücher sehen werden. Ich finde, dass ist ganz schön persönlich. Und ich habe große Lust, auch hier noch ein bisschen persönlicher zu werden und Euch – liebe LeserInnen dieses Blogs – noch besser kennen zu lernen, quasi als Ersatz dafür, dass wir uns nicht alle gegenseitig besuchen können (wobei ein Minimalismus Treffen wrklich ein guter Ersatz dafür ist). 😉

Der Aufruf lautet ganz einfach: Mach ein (zwei, drei…) Foto(s) von Deinem Bücherregal und erzähl uns etwas darüber! Zum Beispiel: Nach welchen Kriterien landen Bücher in Deinem Bücherregal oder fliegen auch wieder raus? Wie viele Bücher besitzt Du eigentlich – und warum so viele bzw. so wenige? In welchen Räumen steht/stehen Deine/e Bücherregal/e? Was bedeutet Dir Deine persönliche Bibliothek aus Papier – vor allem in Zeiten des Wandels hin zum digitalen Buch? Ich bin gespannt auf möglichst viele Liebeserklärungen an das gedruckte Wort, mit dem Ihr Euch umgebt! Zwei Wochen lang (bis zum 24. August abends) sammle ich, am 25. August gibt es hier dann eine Zusammenfassung mit Links zu Euren Beiträgen …

… und hier ist mein persönlicher Beitrag zur Blogparade:

Bücher, die mich glücklich machen

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