Lebensmittel wegwerfen

Das wollte ich irgendwann nicht mehr. Für jedes Lebensmittel, das ich kaufe,  wurde bereits eins vernichtet. Z. B. weil es irgendwelchen Schönheitsidealen nicht entsprach (die ich gar nicht an es stellte) und es deshalb nicht auf den Markt kam.

Mein Kühlschrankinhalt ist seitdem übersichtlich. Ich sortiere morgens automatisch nach oben, was an dem Tag weg muss. Das dauert 1 Minute. Vorher gibt’s einfach nichts Neues. Nicht immer habe ich dann Lust, genau diese eine Karotte oder Paprikaschote zu essen. Dieses kleine Drama schätze ich mal als Luxusproblem ein.

Im Laden freue ich mich, wenn ich mal eine welke Petersilie finde. Dann nehme ich gleich 2 und zahle nur eine. Das wissen die Verkäuferinnen schon an der Kasse. Ich freue mich, wenn ein Artikel ausverkauft ist. Ein schönes Gefühl, das nicht immer alles verfügbar ist. Ich mache keine Großeinkäufe mehr. Meistens kaufe ich mir 5-10 Sachen. Dann ist auch das Wichtigste dabei und reicht schon wieder für 1-2 Tage.

Auch auf Partys rette ich Lebensmittel vor dem Müll. Ich finde es einfach dekadent, wenn während dem Essen schon besprochen wird, was anschließend im Müll landet. Auch wenn ich dafür belächelt werde, ich nehme alles mit. Ich muss mir am nächsten Tag nix kochen und Gerettetes schmeckt viel besser!

Weggeworfen habe ich seitdem nichts mehr. Ich habe einfach meinen Verbrauch beobachtet und den Bedarf neu ermittelt. Insgesamt habe ich ein neues Bewusstsein für Lebensmittel. Ich habe gemerkt, exotische Sachen brauchen wir nicht. Ich freue mich, wenn ich nachts ein Ei finde und mir einen Pfannkuchen machen kann.

Und Ihr so? Wie geht Ihr mit dem Thema um?

Ab heute lebe ich nur von meinen Vorräten… #7TageChallenge

Wir schreiben den 23. August – allerhöchste Zeit, meine Monatschallenge anzugehen: 7 Tage nur von Vorräten leben (<- hier die Spielregeln)! Hanne hat die Challenge gleich Anfang August hinter sich gebracht, Tanja und Maria müssen sich nichts mehr beweisen, weil sie diese Challenge im letzten Jahr selbst schon über mehrere Wochen durchgehalten haben – und Dina hat die Challenge aus sehr guten Gründen abgebrochen und damit auch Größe bewiesen. 😉 Jetzt bin ich also fällig. Und so sieht es in meinem Schneckenhaus zurzeit in punkto Bevorratung aus:

Alles, was mein kleiner Küchenschrank hergibt...

Alles, was mein kleiner Küchenschrank hergibt…

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Los geht’s: Leben aus den Vorräten

Auch im August gibt es wieder eine Challenge und weil es so schön passte, habe ich auch direkt am 2.8. damit begonnen. Ich war vorher nicht einkaufen, wenn man von ein paar Dingen absieht, die unmittelbar für eine Grillparty besorgt wurden und daher auch schon wieder verbraucht sind. Ich werde mich nicht auf eine Woche beschränken, sondern will solange aus Kühlschrank, Eisschrank und Vorräten leben, wie ich mich vernünftig davon ernähren kann.

Los geht es mit einer Bestandsaufnahme.

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August-Challenge: 7 Tage nur von Vorräten leben

Bevor wir gemeinsam durchstarten in die zweite Challenge (die erste kannst Du hier (Aufruf) und hier (mein Erfahrungsbericht) und hier (Biancas Erfahrungsbericht) nachlesen), kommen hier noch einmal …

ALLGEMEINE SPIELREGELN FÜR DIE MONATLICHE CHALLENGE

Immer am 1. eines Monats rufe ich zu einem herausfordernden Selbstversuch auf – den ich selbstverständlich meinerseits angehen werde. Innerhalb des laufenden Monats gilt es, für mindestens 7 Tage ein verändertes Verhalten zu erproben, und zwar in Bezug auf Konsum und Besitz (im weitesten Sinne). Spätestens am Ende des Monats berichte ich – und hoffentlich auch viele andere von ihren Erfahrungen. Mitmachen kann jede/r, der/die hier mitliest. Die Challenges werden nicht für jede/n eine Herausforderung sein. Was dem einen leicht fällt, ist für die andere eine enorme Überwindung. Ich suche mir natürlich immer etwas aus, was auf jeden Fall für mich ein Ansporn ist, meinen Lebensstil zu überdenken.

tl;dr: Versuche, im Laufe eines Monats für 7 Tage am Stück (Du entscheidest, ab wann die laufen)
Dein Verhalten zu ändern und nach den beschriebenen Minimalismus-Spielregeln zu leben!

Alles klar? Auf geht’s!

Challenge im August 2014

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