Ist Minimalismus angeboren?

Was meint Ihr? Gestern hab ich mir einen neuen Kalender gekauft. Und sofort alle überflüssigen Blätter rausgerissen. Da fiel mir auf: Das mache ich schon mein ganzes Leben. Alles Überflüssige muss weg. Ist nur Belastung.

Oder wenn ich Leute besuche. Meistens ist es mir da viel zu voll. Sofort fange ich an, in Gedanken die Dinge um mich herum zu reduzieren. Ich mag gern klare, reduzierte Räume. Meine Mutter erzählt mir das Gleiche.

Wenn wir wieder zuhause sind, räumen wir erst mal auf. Und müssen uns von dem Schock erholen!

Kennt ihr so was auch?

 

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#Minimalismus – mein Leben auf 12qm

Wenn ich heute durch meine 3-Zimmer-Wohnung gehe und meinen Besitz so anschaue, denke ich manchmal wehmütig an meine Studienzeit zurück. Damals passte mein gesamter Besitz in ein Zimmer von 12 qm (plus ein Lebensmittelfach in der Gemeinschaftsküche des Wohnheims). Umziehen ging auch damals nicht mit einem Rollkoffer, aber ich habe all mein Hab und Gut mit einem Blick zugänglich gehabt. Als ich im Wohnheim gelebt habe, wusste ich das übrigens nicht zu schätzen und wäre auch nie auf die Idee gekommen, mich Minimalist zu nennen. Was fasziniert mich aber nun so an dieser Erinnerung? Wo will ich heute mit meinen minimalistischen Bestrebungen eigentlich hin?

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