Back to basics – wie wenig braucht es wirklich

Jedes Mal, wenn ich krank bin, bzw. dann endlich wieder gesund bin und klar im Kopf, nehme ich mir vor, demnächst mehr auf mich zu achten. Ich kann jetzt nicht sagen, dass die Vorsätze der letzten Male nichts gebracht hätten, dennoch: Es kommt immer wieder der Punkt, wo ich sie dann doch vergesse oder vernachlässige und prompt habe ich den Salat. Jetzt, wo ich den Minimalismus für mich entdeckt habe, führt die Frage für mich weiter:

Was brauche ich wirklich, damit es mir gut geht?

  • regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend trinken
  • genügend Schlaf
  • Bewegung

Das sind die absoluten Basics, die nötig sind, damit alles andere geht. Soziale Kontakte sollte ich noch ergänzen, denn auch wenn ich sehr gerne alleine bin, ohne ist doch nix. Wenn ich mir mein Leben derzeit so anschaue, dann fällt es  mir schon ziemlich schwer, überhaupt diese 3 bzw. 4 Säulen stabil zu halten. Dennoch gibt es in meiner Wohnung immer noch große Mengen an Büchern, CDs, Vorräte für mein Lieblingshobby Nähen und und und. Ganz ehrlich: Ich will all diese Dinge gar nicht aus meinem Leben und meiner Wohnung verbannen. Aber in den Mengen, wie sie hier liegen, kann ich sie nie und nimmer nutzen. Daher heute also wieder einmal mein fester Vorsatz: Zuerst kommen Essen/Trinken, Schlaf und Bewegung. Dann soziale Kontakte und dann der ganze Rest.

Da auch mein Tag nur 24 Stunden hat, werde ich also den ganzen Rest noch ziemlich reduzieren müssen, um genau so viel zu haben, wie ich dann auch in meine Tage hineinpacken kann.

Wie macht ihr das? Schafft ihr es, auf euch zu achten und auch noch Zeit für den ganzen Rest zu haben? Minimalismus ist ja auch eine echt zeitaufwändige Sache, oder?

Neugierig ist
die beckerin

Advertisements

#Minimalismus – und plötzlich hatte ich Zeit

clock-92130 Minimalismus heißt ja für viele erst einmal Entrümpeln. Auch für mich spielt das Aussortieren und Weggeben von Dingen eine große Rolle. Ich habe kürzlich aber festgestellt, das ist nicht das zentrale Element. Viel wichtiger als das Aussortieren ist das Treffen von Entscheidungen: Wie will ich Leben? Was ist mir wichtig? Was ist für mich verzichtbar? Wie will ich meine freie Zeit nutzen? Solche Fragen stelle ich mir immer wieder und durfte auf meinem Minimalismus-Weg kürzlich erste Früchte ernten: Ich hatte einfach so Zeit. Nichts zu tun, keine Verpflichtung, keine schreiende To-Do-Liste, einfach nur Zeit. Man könnte fast sagen, ich hatte Langeweile. Was für ein Genuss.

Weiterlesen

Manchmal tut’s ein Vollbad….

Erst mal Kaffee

Beim Kaffee heute Morgen überlege ich mir, welchen Punkt meiner Urlaub-in-der-eigenen-Stadt-Liste ich heute angehen möchte. Auf jeden Fall irgendwas mit Wellness, vielleicht mal in die Therme um die Ecke hier, oder gar ganz dekadent eine Thai-Öl-Massage zwei U-Bahn-Stationen weiter? Letztere kann man halbe Stunden weise, ganze Stunden weise, sogar für eineinhalb Stunden buchen.

… und eine Zeitung Weiterlesen