Handtaschen-Minimalismus Teil 2

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Die Mons hat vorgelegt und uns gezeigt, was sich in ihren Handtaschen so findet, da mach ich mich jetzt auch mal nackich. 😉

1) Wie viele Handtaschen hast Du so?

Ich hab schon immer nur total wenige Handtaschen gehabt. Eigentlich meistens wirklich nur eine, wenn überhaupt. Ich bin nicht so der Handtaschen-Typ. Inzwischen hab ich 3 oder 4. Eine, die nur für absolut oberschick geeignet ist, also mal zu ner Hochzeit oder Beerdigung. Eine, die eher ein Wintermodell ist, mir zwar sehr gut gefällt, aber eigentlich inzwischen fast zu groß ist – und daher nur extrem selten zum Einsatz kommt. Und zwei, die so meine Alltags-Handtaschen sind.

Diese nette kleine, die ich schon ewig habe (bestimmt schon 15 oder 20 Jahre), die auch schon langsam aber sicher echt Farbe verliert, die mir aber ans Herz gewachsen ist:

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Und die zweite ist diese hier, die leider aus Leder ist, die ich aber als Veganerin trotzdem gekauft hab, weil sie im Gebrauchtwarenladen gerade mal 3 Euro gekostet hat und noch aussah wie neu und ich hatte das Gefühl, dass ich dem dafür gestorbenen Tier irgendwie wenigstens noch ein wenig Wertschätzung entgegenbringen kann, wenn ICH sie kaufe und nicht irgendjemand, dem Tier und Tasche eher egal sind:

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Die Ledertasche ist auch eher etwas für kühlere Tage, wenn es jetzt so warm ist, macht ein Trageriemen aus Leder einfach nur wenig Spaß auf der Haut. 😉

Ich habe aber, wenn ich länger unterwegs bin, zum Beispiel auf Wanderungen oder bei einem Ganztags-Seminar oder der re-publica oder so was, noch einen Rucksack, der dann die Handtasche ersetzt.

2) Was ist in meiner Tasche so Wichtiges drin?

In meiner Handtasche herrscht der absolute Minimalismus. Ich hab meine Teufelchen-Tasche, die ich gerade aktuell verwende, mal ausgeleert und das kam dabei raus:

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Mein Geldbeutel und mein Schlüssel (und natürlich das Handy, das auf dem Bild fehlt, weil es gerade das Foto macht) wandern von Tasche zu Tasche, je nachdem, welche ich gerade nutze. Die Standardausrüstung bestehend aus Migränetabletten, Traubenzucker (für meine Tochter), ein oder zwei Notfall-Tampons, Taschentüchern und einer Gefriertüte (die als Handyschutz zum Einsatz kommt, wenn es unterwegs mal schütten sollte – oder die auch schon mal zweckentfremdet wird, wenn wir unterwegs eine Aufbewahrung brauchen) ist in jeder Tasche gleich und bleibt da drin. Manchmal ist noch ein Taschenmesser drin, allerdings brauche ich das unterwegs so selten, dass ich gerade eben festgestellt hab, dass es wohl seit einiger Zeit schon nicht mehr in der Handtasche ist – und ich auch nicht mal 100% sagen könnte, wo es stattdessen liegt.

Sollte ich länger unterwegs sein und meinen Rucksack statt der Handtasche dabei haben, ist da aber auch nicht wirklich mehr drin, es kommt nur was zum Trinken/Essen dazu und vielleicht eine Regenjacke oder so was.

Die Zeiten, in denen ich in meiner Handtasche meinen halben Hausstand durch die Gegend geschleppt hab, weil ich mit Kind(ern) unterwegs war, sind vorbei.

Nun bin ich gespannt, bei wem es vielleicht noch minimalistischer in der Handtasche zugeht als bei mir. Man könnte sicher noch einiges aus meiner Handtasche weglassen, eigentlich reichen ja Geldbeutel und Schlüssel – und auch den Geldbeutel könnte man deutlich minimalistischer packen als meiner es ist… Mal sehen, vielleicht entwickelt sich das ja im Laufe der Zeit tatsächlich noch genau in diese Richtung…

 

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Handtaschen-Minimalismus

Gleich zweimal hat @mons7 in diesem Internet das Wochenende über Handtaschen gelesen. Einmal hier, bei Malmini und dann dort, bei MamaDenkt.

Anscheinend ist das ansteckend, denn es macht Lust, auch mal die eigene Handtasche vor euch auszuschütten.

Aber zunächst der erste Teil der Frage, die MamaDenkt aufwirft.

Wie viele Handtaschen habt ihr im Schrank oder an der Garderobe hängen? Und welche davon benutzt ihr regelmäßig? Was ist in euren Taschen so Wichtiges Zeug drin?

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Laufen, mein minimalistischer Wohlfühlsport

Neulich schrieb die Mons schon etwas zum Thema „minimalistisch in Bewegung kommen„. Meine minimalistische Bewegung ist das Joggen. Minimalistisch deshalb, weil man nicht viel mehr braucht als ein gutes Paar Laufschuhe – und ein wenig Zeit.

Neulich im Wartezimmer bei einem Arzt sprach mich eine ältere Ausgabe des Focus an mit der Titelstory „Lauf dich gesund„. Was da über das Laufen steht, entsprach genau dem, wie ich es empfinde. Laufen ist super und unglaublich gesund – wenn man es nicht übertreibt. Lockeres Laufen für etwa 30 bis 45 Minuten pro Tag wird da empfohlen. Gerne auch täglich. Das kommt mir doch sehr entgegen. Mit Joggen tut man seinem Körper in relativ kurzer Zeit etwas wirklich Gutes, und zwar auf so vielen Ebenen.

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Slow Travel – Silent Tavel | Gastbeitrag

Heute schreibe ich mal in meinem eigenen Blog einen Gastbeitrag – weil ich das Original soeben in meinem anderen Blog nordlieben.de veröffentlicht habe… 😉 Ich finde aber, dass diese Form des Reisens auch sehr viel mit Minimalismus zu tun hat. Oder was meint Ihr?

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Die kurze Geschichte einer langen Zugfahrt

Am Ende wusste ich nichts über ihn, weder wo er lebte, noch was er beruflich tat – und das wissen doch die meisten Deutschen nach spätestens fünf Minuten Small Talk voneinander. Wir reisten acht Stunden nebeneinander und einander gegenüber, in zwei Zügen durch drei Länder. Weiterlesen

In Bewegung kommen und bleiben – ganz auf minimalistische Tour

Photograph 018 by Lauren Mancke found on minimography.com

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Letzte Woche wurde mir schlagartig klar – und zwar als ich mich nach dem auf den Boden gefallenen Stift herunterbückte – dass ich mittlerweile einfach nur unfit bin. Ich habe mich seit Jahren nicht mehr ernsthaft sportlich betätigt. Und seit der Hund alt ist, ist es mit der Gassigeschwindigkeit auch nicht mehr weit her. Meine Erwerbsarbeit findet hauptsächlich an zwei Bildschirmen statt.

Ich möchte in mein Leben wieder mehr Bewegung bringen. Weiterlesen