Fundstück im Netz: @jeanpol schreibt indirekt über #Minimalismus ;-)

Gestern veröffentlichte Jean-Pol Martin (den ich sehr verehre) ein privates Foto mit einen sehr weisen Gedanken dazu  auf Facebook (Quelle) – meines Erachtens eine sehr schöne Sichtweise auf das Thema Minimalismus (siehe auch Magic Cleaning nach der KunMari-Methode). Er gab mir die Erlaubnis, ihn hier zu zitieren:

Komplexitätskompression und glückbringende Strukturen:

Will man seine Alltagszufriedenheit erhöhen, so ist es günstig,
wenn man sich mit Gegenständen umgibt,
die verdichtete, glücksbringende Information enthalten.
Dieser Federbehälter aus dem 18.Jh. verschafft mir bei jedem Anblick Freude,
weil es Aufklärung, Familienstück, aktuelle intellektuelle Arbeit und
Gedankenverbreitung in Ingolstadt kommuniziert.

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 Jean-Pol Martin, 25.12.2014

*

 In diesem Sinne werde ich 2015 noch weiter daran arbeiten, mich ausschließlich mit erlesenen Dingen zu umgeben, die Glücksgefühle in mir auslösen.

Wie geht Glück?

„1) Vermeiden Sie negative Effekte, an die man sich auch nach langer Zeit nicht gewöhnt: Pendelverkehr, Lärm, chronischer Stress.

2) Erwarten Sie nur einen kurzfristigen Effekt von materiellen Dingen – Autos, Häuser, Boni, Lottogewinn, Goldmedaillen.

3) Dauerhafte positive Effekte haben überwiegend damit zu tun, wie Sie Ihre Zeit verbringen. Sorgen Sie für möglichst viel Freizeit und Autonomie. Tun Sie, was Ihrer Passion am nächsten kommt, auch wenn Sie einen Teil Ihres Einkommens einbüßen. Investieren Sie in Freundschaften.“

Für anhaltenden Effekt von beruflichem Status, nie die Vergleichsgruppe wechseln. 🙂

Rolf Dobelli, „Die Kunst des klaren Denkens“, S. 191, dtv