Wie ich mich auf einen Schlag von meinen 2.000 Büchern trennte | Gastbeitrag von @paaddor

peter-addorDies ist ein Gastbeitrag von Peter Addor, den er spontan als Reaktion auf unseren gestrigen Gastbeitrag von Michael über das Loslassen von Büchern schrieb. Ich kenne Peter aus dem MOOC Maker Course 2013 und schätze ihn seither als höchst charmanten Querdenker in Sachen Lehren und Lernen 2.0. Wir befinden uns beruflich in der gleichen Ecke – er arbeitet an der Fernfachhochschule Schweiz. Auf Twitter (@paaddor) steht in seiner Bio: „Digital Pioneer und Web junkie. Ich denke gerne über dynamische komplexe Systeme und Selbstorganisation nach und blogge darüber. Von Haus aus Mathematiker.“

Dass Peter sich aktuell dem Minimalismus verschreibt, hab ich erst gestern erfahren.

Umso begeisterter bin ich, heute schon mehr von ihm darüber zu lesen!

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Wie ich mich von meinen Büchern trennte

Buecher_voll

Ich liebe Bücher! Weiterlesen

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Sich positiv vom Kulturgut Buch trennen | Gastbeitrag

Dies ist ein gastbeitrag von Michael, der sich seit zwei Jahren intensiv mit dem Thema Minimalismus beschäftigt und hat dabei entdeckt, dass er im Inneren schon immer ein Minimalist war, dies aber früher kaum ausgelebt hat. Das hat sich geändert und in diesem Gast Beitrag berichtet er von seinem erfolgreichen Versuch seinen Buchbestand innerhalb eines Jahres von 800 auf 150 zu reduzieren.

Michael Grampp - BlogMichael lebt als Deutscher seit knapp 10 Jahren in der Schweiz in der Nähe von Zürich und arbeitet in der Forschung. Dort beschäftigt er sich unter anderem intensiv mit der Sharing Economy, wodurch er noch mehr das Teilen von Gütern und Dienstleistungen schätzen gelernt hat. In der digitalen Welt ist er ebenfalls eher minimalistisch unterwegs und betreibt keine eigene Webpage, eigenen Blog und ist auch nicht auf der Zeitverschwendungsmaschine Facebook unterwegs. Eine Nachricht schicken? Das geht natürlich, am besten an mgrampp@gmx.ch

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Sich positiv vom Kulturgut Buch trennen

Jeder kennt diese Herausforderung, Weiterlesen

Mein Liebgewordenes, Unverzichtbares | Gastbeitrag

Ulrike

Ulrike

Dies ist ein Gastbeitrag von Ulrike Hecker aus Hamburg, die in ihrem Bambooblog über ihre Asienreisen und Buddhismus im Alltag berichtet. Ulrike ist eine Minima Muse Leserin, die meinen Aufruf zum Mitmachen beim Wort genommen hat und mir vor ein paar Tagen ihren Text samt Fotos zumailte. Darüber freue ich mich sehr! Ihre Geschichte liest sich wie ein herzerfrischender Nachtrag zur Juli-Blogparade „Unnütz & Unbezahlbar“ und ergänzt Monis Teddygeschichte – ihr erstes minimalistisches Erlebnis als Kind – ganz wunderbar. Danke, Ulrike, für diesen berührenden Einblick in Deine Welt der Dinge und in Dein Leben! Ich wünsche Dir eine liebe-volle Weihnachtszeit!

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Mein Liebgewordenes, Unverzichtbares

Mein Haushalt ist alles andere als auf Minimalismus ausgerichtet. Oh, ich bin gut im Wegwerfern, verschenken und loslassen. Highlight in dieser Hinsicht war mein Aufbruch nach Asien. Ich hab damals meine Wohnung aufgelöst und bin auf unbestimmte Zeit auf Reisen gegangen. 18 Monate habe ich aus einem 60l-Rucksack gelebt. Aber Minimalismus möchte ich das nicht nennen. Ich wollte reisen und mein Besitztum hing in der Zeit davon ab, wie viel ich schleppen konnte. Kaum war ich wieder Zuhause, hatte ich auch schon eine Wohnung. Dann zog mein Freund zu mir und brachte seine Sachen mit. Die Regale und Schränke füllten sich. Aus meiner Idee, in einem spartanisch ausgestatteten Schlafzimmer im japanischen Stil zu schlafen, wurde nichts. Irgendwo mussten ja meine/unsere Bücher hin. Und der Kleiderschrank.

In dieser Zeit geschah es, dass mein Freund und ich einen fürchterlichen Streit hatten. So schlimm, dass er wütend die Wohnung verließ und ich nach einer Weile weinend auf der Couch einschlief. Irgendwann hörte ich die Wohnungstür. Er war wieder da! Ich traute mich nicht, die Augen zu öffnen. Dann ein paar Schritte und schon hörte ich wieder die Wohnungstür. Er war wieder weg!

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Mein Weg zum Minimalismus | Gastbeitrag

MirkaDies ist ein Gastbeitrag der Bloggerin Mirka von Lilienthal, die „Aus der Sockenschublade“ bloggt (und als @verdachtsmoment twittert). 🙂 Sie ist ab sofort nicht mehr „nur“ Minima Muse Leserin, sondern auch Gastbeiträgerin – ich freu mich! Angeregt durch Monis Artikel über ihren ersten Minimalismus-Moment als Kind, erzählt uns Mirka hier und heute, wie eine verweste Mandarine sie im zarten Alter von acht Jahren überhaupt nicht beeindruckt hat, die Erinnerung daran 15 Jahre danach jedoch umso mehr… Lest selbst!

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Mein Weg zum Minimalismus

Zu benennen, wann das mit mir und dem Minimalismus angefangen hat, fällt mir alles andere als leicht. Zu benennen, wann es nicht begonnen hat, ist dagegen viel leichter: Wir schreiben das Jahr 2001, ich besuche die zweite Klasse und es ist der Tag der schimmelnden Mandarine. Wohlwollend kann man in diesem Zusammenhang vielleicht von einem Zwischenfall reden, weniger wohlwollende Stimmen würden von der Ekelapokalypse sprechen.

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Befreiendes Loslassen – #Minimalismus und Achtsamkeit | Gastbeitrag von @Gabi_Raeggel

Gabi Raeggel

Gabi Raeggel

Dies ist ein Gastbeitrag von Gabi Raeggel aus Dortmund, die als @Gabi_Raeggel auch auf meiner Twitter-Liste „Minimalismus“ zu finden ist. Mit MBSR (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) beschäftigt sich Gabi seit 2011. Minimalisiert hat sie jedoch immer schon ganz gerne – früher war sie sich dessen nur nicht bewusst. So hat sie beispielsweise als 15-Jährige Dekozeug geschenkt bekommen, damit mal was auf ihrem Schreibtisch steht… 

Seit April 2014 bloggt Gabi auf  www.einfach-leben-jetzt.de über ihren achtsam-minimalistischen Lebensstil: Stressbelastungen reduzieren, sich immer wieder neu zentrieren, fokussieren, Klarheiten gewinnen über das, was im eigenen Leben wirklich wichtig ist. Ich freue mich, dass sie uns einen Gastbeitrag zu diesem Thema schenkt! Danke, Gabi!

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Befreiendes Loslassen – Minimalismus und Achtsamkeit

Irgendwann war es zu viel: Der überfüllte Kleiderschrank, die tausend „Stehrümchens“ im Wohnzimmer, das sich biegendes CD- oder Bücherregal. Oder auch: der überfüllte Terminkalender, der überorganisierte Tag, die Arbeitsbelastung, nicht endend wollender Stress. Vielleicht aber auch die Unzufriedenheit mit dem eigenen Single-Dasein einer zugestellten Wohnung oder auch eine zerbrechende Beziehung.

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