Crowdsourcing-Spenden als Konsumersatz? Meine November-Empfehlungen

Sieben-Stufen-Loslassen

Geld ist Energie und Energie muss fließen. Das ist schon lange mein Credo. Sparen fällt mir deshalb echt schwer. Eigentlich bin ich zurzeit ja der Konsumauszeit-Challenge von Apfelmädchen und sadfsh verpflichtet… Trickse ich mich grad aus? Vielleicht ist Spenden ja das neue Kaufen, so als Minimalistin? (Auf meiner Karmapunkte-Skala bin ich damit jedenfalls erst auf der dritten von sieben Stufen des Loslassens angekommen… 😉 )

Vor genau einem Jahr hatte ich mir bereits vorgenommen, monatlich einen kleinen Geldbetrag in nachhaltige Projekte zu investieren, und zwar auf Crowdfunding- bzw. Crowdsourcing-Plattformen wie Startnext, Betterplace oder INDIEGOGO. Jetzt bin ich wieder an dem Punkt. (Das Leben verläuft eben zyklisch, nicht linear. 😉 )

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D A N K E für die gegenseitige Inspiration

Nach einem Telefoninterview mit Niko Paech und mir kriegt die Redakteurin spontan Lust, ihren Schreibtisch auszumisten. Blogleser löschen Hunderte von Mails nachdem sie einen Beitrag von mir gelesen haben oder sortieren tagelang ihre Unterlagen. Oder schreiben mir, dass sie – wie ich – auch ihren Schreibtisch abgeschafft haben.

Was mich riesig freut: Die Lektorinnen meines Buches sammeln noch Wochen später Kleidung für die Flüchtlingshilfe, reduzieren Plastik und misten weiter Sachen aus. Auch für mich ist der Austausch eine riesige Motivation und das Buch wirkt noch lange nach. Ich will tragen können, was ich besitze.

Meine Küche ist jetzt mobil: Minibar, Miniceranfeld und Arbeitsflächen auf Rollen. So macht mir ein Umzug in eine fremde Stadt keine Angst mehr. Ich brauche nur eine Steckdose. Keinen Installateur. Mein Besitz wird immer leichter und diese neue Freiheit gefällt mir.  Die kann man nicht kaufen!

Was schenkt man einer Minimalistin?

Ehrlich? Am besten: nichts.
Damit kann man mir eine große Freude machen. Alle wissen, dass mich Konsum nervt und, dass ich so plastikfrei wie möglich leben möchte. Ständig muss ich mich gegen Geschenke wehren. Wer hat sich das nur ausgedacht?

Ich möchte einfach nicht mehr, dass Dinge für mich hergestellt werden, die ich gar nicht brauche
Neulich wollte ich zum Beispiel ein Buch  m i t lesen. Das heißt doch nicht, dass ich es  n e u  geschenkt haben möchte. Das war dann wohl ein Missverständnis.

Womit man mir eine Freude machen kann
Zuhören. Einfach mal die Fresse halten. Und nicht nur von dir reden.

Wenn du mir unbedingt was schenken willst
Schenk mir einen Apfel. Ich freue mich immer über Obst oder Gemüse. Es ist einfach alles da, was ich brauche. Und ich möchte nichts Überflüssiges mehr, um das ich mich kümmern muss. Oder mich insgeheim fragen: Wie werde ich das wieder los?

Ankommen – mein Jahresmotto 2015

Das Jahresmotto 2015 von Rage (mamadenkt.de) – „Heimat sein“ – hat mich sehr berührt, vor allem ihre sehr persönlichen Überlegungen dazu (und nicht zuletzt ihr Foto). Sicherlich liegt das auch an der kleinen Parallele in unseren Sehnsüchten: nach Skandinavien auszuwandern. In Moment der Lektüre ihres Posts hab ich spontan beschlossen, mich selbst – ein paar Tage nach Silvester – noch einmal auf die innere Suche nach meinem Jahresmotto zu begeben, denn bei all den Challenges, zu denen ich mich spontan hatte hinreißen lassen, fehlte mir plötzlich der verbindende übergeordnete Gedanke für das Neue Jahr. Worum geht es in meinem Leben zurzeit eigentlich wirklich? Woran möchte ich mich in den kommenden Monaten innerlich ausrichten? Wohin zeigt mein innerer Kompass…?

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