Nur 100 Dinge…

David Bruno (Ergänzung von Dörte: sein TEDx Talk, eine Rezension seines Buches auf becomingminimalist.com) besitzt nur 100 Dinge. Haus und Esstisch zählt er nicht, weil gemeinsame Nutzung mit der Frau. Für andere Minimalisten zählen nur persönliche Dinge. Dann besitze ich weniger.

Mein Eindruck: Bei der 100 Thing Challenge dreht sich wieder nur alles ums Haben statt ums Sein. Gerade das wollte ich ja nicht mehr. Viel wichtiger ist für mich: Lebe ich das Leben, das ich mir ersehne? Was passt wirklich zu mir? Was kann ich noch optimieren?

Einige Neo-Minimalisten besitzen nur noch den Inhalt im Rucksack. Und heimlich 2 Kisten bei Mutti. Ich frag mich dann immer: Schlafen sie im Stehen? Kriegen sie nie Kinder? Das Konzept geht doch nicht auf. Manche Backpacker sitzen nonstop im Flieger und killen das Klima – das ist dann Minimalismus?

Ich brauche keinen Kochtopf, wenn ich immer essen gehe. Aber ist das nicht mehr Konsum? Und gerade die minimalistischen Lebensweisen wie Selbstversorgung erfordern ja mehr als 100 Dinge…

Besitzt du nur 100 Dinge? Was ist dein Ideal an Besitz? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

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