27 Tage der Challenge #armeleuteessen

#armeleuteessen

Jetzt ist die Challenge nahezu vorbei, aber ich wollte nochmal einen kurzen Zwischenbericht abgeben, bevor ich dann Anfang Mai irgendwann ein Fazit ziehe. Es ging nach dem Beitrag zu Woche 1 mit den vielen ungeplanten Ausgaben noch direkt weiter mit Ausgaben, die in normalen Monaten eben nicht vorkommen. Und gleich vorweg: Es war weiterhin nicht alles Bio, was wir gekauft haben!

Woher kam das Essen in den letzten Tagen

Ich bin weiterhin mindestens einmal pro Woche für Foodsharing beim Bäcker abholen und wir haben jeweils einen Teil eingefroren für die restlichen Tage. Außerdem war ich mindestens einmal pro Woche bei Edeka für Foodsharing zur Abholung für frisches Obst und Gemüse, das wie immer für uns und Nachbarn, Freunde, Verwandte gereicht hat.

Ich war seit dem letzten Zwischenbericht 3 Mal einkaufen, davon 2 Mal im Edeka und 1 Mal im Bio-Laden. Jeden Donnerstag gab es eine Kiste mit Gemüse von unserer Solawi.

Einkäufe in den letzten Tagen

63,03 Euro bei Edeka – alles in Bio, außer „unserem“ Senf und einer Packung TK-Beeren
88,57 Euro bei Edeka – größtenteils Bio, außer einigen Specials für die Party
51,95 Euro im Bioladen – alles Bio
macht 203,55 Euro gesamt für Einkäufe, nahezu komplett Bio, teilweise aber Supermarkt-Bio

Sonstige Ausgaben

Der Tanzkurs-Abschlussball der Großen schlug zum Glück kein so großes Loch in unser Budget, sondern wir kamen mit insgesamt 40 Euro für Essen und Trinken (Nicht-Bio) hin.

Die hohen Ausgaben vor allem für Nicht-Bio-Lebensmittel lagen vor allem am Partymotto für die Party meiner Ältesten. Wir haben eine Beach-Party gefeiert und es gab einfach keine Bio-Gummibären in Poolnudel-Form oder als Haie. Und für „Fish’n’Chips“ musste ich auch diese Fischlis kaufen, sonst wäre das nicht gegangen. Ja, man hätte sich was anderes ausdenken können oder das Motto ändern…

Vollkommen vergessen

Vollkommen vergessen in meiner Berechnung habe ich bisher unsere Anteile an der Solawi. Diese schlagen mit 66,26 Euro im Monat für jeweils 1 Kiste Bio-Gemüse donnerstags zu Buche.

Gesamtausgaben für Essen seit letztem Zwischenbericht

Der letzte Zwischenbericht umfasste die Ausgaben bis einschließlich 10.4. – das heißt, seither sind 16 Tage vergangen. Wir haben in diesen 16 Tagen insgesamt 243,55 Euro für Essen ausgegeben. Das macht also 15,22 Euro pro Tag. Damit sind wir trotz Party (okay, Nicht-Bio-Party, was die Knabbersachen betrifft, aber immerhin das Chili am Abend war Bio und auch Wurst/Käse am nächsten Morgen) immer noch unter unserem eigentlichen Budget!

Das Budget

Von unseren ursprünglich berechneten 603,90 Euro für Lebensmittel diesen Monat haben wir inzwischen 383,63 Euro ausgegeben. Der Solawi-Beitrag dürfte auch abgebucht sein, also zieh ich diese 66,26 Euro auch mal mit ab jetzt.

Vom Budget bleiben uns damit noch 237,10 Euro für die restlichen paar Tage.

Alles Bio?

Wir kaufen tatsächlich größtenteils Bio. Das Gemüse von der Solawi ist 100% Bio. Vieles von dem Obst und Gemüse, das wir über Foodsharing bekommen, ist Bio. Der Bäcker, bei dem wir für Foodsharing abholen, ist leider nicht Bio – aber immer noch besser, als wenn das Nicht-Bio-Essen in der Mülltonne landet! Einige Dinge – vor allem für die Party, weil ich da keinen gleichwertigen Ersatz in Bio gefunden habe leider! – waren aber auch nicht Bio.

Ausblick auf kommenden Tage

Eine Freundin holt heute für Foodsharing beim Bäcker ab und ich werde sie dort treffen, weil sie mir ein Buch geben möchte, also werde ich wohl auch Backwaren mitnehmen, wenn ausreichend da ist. Außerdem gibt es morgen wieder unsere Solawi-Kiste und ich fahre zu Edeka zur Foodsharing-Abholung. Einkaufen ist noch für Freitag oder Samstag geplant, da ich für die Reise nach Berlin gerne ein paar vegane Snacks für unterwegs mitnehmen möchte für den Notfall und wir noch ein paar Kleinigkeiten brauchen, die in den letzten Tagen ausgegangen sind. Ob wir es schaffen, die restlichen über 200 Euro noch auf den Kopf zu hauen? 😉

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Ein Gedanke zu “27 Tage der Challenge #armeleuteessen

  1. Die letzten zwei Wochen habe ich einmal 35 Euro und einmal 43 Euro ausgegeben. Damit bin ich mit 137 Euro insgesamt im Budget von 140 Euro geblieben. Ich bin sogar einmal essen gegangen und habe mir eine Flasche Wein sowie zweimal Fleisch gegönnt. Meine Lebensmittel sind nicht alle bio, dafür frisch. Wenn ich kann, kaufe ich auch reduziert. Mein Kühlschrank ist fürs Wochenende und die kommende Woche voll.
    Wenn eine Familie das Essen plant, kommt sie mit den Beträgen aus. Mir hat dieses Experiment gezeigt, dass ich mit so wenig Geld auskommen kann.
    Wie lautet dein Fazit?

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