Es wird nicht weniger

dachboden

Letztes Wochenende war es wieder so weit: Wir haben unser Auto gepackt mit allen aussortierten Sachen der letzten Wochen und sind zum Gebrauchtwarenladen gefahren, um sie abzugeben. Der Kofferraum vom Kombi war gut gefüllt und auf der Rückbank lagen auch noch Sachen.

Und das war nicht zum ersten Mal so. Wir sind schon mehrere Male mit mehreren Kartons voller Sachen zum Abgeben gefahren. Jedes Mal wundere ich mich, woher das denn alles kommt. Wo verstecken sich all diese Dinge hier im Haus, die wir irgendwann aussortieren?

(Und da sind ja die Kinderzimmer noch gar nicht mit einbezogen! Wir sortieren ja nur in den gemeinschaftlich genutzten Räumen aus. Die Kinderzimmer, ja, die stehen nochmal auf einem gaaaaaanz anderen Papier!)

Unsere Schränke sind nicht übermäßig voll. Wir haben zwar drei Kellerräume und einen großen Dachboden, aber wir achten darauf, dort möglichst wenig Dinge zu sammeln. Wo also kommen mehrere Autos voller Krempel her? Und wir reden hier nicht über den Kofferraum vom Smart, den wir füllen. Ich hab einen Toyota Avensis Kombi, da geht ordentlich was rein. (Nur mal als Vergleich: Wir hatten für 10 Tage Urlaub den Kofferraum nur deshalb bis oben hin vollgestopft, weil den Hauptteil davon die Hundebox einnimmt!)

Und warum sind die Schränke irgendwie noch nicht komplett leer, obwohl wir doch jetzt mehrfach das gesamte Auto vollgepackt hatten mit aussortierten Sachen? So viele Schränke haben wir gar nicht und sie waren vorher schon nicht zum Bersten gefüllt. Aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass es gar nicht wirklich weniger wird darin. Auch nicht nach der vierten Autoladung voller nicht mehr benötigter Dinge.

Sehr sonderbar! Es wird irgendwie einfach nicht weniger. Wir haben noch unendlich vieles, was wir aussortieren wollen in den kommenden Wochen, scheinbar haben wir immer noch zu viel!

Aber was mir letztes Wochenende mal wieder extrem positiv aufgefallen ist: Wir haben nichts von dem, was wir aussortiert haben, bisher wirklich vermisst! Nichts! Also heißt das Motto: Weiter so! Es ist noch ausreichend da! 😉

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2 Gedanken zu “Es wird nicht weniger

  1. Schränke sind Stauwunder. Da geht ganz viel hinein, was man erst beim Ausräumen merkt.
    In einem Bücherregal hat die doppelte Anzahl Platz, wenn die Bücher zweireihig stehen. Beim Aussortieren erscheinen dann alte Schätze aus dem Hintergrund – was auch schön ist. Aber sie stauben ein oder werden nicht mehr gebraucht.
    Keller und Dachboden sind Tummelplätze für Dinge, die noch gut sind und die momentan nicht mehr gebraucht werden. Selbst bei wenigen Regalen und Kommoden sind sie rasch gefüllt, oft sehr übersichtlich. Hier macht es die schiere Menge.
    Vier Fuhren bedeutet, dass ihr noch am Anfang des großen Ausmistens steht. Bleibt dran. Nach einigen weiteren Aktionen werdet ihr in einem Jahr sichtbare Erfolge haben.
    Woher ich das weiß?
    Ich habe alle zwei Wochen zwei Plastiktüten voller Abfall in der Mülltonne versenkt (zweiwöchige Abholung) und im ersten Jahr keinen sichtbaren Unterschied feststellen können. Daran haben auch mehrere Fuhren zum Wertstoffhof etwas geändert. Nach drei Jahren Ausmistens hatte ich endlich mein Minimum erreicht.
    Außerdem – seid nachsichtig. Irgendwann könnt ihr euch nicht mehr mit „was tun mit diesem überflüssigen Ding“ beschäftigen. Dann legt eine Pause ein, sammelt eure Kräfte und startet später die nächste Ausmistrunde.

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    • Liebe Christine,

      puh, das klingt, als hätten wir wirklich noch sehr viel vor uns. Drei Jahre! Oh je!
      Wenigstens habe ich derzeit nicht die Sorge, nicht mehr zu wissen, wohin ich mit den überflüssigen Dingen soll. Der Gebrauchtwarenladen im Nachbardorf freut sich und da fast alles, was wir aussortieren noch in sehr gutem Zustand ist, nehmen die das alles sehr gerne an. 😉 Immerhin…

      Zum Glück mochte ich es nie, meine Bücher zweireihig zu stellen. Mir fehlt dann der Überblick. Und auch von den drei Kellerräumen ist nur einer mit Regalen versehen. Im zweiten stehen nur Waschmaschine (und fast nie genutzter Trockner) und die Heizungsanlage und in dem anderen lagern nur unsere Winter-/Sommerreifen. 😉 Der dritte allerdings, vor dem graut mir ein wenig, denn da müssen wir dringend mal ran. Da lagern Klettersachen, Rucksäcke, Taschen, Vorräte, Werkzeuge….

      Ja, ich seh schon, es gibt noch viel zu tun!

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