Gerätschaften im Alltag und (gute) Gründe, diese (nicht) zu haben

Photograph 015 by Lauren Mancke found on minimography.com

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Angeregt durch einen der letzten Beiträge auf der Minimamuse habe ich mir mal Gedanken gemacht, warum man – also ich meine ich – eigentlich diese ganze Battallion an Gerätschaften habe. Und ob ich die vielleicht gar nicht brauchte und durch anderes ersetzen könnte? Ich denke da ganz spontan an Spülmaschine, Ofen/Mikrowelle, Waschmaschine und Kühlschrank. Spülmaschine Wir haben ja schon eine schmalere als die Standard-Spülmaschine. Trotzdem hat sie einen schlechten Einfluss auf mich. Und das meine ich so.

  1. Wenn ich was anderes trinken will als gerade zuvor, dann wechsle ich – obwohl das Gefäß fürs nächste Getränk genauso geeignet – die Tasse/das Glas, … weil, … sonst wird ja selbst die schmale Spülmaschine nicht voll. Ergo: Ich besitze mehr (also VIEL mehr) Geschirr, als ich eigentlich brauche.
  2. Obwohl die beschichtete Super-Pfanne flugs abgespült wäre, stecke ich sie in die Spülmaschine. Weil, … wofür habe ich sonst eine? Ergo: Die bindet die Pfanne für mindestens einen weiteren Tag (bis die Spülmaschine voll), ich brauche also im Grunde eine zweite.
  3. Diese Einräumerei, Umstellerei, Ausräumerei macht mir (zumindest gefühlt) nicht weniger Arbeit als schnöde Abspülerei.
  4. Ich brauche Spülmaschinen-Tabs, Klarspüler, irgendwelches Salz, was weiß ich, während ich beim normalen Abspülen nur Spüli bräuchte.

Entscheidung für mich: Wenn die Spülmaschine mal kaputt (also endgültig kaputt) sein sollte, brauche ich ehrlich gesagt keine neue. Daumen runter!  Ofen/Mikrowelle Obwohl diese beiden Gerätschaften in einen Punkt vereint, sind das zwei unterschiedlichste Dinge für mich. Die Mikrowelle war schon vor mir da. Aber wir konnten nie eine gute Beziehung zueinander entwickeln. Ich habe bisher nichts gefunden, was ich ihr gerne anvertrauen würde, was ich nicht mit besserem Gefühl auch auf dem Herd erledigen könnte. Ergo: Ich bin froh, wenn die mal weg sein sollte. Aber der Ofen. Da mache ich Ofengemüse drin, Ofenkartoffeln, gelegentlich selbst gebackene Pizza. Kuchen eher nicht so. Ab und an auch mal einen Auflauf. Die Frage für mich wäre allerdings, muss es ein so großen Trum (=Stück) sein. Deshalb meine Frage an euch. Hat jemand vone euch Erfahrung mit so einem kleinen Ofen machen können? Nutzt man den dann auch? Oder sind die damit bebackbaren Portionen doch zu groß (ich koche immer für zwei), als dass man damit gut was zubereiten könnte? Bin auf euren Erfahrungsschatz dazu gespannt! Waschmaschine/Trockner Einen Trockner hatte ich nie. Also brauche ich auch keinen. Eine Waschmaschine, die schon eher. Da ich in Frankfurt lebe, könnte ich locker allerdings in den Waschsalon gehen. Aber ob das so praktikabel ist? Immerhin muss man die Wäsche (auch wenn’s nur um die Ecke ist) dahin schleppen – und wieder zurück. Und man wartet dann wahrscheinlich die ganze Waschzeit vor der entsprechenden Maschine ab, oder geht man anderweitige Dinge derweil erledigen? Ergo, die Waschmaschine ist bisher DAS Teil, das ich spontan am wenigsten missen möchte. Aber auch hier meine Frage an euch, werte Leserschaft: Würdet ihr eure Erfahrungen mit mir teilen, wenn es um Waschsalons geht? Ich bin gespannt! Kühlschrank Ich kenne tatsächlich einen Menschen, der hat ein knappes Jahr ohne Kühlschrank gelebt. Das war DAS Thema auf Zusammenkünften und Parties aller Art, das oft Diskussion, Unverständnis, aber auch Bewunderung ausgelöst hat. Letztendlich hat es mich aber auch zum Nachdenken gebracht. Die meisten Lebensmittel, die man verzehrt, kann man doch eigentlich auch außerhalb des Kühlschrankes aufbewahren (und das taten wir – soweit ich mich erinnern kann – früher auch). Früher wurde bei uns die Marmelade nicht in den Kühlschrank gesteckt, die Eier im Übrigen auch nicht. Und sogar die Butter würde früher im Herbst, Winter und Frühjahr in die Speisekammer gestellt. Fertig. Was ist es also, was uns so wertvoll, dass es gekühlt werden muss? Spontan: Milch und Wurstwaren, oder? Also etwas, das Veganer ohnehin nicht essen. Und Wurst könnte man ja in so kleinen Portionen vom Metzger holen – so man noch welche isst – dass sie eben nur für den geplanten Anlass ausreicht. Und wieder meine Frage an euch: Milchersatzprodukte, wie Mandelmilch etc., muss/soll man die kühlen, sobald angebrochen? Ergo: Beim Kühlschrank bin ich mir nicht schlüssig. Jetzt ihr, was sind eure spontanten Gedanken dazu? Auf welches Gerät würdet ihr am ehesten verzichten/verzichtet ihr ohnehin schon? Und welches davon eher nie hergeben wollen? Es ist gespannt und es freut sich auf Antworten…. die @mons7

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15 Gedanken zu “Gerätschaften im Alltag und (gute) Gründe, diese (nicht) zu haben

  1. Meine spontanen Gedanken: Bin ohne Spülmaschine schneller und war froh als meine kaputt war. Ohne Ofen und Rührgerät ist wie ohne Badewanne seit 5 Jahren (ungewollt). Das fehlt irgendwann. Bin gespannt wie lange ich das aushalte. Aber so esse ich keine ungesunde Fertigpizza mehr, Kuchen backe ich nicht. Die 2 Jahre ohne Waschmaschine haben mir gereicht. Brauche ich. Hätte nur gerne einen Toplader und geraden Küchenboden in einem geraden Haus. Im nächsten dann. Und meine Minibar ist seit 3 Tagen leer. Da steht ein winziges Glas Kokosöl drin falls mich mal eine Mücke sticht. Ich bin ganz deiner Meinung: Lohnt sich nicht weil das Meiste eh nicht rein muss. Nur dann hab ich ja gar keine Stromrechnung mehr. Mikrowelle galt mal als sehr ungesund wegen den Strahlen. Weiß nicht, wie das heute ist. Würde ich aber nie benutzen. Kein Bedarf. Liebe Grüße nach FFM und schmeiß den Kram jetzt schon raus. Leben. Nicht warten. Meine Devise.

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  2. Waschmaschine unbedingt – immer zum Waschsalon hin und zurück wäre viel zu kompliziert. Wobei wir eine Gemeinschaftswaschmaschine im Haus haben, die wir jedoch nicht nutzen (hatten sowieso eine eigene und mit der Bezahlung ist das blöde geregelt, grundsätzlich finde ich so was eine gute Lösung).

    Backofen – es würde auch ohne gehen, aber wieso rausschmeißen, wenn das Ding da ist (und ohne sähe es in der Küchenschrankwand ziemlich blöde aus). Auch können Gewohnheiten doch wieder ändern – mehr Kuchen backen, wieder häufiger Auflauf essen…
    Mikrowelle haben wir, nutzen wir selten (Fertigpizza und Aufwärmen), würde auch ohne gehen. Darf aber trotzdem bleiben, würde aber vermutlich nicht mehr ersetzt.

    Beim Trockner kommt es stark auf die Umstände an. Hätten wir eine Wohnung und Trockenkeller wüsste ich nicht wie wir die Bettwäsche und Handtücher trocken kriegen sollten (in der Wohnung würde es aufgrund der Feuchtigkeit anfangen zu schimmeln). Meine Schwester hat für ihre Familie einen Trockner, weil sie sonst eben kaum eine Möglichkeit hat, die Sachen trocken zu bekommen. Aus ökologischen Gründen bin ich sonst aber eindeutig gegen Trockner.

    Ich könnte eher auf den Kühlschrank, als auf die Gefriertruhe verzichten. Nein, nicht wegen Fertigpizza sondern wegen TK Gemüse und Eis :o) Bei uns ist es keine Alternative Sachen in der Speisekammer zu lagern, dort wird es einfach viel zu warm. Mit Lebensmitteln im Keller bin ich vorsichtig – wir hatten im Wohnheim dann unliebsame Mitbewohner und den Kammerjäger da.
    lg Nanne

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  3. Ich hab so einen Miniofen und benutze ihn gerne – man muss nur immer etwas aufpassen, dass die Oberseite nicht verbrennt, bevor das Gericht fertig ist, weil die Hitzequelle ja viel näher dran ist als beim großen Ofen. Aber bei Bedarf was drüberlegen, dann gehts gut.
    Aufläufe und Kuchen in einer Springform kann man gut drin machen, auch für 2 Personen
    Schwieriger sind halt Sachen, die eine große flache Fläche brauchen. Also Pizza für 2 geht vielleicht mir 2 Blechen übereinander und Umluft – was wirklich keinen Spaß macht in so einem Ofen ist Kekse backen, da braucht man so viele Durchgänge.

    Was ich mir wirklich nicht vorstellen kann, ist ohne Waschmaschine und Kühlschrank. Leider schwächelt mein Kühlschrank gerade etwas, und das ist ziemlich blöde, wenn die Küche der heißeste Raum in der Wohnung ist (zur Zeit ca 40 Grad tagsüber) und man keine Möglichkeit sonst hat, irgendwas einigermaßen kühl aufzubewahren (Keller ist so feucht, dass alles gleich schimmelt). Und jeden Tag einkaufen geht ja auch nur, wenn man nah bei einer Einkaufsmöglichkeit wohnt, wo man dann die Sachen auch in so kleinen Mengen kaufen kann (und man muss das Geld haben, sich dauernd die viel teureren Kleinmengen leisten zu können). Ich brauch keinen Liter Milch am Tag, aber ich brauch welche, und auch meine Sojamilch möcht ich bei dem momentanen Wetter nicht draußen stehen haben. Und wo kauf ich 2 Scheiben Brot am Tag? Bei größeren Haushalten kann ich mir das besser vorstellen. Aber da ist dann wieder die Frage, ob Leute mit mehreren Kindern die Zeit haben, jeden Tag genau geplant einkaufen zu gehen für den Bedarf genau dieses Tages.

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  4. Waschmaschine ist bequem und vor allem auch günstig (unser Waschsalon ist sehr teuer), ein Kühlschrank und ein Ofen gehören für mich zur Grundausstattung, eine Mikrowelle macht vieles bequemer und schneller (als 1 Personen-Haushalt koche ich gerne größere Mengen und wärme dann auf). Was für mich so ganz überflüssige Geräte sind, sind Sandwich-Maker, Brotautomaten, Küchenmaschinen, Einkochgeräte etc. Da habe ich in meiner Miniküche zum Glück auch gar keinen Platz für. Und da sind wir wieder beim Thema kleine Wohnungen. Je weniger Platz ich habe, desto konkreter denke ich über Anschaffungen nach 🙂

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  5. Spülmaschine sowie Trockner habe ich nie besessen und vermisse diese Geräte daher auch nicht.

    Mikrowelle wird eigentlich nur sehr selten benutzt, aber gerade um einen Teller Essen (weil man wieder etwas übrig geblieben ist) vom Vortag aufzuwärmen ist sie unersetzlich.

    Ohne Backofen keine Aufläufe, keine Plätzchen, kein Kuchen. Vor allem im Winter ist das Ding bei uns regelmäßig im Betrieb. Kann also leider auch nicht ersetzt werden.

    Waschmaschine haben wir. Wir wohnen ganz oben und sind daher auch froh eine Maschine zu besitzen, umso mehr, da wir wissen das eine Hausseite ihre Waschmaschinenanschlüsse unten im Keller hat. Eigentlich wäre es da aber einmal eine Überlegung wert insbesondere dann über Gemeinschaftsmaschinen nachzudenken, zumal der Trockenraum auch im Keller für alle Mietparteien direkt daneben zur Verfügung steht. Das muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Danke Nanne für den Hinweis mit den Gemeinschaftswaschmaschine.

    Ohne Kühlschrank geht es nicht. Auch wenn er nicht immer voll ist, gibt es einfach zu viel Dinge, die gekühlt sein müssen oder eben lieber gekühlt verzehrt werden wollen (insbesondere an den heißen Tagen, wie zuletzt). Aber ich habe während des Studiums fünf Jahre und auch dannach noch drei weitere Jahre ohne Gefrierfach/-schrank/-truhe gelebt. Wenn also unser kleiner Würfel einmal kaputt gehen sollte, werde ich mich mit meine Freundin ausdiskutieren müssen, ob es wirklich notwendig ist, einen neuen anzuschaffen. (@Nanne: Wenn schon Gemüse lieber frisch, da hält sich auch ein paar Tage normal im Kühlschrank. Und Eis: Lieber ein kleines Eis auf die Hand, als eine Packung in der Tiefkühltruhe… dann genießt man es mehr und geht nicht so auf die Hüften 😀 )

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    • Aber das Eis vom Bauernhof ist das Beste und das bedeutet immer eine 40 km Radtour – dann lieber abgefüllt im TK-Schrank – und Eis ist gar nicht so kalorienreich – ne Tafel Schokolade ist viel schlimmer :o)

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  6. Auch vegane Produkte halten im Kühlschrank länger 😉 Meine selbst gemachte Milch ( http://grueneralltag.de/vegane-milch ) wird manchmal sogar im Kühlschrank schlecht, wenn ich nicht aufpasse. Meist verbrauche ich sie aber in 3-5 Tagen oder friere den Rest in Eiswürfelförmchen ein. Uns reicht zu Zweit ein kleiner Kühlschrank mit Eisfach, der unter der Küchenarbeitsplatte Platz findet denn wir haben Einkaufsmöglichkeiten direkt vor der Tür und stellen nur das in den Kühlschrank was wirklich rein muss.

    Ofen brauchen wir aber wir versuchen’s jetzt mal ohne Mikrowelle, dafür mit Induktionsplatten beim Kochen. Mikrowelle war immer toll für Porridge am Morgen oder zum Aufwärmen von Restessen vom Vortag. Sollte beides aber auf einer schnellen Herdplatte auch gut funktionieren. Dank Induktionsplatten sparen wir uns auch gleich noch den Wasserkocher.

    Eine schmale Spülmaschine schaffen wir uns endlich an, weil sie einfach Zeit und Wasser spart. So effizient wie sie können wir gar nicht abspülen. Töpfe und Pfanne spülen wir aber weiterhin per Hand, da sie zu viel Platz in der Maschine wegnehmen würden und wir sie ständig in Gebrauch haben.
    Ich werde versuchen mein eigenes Waschmaschinenmittel herzustellen.

    Trockner haben wir noch nie gebraucht. Wir haben zum Glück die Möglichkeit die Wäsche draußen oder am Dachboden zu trocknen. Bei der Waschmaschine wäre ich offen für eine gemeinschaftliche Nutzung aber sowas gibt es bei uns im Wohnhaus nicht, also brauchen wir eine eigene, da uns der Waschsalon auf Dauer doch zu stressig wäre.

    LG ~Anne

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  7. Hm..

    Spülmaschine – ganz klar verzichtbar!

    Microwelle – ebenso verzichtbar, beim Ofen ists mMn stark abhängig davon, wofür man ihn braucht. Ich habe mit den Mini-Öfen jenseits von TK-Pizza, Aufbackbrötchen und Studentenküchenaufläufen wenig gute Erfahrungen gemacht. Werden nicht richtig heiß oder die Hitze verteilt sich nicht gut.

    WaMa – Habe lange ohne gelebt und bin enorm froh, daß wir seit einigen Jahren Platz für eine eigene haben. Keine Warterei im Waschsalon. Keine verdreckten und stinkenden Maschinen mehr. Mal eben morgens auf dem Weg raus die Maschine befüllen und auf nachmittags programmieren. Keine naße Wäsche mehr auf Rad wuchten.
    Einen Trockner haben wir geerbt. Auf den könnte ich ohne weiteres verzichten. Benutzt wird er eigentlich nur für Encasings.

    Kühlschrank – Nach einem Umzug hatte ich mal eine Weile keinen. Bei warmem Wetter wurde es (unterm Dach) zu einer echten Herausforderung (dann zog auch ganz schnell einer ein). Mein Fazit für mich wäre: Minimum so ein kleiner Würfel muß sein, das erleichtert das Leben doch sehr. Sonst waren Eier, Joghurt und so auch ohne Kühlung glücklich. Übrigen haben wir auch immer noch diese Unterbaugröße mit kleinem Gefrierfach als Familienkühlschrank.

    Viele Grüße
    Kate

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  8. Schließe mich den meisten Meinungen hier an: Auf das Mindeste reduziert, bleiben nur noch Waschmaschine und Kühlschrank. Wobei man als Veganer auch auf den Kühlschrank verzichten kann. Als Nicht-Veganer ist es da schon schwieriger, vor allem wenn man auf Butter, Milch und Käse nicht verzichten möchte. Ein Gefrierfach braucht man aber meines Erachtens nicht (außer wenn man zusätzlich Fisch/Fleisch als Bestandteil seiner Ernährung zählt).

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    • Hi Didi,
      also ist schon interessant,… dass, wenn man sich für eine bestimmte Lebensweise, also z.B. vegan entscheidet, man auf einen Schlag ein paar Probleme ansonsten AUCH weniger hat. 🙂
      Das motiviert ja schon wieder, es Dir nachzutun!!!

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  9. Ohne Waschmaschine möchte ich nicht mehr sein. Klar ist eine Gemeinschaftsmaschine wesentlich sinnvoller und lohnender. Aber – es gibt Streitereien um den Waschplan, Streitereien um die Reparatur und auch um die Trockenplätze. Habe ich (leider) alles schon erlebt, obwohl an sich alles so einfach wäre. Der Wachsalon liegt auch seltenst um die Ecke, so dass eine normale Wäsche dann gut vier Waschkörbe bedeutet: Feinwäsche, 30 Grad Bunt, 30 Grad Weiß und 60 Grad.
    Einen Trockner habe ich, seitdem ich Hundehaare in der Wäsche wiederfinde. Mit dem Trockner gehen dies heraus. Zudem habe ich im Winter keinen Trockenboden. So freue ich mich momentan doch sehr über den Trockner.
    Spülmaschine finde ich sehr praktisch. In die schmalen habe ich mich vor Jahren verliebt, aber habe derzeit eine große gemietet. Nun, irgendwann habe ich meine kleine…. Töpfe werden wie Pfannen gut sauber darin. Finde ich.
    Einen Backofen nutze ich seltener. Die Mikrowelle schon eher. Meine Mikrowelle funktioniert rein theoretisch auch als Ofen. Aber bei einer gemieteten Küche bin ich nicht so wählerisch, was den Backofen anbelangt. Die Mikrowelle gehört mir und tut seit Jahren gute Dienste.
    Auf einen Kühlschrank möchte ich nicht verzichten. Mittlerweile schätze ich das Eisfach darin, weil ich dort die wichtigsten Vorräte lagern kann. Und für eine Person reicht der Platz locker aus.
    Worauf ich gerne verzichtet habe: Kaffeevollautomat (Die versiffte Brüheinheit hat Würgereize ausgelöst), elektrisches Messer, Standmixer, Rührgeräte, Thermomix, Sandwichmaker, Donutmaker, elektrischer Zerhacker…

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  10. Hm, also ich lebe nicht vegan, aber auf einen Kühlschrank könnte ich im Grunde auch verzichten (es gab sogar Phasen, da stand er ausgesteckt rum). In China benutze ich fast keine Milchprodukte (die schmecken meistens so eklig) und wenn ich die zwei Mal im Jahr doch Milch brauche, dann kaufe ich hier ein Päckchen in Sunkist-Größe, dann bleibt auch nichts übrig (und wenn doch, nimmt’s die Katze ;-)).

    Wir kaufen auch nichts Verderbliches auf Vorrat. Gemüse, Fleisch und Fische holen wir grundsätzlich frisch vom Markt. Und Eier? Habe da neulich einen interessanten Bericht gelesen, dass Eier (in Europa gibt’s da so ein Anti-Eier-Wasch-Gesetz) wegen ihrer natürlichen Schutzschicht gar keinen Kühlschrank brauchen (im Supermarkt sind die ja auch nicht im Kühlregal). Sie halten dann vielleicht nur 7 Tage statt mehrere Wochen, aber wie gesagt, wenn man nicht auf Vorrat kauft …

    Einzig Essensreste Lagern ist im Sommer dann schwer. Im Winter kann man die Sachen auch einfach auf dem Tisch stehen lassen – im Sommer hat man dafür einen guten Grund, öfter ins Restaurant zu gehen 😉

    Also ich könnte auf einen Kühlschrank verzichten. Auf die Mikrowelle auch, aber die kam mit der Wohnungseinrichtung. Eine Spülmaschine habe ich nicht und sehe die Nachteile wie du. Nur auf die Waschmaschine würde ich nicht verzichten wollen, auf keinen Fall! Mit der Hand waschen ist ätzend und auch bei Dreckswetter raus zu müssen, um einen Waschsalon aufzusuchen, ist keine Alternative!

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  11. Meine Spülmaschine vermisse ich nicht, auch wenn sich manchmal bei mir der Abwasch stapelt. Aber da ich meist alleine lebe, ist das kein Thema.
    Ebensowenig vermisse ich die Mikrowelle. Alles, was ich heiß machen möchte, kann ich auch im Ofen oder auf den Herd erhitzen. Den Ofen allerdings nutze ich so wenig, daß ich eigentlich auch ihn abgeben könnte. Meist esse ich Rohkost. Allerdings nutze ich ihn öfter für meinen Schmuck, den ich verkaufe, um das Fimo zu backen. Das könnte ich allerdings auch bei jemandem in der Familie erledigen.
    Mein Kühlschrank möchte ich aber nicht missen. Ich esse zwar weder Fleisch noch Milchprodukte, aber mein Pfanzendrinks und meine veganen Produkte möchten gekühlt werden, die halten sich dann einfach länger. Ich kann leider nicht jeden Tag frisch einkaufen, hier auf dem Land und mit meinen Arbeitszeiten ist das einfach unmöglich. Und nein, wir haben leider weder irgendwelche Bauernläden noch Bauernmärkte in der Nähe, auch das kommt vor.
    Ebensowenig möchte ich ohne Waschmaschine leben. Vorerst zumindest. Momentan habe ich einfach keine Zeit meine Sachen mit der Hand zu waschen, und einen Waschsalon gibt es hier nicht. Allerdings wird sich das, wie auch die Sache mit dem Ofen in Zukunft ändern, sollte ich jemals meinen Traum erfüllen und in ein Wohnmobil ziehen, Da könnte ich mir eventuell bei Bedarf (ich würde es erst mal ohne versuchen) einen kleinen Ofen zulegen, aber ne Waschmaschine im Wohnmobil ist unmöglich 😀 Vielleicht werde ich eine der stromlosen Campingmaschinen testen, mal sehen.

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  12. Hallo Mons,

    ein interessantes Thema hast du da angestoßen! Darüber denke ich auch schon länger nach.

    Da ich meist in WGs wohne, stellt sich die Frage gar nicht, denn wenn ich einziehe, sind die Sachen schon da. Mein Kühlschrankfach ist dann allerdings häufig unterbesiedelt, weil ich gar gewohnt bin, nur Essen für zwei Tage zu kaufen und das wenigste überhaupt in den Kühlschrank muss. Das Tiefkühlfach benutze ich selbst äußerst selten bis gar nicht. Oft stört mich übrigens das Geräusch, das ein Kühlschrank beim Kühlen erzeugt. Das spricht eindeutig gegen ihn.

    Eine Waschmaschine im Haus ist schon praktisch, keine Frage. In einer eigenen Wohnung hätte ich allerdings nicht unbedingt Lust darauf. Die gehen ja auch kaputt und dann muss ich mich um die Entsorgung und eine neue kümmern. Ganz zu schweigen von der Sauerei, wenn sie Wasser verliert. Da scheint mir der Waschsalon gar nicht so ungemütlich. Das hatte ich in Jerusalem auch ein paar Monate praktiziert und es hat wunderbar geklappt.

    Spülmaschinen verleiten wirklich nur dazu, lange nicht abzuwaschen. Meine Eltern benutzen ihre nur, wenn eine Feier ansteht und entsprechend viel Abwasch auf einmal anfällt. Mikrowellen nutze ich nicht. Wasserkocher auch nicht mehr, weil die meisten Kontakt zwischen heißem Wasser und Plastik herstellen.

    Anders schaut es da schon bei Ofen/Herd aus. Kein Kuchen? Keine Kekse? Klar, kann ich die auch beim Bäcker kaufen, doch zu welchem Preis? Und mit wie viel Zucker? Die mache ich immer noch lieber selbst. 🙂

    Lieber Gruß,
    Philipp

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