Lesetipp: „Ein hoch auf die kleine Wohnung“

Gerade für euch in diesem Internet gefunden. Ein kleiner Text mit dem Titel „Ein hoch auf die kleine Wohnung„.

Man braucht nicht einmal so viel Raum, wie einem Hartz-IV-Empfänger gesetzlich zusteht. Zu zweit sollten 50 Quadratmeter genügen, mit zwei Kindern und zwei Erwachsenen sollten 80 Quadratmeter ausreichen; Kinder können sich auch gut ein Zimmer teilen. Sowohl im historischem als auch im internationalen Vergleich ist auch das ein Luxus. In Tokio oder Mombasa wäre es ein Traum für Superreiche, zu viert 80 Quadratmeter zu bewohnen. In Deutschland war es zum Beispiel noch vor 50 Jahren so, dass der mittlere Wohnraum pro Person 22 Quadratmeter betrug, was sich bis heute mehr als verdoppelt hat.

So ist darin zu lesen. Weiters welche Vorteile die kleine Wohnung zu bieten hat, und wie man sie schönstmöglich gestaltet.

Habt ihr, liebe Leserinnen und Leser, ein paar Eindrücke von eurer Wohnstätte für uns?

Wir sind gespannt, die 4 Minimamusen, insbesondere die @mons7.

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18 Gedanken zu “Lesetipp: „Ein hoch auf die kleine Wohnung“

  1. Ups, da hatte ich wieder zu schnelle Finger… Ergänzen möchte ich noch: Unser Häuschen wurde 1952 gebaut und hatte 78 qm. Dort lebten in der Regel eine Familie mit zwei Kindern und ein weiteres junges Paar. Bad und Küche wurde gemeinsam genutzt.
    Leider sind wir trotzdem unendlich viele Dinge entfernt vom Minimalismus, aber ich arbeite daran😉
    Alleine mit Lego sind wir gefühlte Millionäre 😁

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  2. Schwachsinn! Wir leben nicht mehr in den 1950er/60er Jahren! Die Welt hat sich vorwärts gedreht! Es ist berechtigt und wesentlich über Raum, -grösse, -möglichkeiten, -bedarf nachzudenken, zu diskutieren, neue Konzepte zu entwickeln und zu präsentieren! Die Vergleiche mit vorigen Zeiten sind aber suboptimal, substanzlos und berücksichtigten nicht die damaligen Notwendigkeiten! Sie sind kein Argument für heutigess/zukünftiges Verhalten!

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  3. Ja, kleine Wohnungen haben Vorteile, trotzdem für den Frieden des Zusammenlebens ist es einfach schon schön, wenn Kinder ab 10/11 Jahren ein eigenes Zimmer haben (das muss aber auch nicht sonderlich groß sein). Die Jahre bis ich ausgezogen bin, fand ich es oft ziemlich schrecklich mit meiner Schwester zusammen zu wohnen. Wir haben unterschiedliche Musik hören wollen und ein anderes Verständnis von Ordnung und Sauberkeit gehabt. Unser Verhältnis wäre mit zwei Zimmern wesentlich besser gewesen.

    Meine Oma hat letztens noch erzählt, dass sie nach dem Krieg zunächst in einer Baracke gewohnt haben und dann in der ersten Wohnung eine alleinstehende Frau als Untermieterin hatten. Das war damals auch völlig normal.
    Und die typischen 3Zimmerwohnungen, die in den 50ern gebaut wurden, sind oft klassischen aufgeteilt mit Diele, Küche, Kinderzimmer, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Im Kinderzimmer waren dann so viele Kinder, wie es Zimmer gab.

    Mir schmerzt immer das Herz, wenn ich sehe, wie Grünflächen ständig Neubaugebieten weichen müssen, in denen Einfamilienhäuser gebaut werden. Schön viel Quadratmeter für eine Familie (oder auch nur ein Ehepaar). Eigentlich müsste es doch mittlerweile andere politische Impulse geben…

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  4. Ich habe im Laufe meiner gefühlten 100 Umzüge schon so ziemlich jedes Wohnmodell durch. Von der WG über Mini-Appartements bis hin zu großer 3 Zimmer Wohnung mit Partner und auch für mich alleine.
    Festgestellt habe ich, je mehr Platz ich habe, desto mehr Krempel häuft sich bei mir an. Kleine Wohnungen machen diszipliniert und zwangsweise auch minimalistischer.
    Heute lebe ich in einer kleinen 2,5-Zimmer Wohnung und bin absolut zufrieden mit dieser Größe. Sie engt einerseits nicht ein ist aber andererseits doch so klein, dass man immer wieder zur Vernunft gebracht wird, was das Anhäufen von DIngen angeht.

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  5. Meine Erfahrung: Es kommt eher auf den Schnitt an. Meine ist optimal. Kein qm verloren. 53 qm ist mir zu klein für 2. WG ginge hier gar nicht. 67 qm war mir zu groß zu zweit. 67 qm war zu klein für 3. Es kommt auch eher auf die Hellhörigkeit innerhalb der Wohnung an. Dann kann man sich Sonntagsmorgens nicht bewegen wenn der andere noch schläft. Was nützt dir dann die Größe? Der winzige Flur hier ist optimal. Ich bräuchte eh keinen. Aber es gibt Wohnungen mit Riesenflur. Was soll ich damit? Und dann kleinen Zimmern. Jedem Kind ein eigenes Zimmer finde ich auch artgerechter. 🙂 Ich brauche z. B. kein Schlafzimmer. Da konnte ich noch nie was mit anfangen.

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  6. Ich wohne mit meinem Freund auf knapp 45qm zusammen. Freunde meinten vorher, das sei zu klein. Ist es vielleicht auch (wir sind nicht wirklich Minimalisten, da wir – auch geldbedingt – oft Sachen aufheben, die wir gerade nicht brauchen, weil eine Neuanschaffung in der Zukunft zu teuer wäre^^). So kann man sicher nicht leben, wenn man nicht gut zusammen“passt“. Aber wir finden es gut – zum einen können wir uns die Miete SICHER leisten (und genießen dennoch die Vorzüge einer – na ja – Großstadt, was Infrastruktur angeht), zum anderen sind wir gezwungen, etwas minimalistisch zu leben, zu improvisieren und um die Ecke zu denken. Das fördert den Charakter^^ (finde ich). Allzu vorgefertigte Lösungen fand ich noch nie so toll.
    Der Schnitt ist übrigens gut: Kleiner dunkler Flur (alles andere ist hell), Wohn-Arbeitszimmer, etwas kleineres Schlafzimmer und eine Küche, die fast groß genug ist, um eine Wohnküche zu sein (auch gästefreundlich). Das Bad ist sehr klein, aber funktioniert ausreichend (abgesehen davon, dass es mintgrüne Kacheln hat – Hilfe!).
    Die Wohnung liegt nahe eines kleinen Parks, in einer Nebenstraße, die nah an einer Hauptverkehrsstraße ist. Dafür ist der ÖPNV inkl. Bahnhof um die Ecke. Diverse Einkaufsmöglichkeiten ebenso. Das heißt, wir kommen wunderbar ohne Auto klar. Ein Vorteil, der für mich persönlich durch eine größere Wohnung (oder gar ein Haus), was weiter abseits liegt, nicht aufgewogen wird.
    Übrigens studiert mein Freund noch, während ich mittlerweile einer geregelten (und bezahlten) Tätigkeit nachgehe. Das erste, was quasi ALLE gefragt haben, nachdem ich erzählt hab: „Ich hab einen Job!“ war – „Und, zieht ihr in eine größere Wohnung?“ (Ähm, nein?!)

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    • Dass ihr nicht automatisch nach mehr Ausgaben strebt, wenn ihr mehr Einnahmen habt, das ist schon sympathisch! Und doch anscheinend ungewöhnlich, wie man an den Anfragen merkt. Vielen Dank, Rapunzel, für den Einblick in eure Wohnung. 🙂

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  7. Ich selbst lebe im Übrigen zu zweit in einer 64 qm großen Wohnung, in der ich ein Zimmer für mich allein habe (sehr fein. 🙂 ). DAVOR allerdings haben in gleicher Wochnung eine Familie gewohnt, zuerst mit zwei und zum Schluss mit drei Kindern. Wie die das gemacht haben… Respekt!

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  8. Wir beziehen bald eine 3 Zimmer Stadtwohnung, zu Zweit, mit 59 Quadratmetern und Minibalkon. Witzigerweise scheinen 3 Zimmer Wohnungen besser und günstiger zu haben zu sein als 2 Zimmer Wohnungen. Ich finde, es kommt nicht so sehr auf die Quadratmeterzahl drauf an, sondern auf eine gute Aufteilung. Persönlich fühle ich mich in kleinen Wohnungen wohler, weil man sich mehr miteinander beschäftigt, jedoch braucht man schon auch mal eine Ausweichmöglichkeit um ungestört für sich sein zu können. Es kommt zudem stark auf den Tagesablauf drauf an. Wir brauchen nicht viel Platz für Besitztümer, es geht uns eher um die Nutzung und Funktion der Räume und um einen guten „Flow“. Wir haben auch nach Häusern geschaut, aber es gab echt nichts was klein(!) genug war. Lieber hätte ich gut überlegte 80 Quadratmeter und ein bisschen mehr Garten… aber für jetzt reicht die Mietwohnung völlig. Und da ich gelernte Innenarchitektin bin, kreiert gerade eine Herausforderung (wir haben eine sehr kleine Küche obwohl wir sehr gerne und viel kochen) eine Fülle von Ideen.
    LG ~Anne

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    • Hallo Anne,

      wir haben auch eine kleine Küche und kochen viel und gerne, wir haben aus der Not heraus unseren Flur zu einem Teil der Küche mitgestaltet (Kühlschrank steht dort und in der Flurkommode sind auch Sachen für die Küche untergebracht). Mit einer großen Küche wäre ich etwas glücklicher, aber so ist es auch gut!
      Liebe Grüße
      Nanne

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      • Danke Nanne, das werd ich mal im Hinterkopf behalten falls wir platzmäßig gar nicht hinkommen. Bis jetzt dachten wir vor allem an minimalistische Lösungen wie einen Induktionsherd (kein Wasserkocher und keine Microwelle mehr), einen kleinen Kühlschrank da wir direkt am Markt wohnen und nicht viel Aufbewahren müssen, einen Ausziehtisch zum Frühstücken, Multifunktionelle Gläser und Küchenequipment. Am wichtigsten finde ich es, genug freie Arbeitsfläche zu haben. Ich werde mal in ein paar Monaten berichten wie’s so klappt 😉
        LG ~Anne

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  9. Oha, da liege ich wohl tatsächlich im unteren Bereich. Wir leben zu zweit auf 27qm, wobei wir die Wohnung auch als Büro nutzen und häufig Gäste haben, die auch übernachten. Da wir in der Stadt in idealer Lage wohnen, machen das im Haus aber einige Leute so.
    Wir sind eher minimalistisch und bringen unsere Sachen in einem Schrank, ein paar Wandregalen und einer Kommode unter (Küche nicht mitgerechnet). Tagsüber werden die Betten (Futon) weggeräumt, damit man noch mehr freien Platz hat.

    Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass man nicht gelegentlich erfinderisch sein muss. Trotzdem ist die Wohnung ordentlich und geräumig. Mein Traum wäre vielleicht doppelt so viel Platz und ein separates Büro sowie ein extra Gästezimmer, das man auch als Kinderzimmer nutzen könnte.

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    • Liebe Sefarina,
      anscheinend habt ihr euch echt kreativ organisiert. Deshalb die Rückfrage: Habt ihr unter den Futons noch eine Unterlage liegen? Und wo lagert ihr dann tagsüber Futons (evtl. Unterlage) und Bettzeug? Oder schlaft ihr im Schlafsack? #neugierig m

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      • Aaalso: Die Futons kommen Abends direkt auf den (stets sauberen) Parkettboden. Das ist viel bequemer, als es klingt. 😉 Dazu haben wir ein paar Leintücher, dünne Baumwolldecken und schmale Kissen. Am Morgen schüttle ich die Kissen auf, hänge die Futons aus dem Fenster, damit sie von der Sonne durchgewärmt werden und lüfte die Decken. Nach ein paar Stunden (oder falls es regnet) falte ich die Decken und Leintücher auf ca. 60×40 cm, staple sie ordentlich, rolle die Futons zusammen und lege sie auf den Deckenstapel. Darauf kommen die Kissen. Das Ganze ist dann etwa 30 cm hoch und passt genau auf unsere Kleiderkommode, wo es tagsüber nicht im Weg umgeht. Diese Arbeit dauert vielleicht 2-3 Minuten für jeweils Aufbau und Abbau, ist also nicht wild.

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  10. So richtig minimalistisch ist meine derzeitige Wohnung noch nicht. Aber – ich habe bei weitem nicht mehr die Möbelmasse wie früher. Beim letzten Umzug habe ich mich von vielen Stücken getrennt, weil ich nur noch die mitnehmen wollte, an denen mein Herz hängt und die ich brauche. Es sind relativ wenig Möbel, die später leicht in eine kleinere Wohnung passen.

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