Vor- und Nachteile von Minimalismus

Vorteile
*
Mein Leben ist übersichtlich, geordnet und strukturiert.
* Ich habe alles griffbereit und muss nichts mehr suchen.
* Ich lebe zeitgleicher, weil ich Dinge schneller umsetze.
* Ich habe Ruhe und Muße.
* Ich verbringe meine Zeit mit Dingen, die mir wichtig sind. Alles andere lasse ich weg.
* Minimalismus macht den Kopf klar.
* Die Wohnung ist superschnell geputzt.
* Ich habe neue Ideen für mein Leben.
* Ich spare Geld, weil ich weniger und bewusster kaufe.
* Ich schone die Umwelt, weil ich nachhaltiger lebe.

Nachteile von Minimalismus
* Ich muss oft „Nein“ sagen zu Dingen, sonst ist die Wohnung bald wieder voll.
* Ich rassele mit anderen Menschen zusammen, weil ich anders denke und meine Werte sich verschoben haben.
* Nachhaltig konsumieren strengt mich an.
* Ich habe mehr Zeit und weiß nichts damit anzufangen.
* Meine Wohnung ist leer und ungemütlich.

 

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15 Gedanken zu “Vor- und Nachteile von Minimalismus

  1. Nein. Irgendwie treffen die Nachteile nicht auf mich zu, bis auf einen. Ich rassele oft mit Menschen zusammen, das stimmt. Wenn ich sehe wie jeden Tag ein neuer Plastik-Kaffeebecher im Automaten gezogen wird, man aber diesen auch mit einer mitgebrachten Tasse nutzen kann (und mein Arbeitgeber hat neulich sogar einen ganzen Schwung schöner Kaffeetassen für umsonst springen lassen!!). Da platzt mir manchmal der Kragen. Ich sage nichts, wenn jemand mal seinen Becher vergessen hat. Aber was ich meine sind die, die täglich und dann am Besten noch drei oder vier Mal einen Plastikbecher holen….

    Nein sagen MÜSSEN, das Gefühl habe ich nicht, Ich muss ja nichts. Aber ich möchte, und damit fühle ich mich gut 🙂

    Meine Wohnung wird vermutlich nie leer aussehen. Dazu wird sie zu sehr mit meinen Arbeitsmaterialien (Instrumente und für die Schmuckherstellung) gefüllt, und das bleibt auch so. Das sind wichtige Dinge für mich. Aber sie ist auch sowieso sehr klein. Im Grunde habe ich nur ein Zimmer, und im „Flur“ ist die Küche untergebracht.

    Und mit meiner Zeit weiß ich fast immer etwas anzufangen 🙂

    Aber ich selbst würde mich noch nicht als Minimalisten bezeichnen, vielleicht liegt es daran. Ich habe immer noch einen zu vollen Kleiderschrank, aber ich trage nun auch die Sachen, nachdem ich zwei große Ausmistaktionen hinter mir habe und alles weggegeben habe, was ich nicht mehr trage. Ich habe noch einige Baustellen. Aber ich arbeite daran 🙂

    Viele Grüße,
    Sandra

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  2. Hallo Tanja!

    Ich denke, es gibt da schon auch einen Weg dazwischen. Die Wohnung kann minimalistisch und trotzdem gemütlich sein.

    Mit anderen stoße ich nicht zusammen, aber ich rede auch nicht über das, was ich mache, wenn der andere sich nicht dafür interessiert.

    lg
    Maria

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    • Hallo Maria,
      ich dekoriere jetzt einfach meine Komfortzone. Bis ich sie so schrecklich finde, dass ich sie freiwillig verlasse. 🙂 Hab letzte Woche schon angefangen.
      Ja, nicht drüber reden, wenn es andere nicht interessiert. Das stimmt. Guter Tipp! Manchmal vergesse ich das.
      Liebe Grüße – Tanja

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  3. Hallo Tanja,

    deinen Nachteilen stimme ich so nicht ganz zu:

    Muße schafft Muse.
    Leerer Raum schafft eine Fülle an Möglichkeiten.
    Eine leere Wohnung muss nicht ungemütlich sein.

    Lieber Gruß,
    Philipp

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    • Hallo Philipp,
      Gemütlichkeit finde ich echt schwierig. Ich dekoriere nicht gerne. Aber ich nehme mir jetzt jede Woche ein Zimmer vor. Mein Besuch meinte: „Du kannst ruhig mal ’ne Postkarte aufhängen.“ Hab ich gemacht. Drei. Zeigt schon Wirkung.
      Liebe Grüße – Tanja

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  4. Kann Sandra zustimmen. Das Neinsagen seh ich nicht als Nachteil, sondern als Zeichen dafür, dass eine ihren gesunden Menschenverstand einschaltet: Brauch ich das wirklich? Nee!
    Dass deine Werte sich verschoben haben würde ich umformulieren: Dass du deine Werte zurechtgerückt, richtig-gestellt hast!
    Nachhaltig konsumieren ist anstrengend, das stimmt! Leider.
    Mehr Zeit – Göddin, ich gäbe ein Königreich für mehr Zeit für mich! 😉 Du brauchst ein Hobby…. also, außer Bloggen… wobei du darüber ja dann auch bloggen kannst… 😉
    Und eine leere Wohnung wäre ein Traum. Platz, Raum zu haben. Gegen die Ungemütlichkeit lässt sich etwas unternehmen. Male, bastle, dekoriere. Und ansonsten genieße den Raum, den Platz, der dir zur Verfügung steht! 😉 Ich bin derzeit ja auch ganz aktiv am Ausmisten, aber dass ich dabei am Ende tatsächlich ganze Möbel entsorgen können werde – das seh ich leider nicht… (Scheitert schon an meinem Liebsten, der dann sofort ein neues Möbelstück für den leeren Platz kaufen wollen würde. Also lass ich das alte lieber stehen. Auch wenns halb leer ist 😉 )

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  5. Mir ging es manchmal ähnlich. Es gab Tage, da habe ich dann vor dem PC gesessen, weil ich nicht wusste, was ich sonst machen soll. Nachdem ich verschiedene regelmäßige Termine gestrichen und grundsätzlich weniger Termine vereinbart habe. Danach hat es sich aber wieder neu eingependelt und jetzt wünsche ich mir wieder mehr Zeit, weil es noch so viel zu tun, und zu organisieren gibt (du weißt wofür, liebe Tanja). Der Garten kommt noch hinzu, will eingerichtet werden. Alles Sachen, die an sich toll sind, aber ich habe momentan öfter die Sorge, dass mir alles über den Kopf wächst.

    Stellst du deine Vermütlichungsmaßnahme nochmal vor? Das würde mich einfach interessieren. Mir gefällt es zu Hause, so wie es ist.

    Liebe Grüße
    Nanne

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  6. Ja, ich sage auch viel früher „nein, danke, brauche ich nicht“. Bei Dekorationsdiskussionen fühle ich mich fehl am Platz, weil ich freie Flächen bevorzuge und mich nicht für neue Tapeten, Gardinen und Gestecke begeistern kann. Für mich ist ein Tisch ausreichend und schön dekoriert, wenn eine Kerze darauf steht.
    Die wenigsten Wohnungen sind wirklich leer. Außerdem wirkt ein Bild wesentlich intensiver, wenn an der Wand nicht weitere Bilder hängen. Anstelle von einem Stilleben neben dem anderen, können Möbel, Decken, Kissen in den Formen und Farben wirken.
    Wieso strengt nachhaltiger Konsum an? Ich kaufe nur das, was ich wirklich brauche. Das macht mein Leben leichter. Allerdings laufe ich nicht durch die Gegend und mache alles schlecht. Ich genieße die Fensterauslagen, erfreue mich an netten Zusammenstellungen, ohne dass ich etwas davon kaufen muss.

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  7. Hallo Christine,
    Produktgeschichten sind durch die Globalisierung oft nicht einsehbar. Wo „made in Germany“ draufsteht, kann ein Teilschritt in einem Billigland vollrichtet sein und muss nicht deklariert werden. Mein Wunsch wäre, dass der CO 2 Verbrauch auf jedem Artikel steht damit ich nachhaltig konsumieren kann.
    Liebe Grüße – Tanja

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