Minimalismus: 10 wichtige Fragen vor Kaufentscheidungen

1. Brauche ich das wirklich?
Wie geht’s mir eigentlich? Ist der Kaufwunsch ein wirkliches Bedürfnis oder nur ein Wunsch, weil mir gerade etwas anderes fehlt in meinem Leben?

2. Wird die Neuanschaffung mein Leben vereinfachen, glücklicher oder zufriedener machen?
Oder mir beim Erreichen eines Ziels helfen?

3. Gibt es schon etwas in meinem Haushalt, das ich ersatzweise dafür nehmen kann?
Vielleicht kann ich die Sache mit wenigen Mitteln sogar selbst herstellen?

4. Kann ich den Kauf um eine Woche aufschieben?
Ohne Notiz. Wenn ja: Hat sich die Sache dann von selbst erledigt? Oder habe ich sie sogar vergessen?

5. Wie viel Zeit will ich mit der Neuanschaffung verbringen und ist sie mir das überhaupt wert?

6. Würde ich den Gegenstand beim nächsten Umzug mitnehmen? Wie werde ich ihn wieder los?

7. Wie wurde der Artikel hergestellt oder schade ich mit dem Kauf sogar jemandem?

8. Wie könnte mich das Produkt enttäuschen?

9. Kann ich mir die Sache ausleihen oder sie zukünftig mit jemandem teilen?

10. Liegt die Anschaffung (mit Folgekosten) in meinem Budget und macht sie überhaupt Sinn?
Verpflichte ich mich zu irgendwas? Wird es zu Besitz, um den ich mich kümmern muss? 

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10 Gedanken zu “Minimalismus: 10 wichtige Fragen vor Kaufentscheidungen

  1. Absolut empfehlenswert.
    Wenn ich bedenke, wieviel “ heiße“ Wünsche ich drei Tage später als völlig idiotisch empfand, oder vergessen hatte.
    Seitdem arbeite ich mit Anschaffungslisten für das Jahr oder die nächsten Jahre.
    Ich gehe alles durch, Haushalt und Kleidung, auch Verträge und PKW, Wohnsituation – also alles, was eine Investition darstellen könnte.
    Dahinter schreibe ich den Schätzpreis – den maximalen, drüber geht nix.
    Diese Liste arbeite ich ab.
    Natürlich immer Second Hand ( da ist oft genug noch der Preiszettel dran, die Leute sind echt nicht normal – smile)
    Die Zeit, die ich investiere, schlägt sich immer im Preis nieder.
    Da kann es schon passieren, das ein gelistetes Objekt statt 100 Euro nur 2 Euro gekostet hat – Ebay sei Dank ( da bin ich aber auch wirklich ein sogenannter Geier).
    Disziplin ist dabei unabdingbar – sonst kauft man, was man garnicht braucht.
    Also – ich finde Deine Liste ausgezeichnet – besonders – brauch ich das wirklich, will ich das wirklich haben – ist es mir nütze.
    Und bitte produziert nichts für mich – es ist alles schon da.
    Ich würde nie Klamotten von Billigketten und diesen ganzen Kram kaufen, solche Läden betrete ich garnicht erst, deshalb interessieren mich auch keine Sonderangebote bei Bekleidung.
    Außerdem stricke ich selbst, nee, ich bin keine Jute Dame, im Gegenteil.
    Meine Mama sagte immer, ich bin zu arm, um billig zu kaufen.
    Recht hatte sie, also ich dachte – in unserer Zeit ist es möglich, sehr Teures preiswert zu erstehen – halt gebraucht.(mit Preiszettel – smile – bei Klamotten)
    Aber jeder Biedermeierschrank ist auch gebraucht.
    Liebe Grüße
    Barbara

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  2. Ich packs immer erst mal in den virtuellen Einkaufswagen oder eine Wunschliste, wenn möglich. Und wenn ich mich nach einer Woche immer noch daran erinnere, dann überdenke ich das mit solch ähnlichen Fragen auch immer noch mal 🙂 Schöne Liste!!

    Viele Grüße,
    Sandra

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