Wie schlafen minimalistische Menschen?

Unser heutiger Beitrag handelt um (m)eine Bett-Geschichte. Wir zwei lagen in unserem Bett schon einige (viele) Jahre, als es eines Morgens zusammenbrach.

Auf meiner Seite. Was ich lange nicht miterzählen wollte.

Glücklicherweise erfreuen wir uns jeweils großer Familien, die sich nicht nur aus (aber schon aus vielen) Metzgern zusammensetzt (ganz schwierig, für Minimalististen 😉 ), sondern auch aus einigen Schreinern. Einer davon hat sich spontan erbarmt und so einen … Stahlträger?… angebracht, allerdings mit dem Hinweis, wir mögen uns doch demnächst um anderes Bettwerk bemühen.

Drei Jahre der Diskussion später. Das Bett hält immer noch.

Trotzdem.

Irgendwann wird es soweit sein, und die andere Seite wird zusammenbrechen. Schön wäre, wenn wir bis dahin eine Entscheidung getroffen hätten, was es dann für eine Schlafgelegenheit sein soll.

Wie schlaft ihr so?

Um (minimalistische Schlaf-)Inspiration wird gebeten. 🙂

 

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19 Gedanken zu “Wie schlafen minimalistische Menschen?

  1. Die minimalistischeste Form des Schlafens ist in einer Hängematte. So hat mein Partner jahrelang geschlafen und hat sich dadurch das Schlafzimmer erspart. Einfach 2 Steher diagonal in den Ecken und an 2 Haken aufgehängt. Am Tag hing die Hängematte dann in einer Ecke und der Raum war Wohnzimmer+Küche.

    Ist allerdings nicht für alle praktikabel (vor allem nicht zu zweit).

    Inspirationen für minimalistische Bettlösungen gibt es beim schwedischen Möbelhaus. Sind im Grunde einfach 4 Latten mit Leisten, auf denen der Lattenrost gelagert wird.

    Stahlrohre würde ich niemals verwenden, weil Metall die Erdstrahlen verstärkt!!! Ebenso tabu wie Federkernmatratzen!!!

    Ich würde ausschließlich Holz als Baumaterial verwenden, möglichst unbehandelt. Ideal weil gesundheitlichen Nutzen hat Zirbenholz.

    Auch bei der Matratze sollte man sehr auf Naturmaterial achten, ebeso wie beim Bettzeug.

    Ein schweres sehr in die Tiefe gehendes Thema, wenn man genauer hinschaut!

    lg
    Maria

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    • Liebe Maria, danke für Deine Antwort! Ich habe noch eine Rückfrage zur Hängemattenlösung. Legt man dann unter sich einen Decke, bevor man sich reinlegt,… und darüber das Bettzeug, das man halt hat? Spannend spannend. 🙂

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      • Er hatte eine Doppeldecke, also eine Decke für 2 Personen 220×240 für sich alleine. Diese lag zur Hälfte unter ihm und die andere Hälfte diente zum Zudecken. Leintuch ist dann natürlich keines in der Hängematte vorgesehen.

        Ich habe 1 Monat in Griechenland in der Hängematte verbracht, damals allerdings im Schlafsack weil Outdoor. Es ist für einen Bettenschläfer zwar gewöhnungsbedürftig, aber durchaus eine sehr praktikable Lösung, die übrigens auch einige andere Minimalisten praktizieren.

        lg
        Maria

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  2. Die letzten 3 Betten hab ich selbst gebaut. Ich schlafe immer auf dem Sofa wo mein Laptop ist und ich mit der Welt verknüpft bin oder Musik hören kann. Mein Bett ist überflüssig. Es gibt viele Menschen, die nicht in einem Bett e i n schlafen können. Europaletten würden sich anbieten, liebe Mons. Dann biste hipp und ganz vorne. 🙂 2 übereinander. Sind doch gerade in. Immer aus 40 cm aufstehen für die Bandscheiben. Nur Matratze am Boden ist nix für den Rücken. Hätte ich das mal früher gewusst.

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  3. Also mir ist vor einem Jahr was ähnliches passiert – allerdings ist das Bett glücklicherweise unter meinem Mann zusammengebrochen – was mich heute noch zu Lachanfällen inspiriert, denn er wiegt deutlich weniger als ich ;-))) . Naja, dann hab ich erstmal die Lattenroste mit Kabelbindern zusammengebunden und einfach die Matratzen draufgelegt, so zu sagen als Übergangslösung. Und jetzt? Schlafen wir immer noch so – denn meine Schlafstörungen sind DEUTLICH besser geworden! Ich kann das nur empfehlen!!!
    LG, Jessie

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    • Genau so war es bei uns auch. Bett kaputt, Lattenroste mit Klettband zusammengebunden und auf den Boden gelegt . Zusätzlich haben wir noch kleine Filzgleiter an die Unterseite der Lattenroste geklebt, damit der schöne Holzfußboden nicht allzu viele Kratzer bekommt. Genau wie Jessie schlafen wir so gut wie noch nie in unserem Leben und vermissen unser „klassisches“ Bett überhaupt nicht.

      Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

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  4. Eine unter vielen Minimalisten beliebte Variante für’s Bett ist ein japanisches Futon. Es ist eine Art Matratze, die innen aus mehreren Schichten (Baum- oder Schafwolle) besteht, man kann es zusammenrollen. Ist deutlich härter als ein gewöhnliches Bett, kann direkt auf dem Boden oder auf sogenannten Tatami-Matten genutzt werden.

    Ich schlafe zur Zeit auf einem Futon, am Anfang war ich relativ begeistert, aber mit der Zeit denke ich doch dass es nicht ganz meinen Komfortanforderungen entspricht. Langfristig wird wohl wieder ein „richtiges“ Bett herkommen. Aber es ist zumindest eine sehr minimalistische Variante die man sich mal überlegen kann.

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    • Lieber hannono, spannend! Und rollst Du dann dein Futon jeden Morgen auch zusammen, oder lässt Du es da, wo es sich befindet, den Tag über so liegen, bis es abends wieder benutzt wird?

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  5. Ich muss unterm Bett staubsaugen können. Stauballergie. Deswegen sind die Paletten nix für mich. Hängematte fasziniert mich. Ich wusste gar nicht, dass in Südamerika ganze Familien drin schlafen. Da braucht man allerdings Körperwärme. Die hab ich nicht. Da würde ich auskühlen nach allen Seiten. Ihr seht: das ist alles gar nicht so einfach dauerhaft gute Lösungen zu finden. Und genau das finde ich mittlerweile so anstrengend am Minimalismus. Kluge Kaufentscheidungen.

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  6. Ich habe mal gehört, dass Palette relativ stark mit Chemikalien behandelt werden um das Schimmel zu verhindern und dass man sie daher besser nicht in der Wohnung verwendet. Ich weiss aber nicht, ob das wirklich stimmt.
    Neulich habe ich mal in einer FB Gruppe die Idee gesehen, zwei Matratzen, darunter ein Rolllattenrost, unter den Längsseiten je 1 Kantholz, und eines auch in der Mitte des Lattenrostes. Das sah gemütlich aus, und wenn ihr nur zu zweit darin schlaft wäre eine breitere Matraze wahrscheinlich ja ausreichend. (In dem Beitrag ging es um Familienbetten: dort wurde übrigens von der Matraze direkt auf dem Boden mehrfach abgeraten wegen der Schimmelbildung. Das wäre mir wohl auch schlicht zu anstrengend).
    Unsere Wohnung ist möbliert, daher schlafen wir auf einem richtigen Massivholzbett. Das finde ich ziemlich schön, ehrlich gesagt.

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  7. Hallihallo,

    Schlaf ist bei mir so eine Sache für sich. Neben dem eigentlich Bett (da habe ich schon einiges durch), ist auch die Umgebung sehr wichtig. Es sollte ruhig sein und möglichst kein Licht von der Straßenbeleuchtung einstreuen. Wenn ich dann erstmal schlafe, wache ich aber auch nicht mehr auf. 🙂

    Alles Liebe,
    Philipp

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