Kleine Beitragreihe (1): Das Bedürfnis hinter dem Kaufimpuls

Ein herzliches Hallo, euch Minimalisten/-innen und Interessierten an dieser Lebenshaltung!

Just gerade ist es mir wieder passiert. Ich habe – durch einen glücklichen Zufall – gemerkt, dass das Bedürfnis hinter einem gerade mich attackierenden Kaufimpuls ein ganz einfach anderweitig und geldarm zu lösendes.

Betonung auf WIEDER PASSIERT.

Deshalb möchte ich die nächsten Tage des Januar ein paar Erlebnisse dieser Art mit euch teilen… und freue mich natürlich im Gegenzug über eurige.

Bedürfnis hinter dem Kaufimpuls?

Genau.

Kann man das Bedürfnis benennen, kann man es vielleicht einfacher anders befriedigen.

Kleines Beispiel gefällig?

(Aus der Minimalismus-Literatur)

„Beim einen sind es die Füße, beim anderen ist es der Rücken, der kalt ist, obwohl in den letzten Jahrzehnten fast alle Häuser isoliert wurden. Die Heizkessel heizen alle Zimmer, und doch nehmen die Klagen über die Raumtemperatur kein Ende. Zu wenig Ventilation, trockene Luft, es ist zu kalt oder zu warm. Und die Energierechnung ist um ein Vielfaches höher als früher. Dann heißt die Devise: Erst mal in Ruhe nachdenken. Um was geht es eigentlich? Ich möchte, daß mir angenehm warm ist, auch während ich stillstize, und ich hätte gerne eine niedrige Energierechnung.

Dann ist der Wohnmantel eine echte Entdeckung.“

(van Veen & van Eeden, 2008, S. 105)

Ein Bedürfnis, nach kuscheliger Wärme also ziemlich … minimalistisch gelöst… nahegelegen hätten wohl erst einmal Doppelfenster und Kerndämmung. 😉

Es kann aber auch sein, dass ein Bedürfnis am besten durch gar keine materielle Aktion befriedigt werden könnte.

… aber darüber ein andermal/das nächste Mal.

Ein wunderschön minimalistisches Wochenende wünscht euch

Eure @mons7

 

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5 Gedanken zu “Kleine Beitragreihe (1): Das Bedürfnis hinter dem Kaufimpuls

  1. Liebe Monsi, ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass ich jeglichen Konsum einstellen könnte (bis auf die lebensnotwendigen Lebensmittel), wenn ich rechtzeitig das eigentlich dahinterliegende Bedürfnis erkennen und Ernst nehmen (und anders befriedigen) würde, bevor ich zur Tat (Kasse) schreite. Vor ein paar Tagen war ich bereits mit zwei Kontoauszüge-Ordnern (für je 4,99 Euro) auf dem Weg zur Kasse, begriff aber zum Glück noch rechtzeitig, dass es sich mit diesem Kauf so verhalten würde wie mit den vielen Kopien während meines Studiums (die größtenteils ungelesen blieben…). 😉 Ich freu mich auf Deine Serie und trage gern selbst etwas dazu bei. Deine Göre

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  2. Das spricht mir aus der Seele! Oft ertappe ich mich, dass die „Aktionsfee“ am Zuschlagen ist, man entdeckt oft sehr günstige und auch gute Sachen, aber braucht man sie überhaupt? Erst heute hatte ich einen Baumwollpyjama (wie passend zu deinem Artikel ;-)) in der Hand, auf € 4,99 reduziert und in meiner Größe. Schon war er im Einkaufswagen und dann habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich mehr als 2 Pyjamas brauche? Noch rechtzeitig vor dem Gang zur Kassa habe ich ihn zurückgelegt und er fehlt mir bisher nicht. 😉

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  3. Bei Kauflust kaufe ich einfach nur die Dinge, die schon ein halbes oder ganzes Jahr auf meiner Liste sind. Und Sachen, um etwas zu vereinfachen oder zu optimieren. Fing an mit Kauf-nix-Wochen. Mittlerweile kaufe ich, wie Dörte schreibt, nur die Grundnahrungsmittel. Verführt werde ich höchstens noch von Schuhen und Erdbeerduschgel. Shoppen finde ich eher schrecklich nach 20 Minuten. Konsumieren müssen wir trotzdem alle. Das war meine Erkenntnis der Woche. 😦 Ich betrachte es eher als Materialanschaffung für neue Projekte. Glücklich macht mich kaufen nicht mehr.

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