November-Challenge: #7tageOHNE „hässlich“ zu reden

Der 1. November ist schon fast vorbei und Ihr fragt Euch vielleicht schon, ob es keine neue Herausforderung für diesen Monat gibt – doch: Hier! Zuerst jedoch, wie immer, die Regeln:

ALLGEMEINE SPIELREGELN FÜR DIE MONATLICHE CHALLENGE

Immer am 1. eines Monats rufe ich zu einem herausfordernden Selbstversuch auf – den ich selbstverständlich meinerseits angehen werde. Innerhalb des laufenden Monats gilt es, für mindestens 7 Tage ein verändertes Verhalten zu erproben, und zwar in Bezug auf Konsum und Besitz (im weitesten Sinne). Spätestens am Ende des Monats berichte ich – und hoffentlich auch viele andere von ihren Erfahrungen. Mitmachen kann jede/r, der/die hier mitliest. Die Challenges werden nicht für jede/n eine Herausforderung sein. Was dem einen leicht fällt, ist für die andere eine enorme Überwindung. Ich suche mir natürlich immer etwas aus, was auf jeden Fall für mich ein Ansporn ist, meinen Lebensstil zu überdenken.

Kurzum Versuche, im Laufe eines Monats für 7 Tage am Stück (Du entscheidest, ab wann die laufen) Dein Verhalten zu ändern und nach den beschriebenen Minimalismus-Spielregeln zu leben!

Alles klar? Auf geht’s:

Meine Challenge im November 2014

Sieben Tage lang nicht lästern, jammern, zicken, unken, besserwissen usw.!

…. und das soll eine Herausforderung sein? JA! Wetten, dass auch DU nicht frei davon bist?!? Und wenn Du nicht von Dir aus dazu neigst, einen solchen Negativ-Sprech zu beginnen, so wirst Du im Büro, im Telefonat mit einer Freundin oder beim Besuch im Elternhaus womöglich schneller in so etwas reingezogen, als Du gucken und Dich davon abgrenzen kannst. Es geht nämlich auch darum, nicht mitzumachen und im Zeifelsfall auch klar zu benennen, was da gerade passiert und dass Du Dich davon distanzierst.

Vor einigen Jahren hatte mich eine Freiundin echt beeindruckt, als sie mir eröffnete, dass sie sich das gerade ganz bewusst abtrainiert, sich an Lästereien und Schlecht reden über andere zu beteiligen. Ich habe sie in den Wochen danach ein bisschen beobachtet und tatsächlich: Kein hässliches Wort kam über ihre Lippen. Höchst angenehm!

Ich möchte einfach mal herausfinden, wie oft es mir wirklich passiert, dass ich so hässlich spreche… Und ich starte gleich jetzt und hier und heute mit dieser Challenge und versuche sie den kompletten Monat November durchzuhalten.

Was das mit Minimalismus zu tun hat? Ach, es ist mir zurzeit einfach danach, auch das Zwischenmenschliche zu entschlacken und weniger unnützes Zeugs zu reden. Ich bin mir sicher, dass der eine oder die andere versteht, was ich meine.. 🙂

***

PS: Und morgen blogge ich dann auch endlich über meine Erfahrungen mit der Oktober- Challenge

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6 Gedanken zu “November-Challenge: #7tageOHNE „hässlich“ zu reden

  1. Gefällt mir, diese Herausforderung. Zwei Fragen stellen sich mir dazu:
    1. Merke ich es immer, wenn ich „hässlich“ rede – also wie ist das Maß?
    2. Reicht es aus, auf das Reden zu achten, oder geht es nicht schon in Gedanken los?
    Auf jeden Fall ist das ein guter Denkanstoß und ich will mich noch mehr bemühen darauf zu achten – insbesondere mich auch klar davon abzugrenzen, wenn andere sich so verhalten. Denn das finde ich besonders schwer und kann auch schnell Gespräche komplett abwürgen.

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    • Lieber Markus, leider kommt Denken ja scheinbar manchmal nicht vor dem Denken… 😉 Du hast natürlich völlig Recht: Es geht mit unseren Gedanken los. Doch gerade so ein Training, sich stärker zu kontrollieren, was man auch laut ausspricht, lässt einen ja auch die die eigenen diesbezüglichen Gedanken aufmerksamer werden, oder? Das Maß ist schwer zu bestimmen. Es immer selbst zu merken vielleicht unmöglich. Obwohl: Wenn wir ganz ganz ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir die Antwort meistens, oder? Die wirkliche Herausforderung ist wahrscheinlich wirklich das Abgrenzen – im Flur mit den Kollegen, beim Wein mit der Freundin, am Telefon mit der Schwester. Es gibt viele Menschen, die sich durchs Lästern einfach ein bisschen Erleichterung verschaffen, ganz nebenbei. Aus der Nummer rauszukommen, ist wirklich nicht ganz einfach, finde auch ich. Danke für Dein Nachhaken! Es lohnt sich, das Themenfeld noch genauer zu erkunden. Viele Grüße, Dörte

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  2. Ich mag diese Serie echt gerne. Auch wenn ich nicht immer aktiv mitmache, so bleibt mir das Thema trotzdem präsent. Zum Beispiel an die „Warmwasser-Challenge“ denke ich immer wieder.

    Du greifst mit deinem Vorschlag einen Gedanken auf, den ich jetzt sicher schon einen Monat mit mir herumtrage. Und nicht negativ über jemanden zu reden (wo beginnt eigentlich Lästern genau?) ist unglaublich schwierig. Möchte man sich mit einer Freundin solidarisieren, tappt man schnell in die Falle und wie oft kommen Worte unbedacht über die Lippen…

    Markus‘ Kommentar betreffend den Gedanken bin ich eigentlich derselben Meinung. Aber ich denke es ist schon eine grosse Leistung, die Worte zu kontrollieren und das persönliche Nörgeln und Lästern zu minimieren. Die Gedanken werden sicher irgendeinmal folgen, aber jeder kleine Schritt ist ein Fortschritt.

    Vielen Dank für deine gedanklichen Anstösse 🙂

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  3. Gefällt mir auch gut, diese Einladung sich selbst zu beobachten. Ich möchte gerne noch „einsteigen“ und fange ab heute damit an, meine Beobachtungen aufzuschreiben. In welcher Form werden denn die Challenge-Erfahrungen im Anschluss zusammengetragen?

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    • Hallo Linus, wie sind Deine ersten Tage gelaufen? Du kannst jederzeit hier als Kommentar oder in einem Medium Deiner Wahl von Deinen Erfahrungen berichten. Wir sind hier eine lockere Gemeinschaft – unter den LeserInnen tummeln sich viele, die selbst einen Blog haben, andere nutzen einfach die Kommentarfunktion. Und so manch eine/r nimmt sich einfach ein paar Denkanstöße mit, ohne die vollen 7 Tage einer Challenge zu „absolvieren“ – alles ok. Ich bin sehr gespannt auf einen ersten Erfahrungsbericht von Dir! Mir selbst fällt im Moment andauernd auf, wo ich meine Regeln breche – ich hab allerdings die 7 Tage auch noch nicht „offiziell“ gestartet, das mache ich ab Freitag (hab ich grad beschlossen 😉 ). Viele Grüße, Dörte

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