Wie viele Elektrogeräte braucht der Mensch?

Wie viele Elektrogeräte brauche ich in meinem Haushalt, um glücklich zu sein? Möglichst wenige! Neben ein paar Lampen dulde ich zurzeit genau zehn Elektrogeräte – weil es das Leben doch deutlich bequemer macht bzw. aus Gewohnheit und weil ich irgendwie (noch) glaube, nicht darauf verzichten zu können:

In der Küche

  • Herd
  • Kühlschrank
  • Wasserkocher
  • Kaffeemaschine (fliegt bald raus)

Im Bad

  • Fön (fliegt auch bald raus)

Im Wohnbereich

  • Fernseher
  • Laptop
  • Subwoofer (wird nahezu nie genutzt, fliegt evtl. auch bald raus)
  • iPad

Außerdem

  • Staubsauger

Das war’s. Kein Toaster (hab meinen grad dauerverliehen), kein Mixer (wird überbewertet), keine Spülmaschine (wird total überbewertet), keine Waschmaschine (ich wasche in der Genossenschaftsgemeinschaftswaschküche, im Waschsalon oder gelegentlich im Elternhaus), kein elektronischer Wecker (Handy reicht), keine Bohrmaschine (leihe ich mir bei Bedarf), kein Auto (nicht mal ein Elektroauto 🙂 ), keine …

Ohne Elektrogeräte verbrauche ich weniger Strom, produziere weniger Sondermüll und erliege seltener der Versuchung, mir die neueste Generation des entsprechenden Geräts zu kaufen. Und ich genieße es, von wenig Elektrosmog umgeben zu sein.

Wie haltet Ihr es mit den Elektrogeräten? Worauf wollt Ihr gar nicht verzichten? Was würdet Ihr gern loslassen, aber findet den Dreh noch nicht so richtig?

 ***

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21 Gedanken zu “Wie viele Elektrogeräte braucht der Mensch?

  1. Deinen Spruch mit dem Elektroauto find ich lustig 🙂
    Also wir sind ja zu fünft und haben im Vergleich zu Dir relativ viele Elektrogeräte. Lass mal nachdenken: TV (fast nur von den Kindern genutzt), Wasserkocher, Herd, Spülmaschine, Kühlschrank, Gefrierschrank, Mikrowelle, Standmixer, Entsafter, Toaster, Waschmaschine mit integriertem Trockner (auweia! Gar nicht gut! musste aber beim dritten Kind sein, den Trockner nutze ich nur ab und zu nicht bei jeder Wäsche), Staubsauger, Computer (dort arbeitet mein Mann), Laptop (daran arbeite ich), zwei Handys, Lautsprecher (schließen wir an den Laptop an, um Radio oder Musik zu hören)

    Ich muss dazu sagen, unser Kühlschrank und die Spülmaschine sind super mini, also eigentlich nur für ein bis zwei Personen geeignet, aber da wir sowieso keinen Platz haben, bleibt es auch dabei.

    Worauf wir am ehesten verzichten könnten? definitiv Mikrowelle und TV

    An meinem Beitrag merkt man wieder deutlich, dass Kinder nicht gerade zur Verbesserung der CO2-Bilanz beitragen. Aber ich liebe sie und geb sie nicht wieder her :-).

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    • Hallo Sina, zu fünft und mit Kindern – das ist echt ein anderer Schnack als in einem Einpersonenhaushalt. Dass Du einen so kleinen Kühlschrank benutzt, ist doch echt schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie riesig die in manchen Küchen sind. In Deiner LIste macht mich der Entsafter ein bisschen neidisch – bei sowas könnt ich nochmal schwach werden… 🙂 Liebe Grüße, Dörte

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  2. Geht mir ähnlich wie Sina, mit Familie macht Spühli und Waschmaschine das Leben deutlich einfacher, vorher gabs auch Waschsalon und Aufwasch per Hand. Auch den Mixer benutz ich ziemlich häufig, muss ich sagen. Dafür haben wir keinen Fernseher. Nähmaschine käme bei mir noch unverzichtbar dazu. Mehrere Telefone, Festnetz auch noch, Router, ein Drucker, was man halt so alles hat! Ich will gar nicht alles aufzählen. Was ich fast nie brauche, waren mal Geschenke. Da könnte man reduzieren, die stehen ungenutzt für alle Fälle.
    Liebe Grüße
    Marlene

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  3. Waschsalon…. da könnt ich ja ewig mit dem Auto fahren um meine Wäsche zu waschen. Nee, meine Waschmaschine behalte ich, sonst hab ich keine Chance auf saubere Wäsche. Außer mit der Hand, aber dafür hab ich einfach keine Zeit.
    Dafür verzichte ich auf Spülmaschine und Mikrowelle. Brauch ich nicht, geht auch so. Trockner hab ich keinen, aber auf mein Auto bin ich angewiesen.
    Bei der Kaffeemaschine kann ich mich nicht entscheiden ob ich die loswerden will. Vermutlich benutze ich sie bis sie kaputt ist, und dann wird sie nicht mehr ersetzt. Aber einen Fön brauche ich, da meine Dreads sonst tagelang nicht trocken werden, was im Winter unangenehm ist.

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    • Ein Leben ohne Waschmaschine ist definitiv ein städtisches Phänomen – ansonsten komplett unpraktikabel, da bin ich ganz bei Dir, Sandra! 🙂 Die Idee, ein Gerät wirklich so lange zu benutzen, bis es unreparierbar kaputt ist – um dann zu entscheiden, ob es neu angeschafft wird, das find ich sehr sympatisch. Daran merkt frau vor allem auch mal, wie langlebig so ein Ding am Ende doch sein kann. Das geht mir nämich gerade mit meinem Handy so – ein uralter Knochen, irgendwie unkaputtbar. Es kann nicht mehr klingeln, nur noch vibrieren, eine Taste fällt fast ab (aber das auch schon seit über einem Jahr fast…) und der Akku hält nur noch ein einstündiges Telefonat durch. Aber was wll frau mehr?!? 🙂 Ich habe einfach keinen Grund, es zu entsorgen, und deshab darf es schon im mittlerweile achten Jahr bei mir bleiben… Liebe Grße, Dörte

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      • Huh, da sagst du was mit dem Handy… das ist mein kleines Steckenpferd glaube ich. Ich bin zwar nicht so wie viele Andere, die jedes Jahr das neuste Modell haben müssen, und ich habe auch kein einziges altes Handy hier herumliegen, allerdings werde ich mir wohl in diesem Jahr doch ein neues holen. Ich krieg es ja mit Vertrag, und es kostet mich nichts. Dennoch wäre es unnötig. Momentan. Ach ja, ich bin halt nicht perfekt 😀

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  4. Oh weh, da habe ich doch einiges mehr. Geschirrspüler und Waschmaschine mag ich nicht hergeben. Und den Mixer brauche ich um Kuchen zu backen, den geb ich auch nicht her. Für mich ist Minimalismus auch insofern ein Weg, als ich nicht alles entsorgen mag dafür aber darüber nachdenke, was ich wirklich ersetze. Und das ist minimal. Vieles habe ich trotzdem verschenkt z.B. die elektrische Brotschneidemaschine. Das war wirklich Unfug, habe ich nie gebracht.

    lg
    Maria

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    • Oh, ich finde eine elektrische Brotschneidemaschine super – meine Mama hat noch eine alte gute (und sie selbst mal ins Krankenhaus damit gebracht, weil sie nicht nur Brot geschnitten hat). und die finde ich wirklich praktisch. Ich kann nämlich kein Brot schneiden. Zu dick, zu dünn, krumm und schief. Wenn Herr PC nicht da ist (was gottseidank meist nur am Wochenende der Fall ist), gibt es Brötchen. Beim Bäcker schneiden lassen, mag ich nicht. Dann wird es schneller trocken.
      Wirklich wollen tue ich aber keine (habe gar keinen PLatz dafür).

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  5. Oh oh, da haben wir auch deutlich mehr.

    Davon unverzichtbar:
    – die Waschmaschinen (eine haben wir geerbt von der gestorbenen Oma und waschen jetzt synchron, bis die andere dann doch endlich den Geist aufgibt – worauf wir allerdings seit einem Jahr warten, sonst hätten wir die von Oma nämlich gar nicht genommen)
    – der Gefrierschrank (um die gemundräuberten Zwetschgen, den von den Nachbarn geschenkten Rhabarber und die von Freunden bekommenen Kirschen zu überwintern)
    – die Spülmaschine (zu fünft ansonsten ein No Go mit dem Geschirr)
    – Ein guter Küchendingsi, so ein Kombiteil mit Pürierstab für tolle Aufstriche und einem kleinem und großem Smoothie- und Erdnussbutter-Macher – unverzichtbar, denn das machen wir halt alles ständig und eben selbst.
    – Der Wasserkocher, denn wir haben keine Kaffeemaschine, nur einen Wasserkocher und trinken nur so löslichen Getreidekaffee. (Mit in der Microwelle schnell erhitzter Reis- oder Mandelmilch.)

    Verzichtbar von allem, was es hier so gibt:
    – der Trockner (den wir quasi nie nutzen, sondern alles aufhängen)
    – die elektrische Zitronenpresse, die steht meist nur rum
    – die Fernseher, davon haben wir zwei, davon ist allerdings nur der im Kinderwohnzimmer an die Satellitenschüssel angeschlossen. Im Wohnzimmer schauen wir ausschließlich per Laptop.

    Nice to have und immer wieder toll für schöne gemeinsame Nachmittage mit allen Kindern in der Küche:
    – das Waffeleisen und
    – der Mini-Donut-Maker – ein Flohmarktfundstück für 3 Euro

    Über den Rest (und das sind einige Geräte, die sich hier mittlerweile angesammelt haben) reden wir nicht. Es stimmt schon, Kinder sind da nicht gerade hilfreich. Eigene Handys, ein Tablet, ein eigener Fernseher (für alle Kinder gemeinsam, auf keinen Fall einen in den Kinderzimmern), mp3-Player, ein PC für die Kinder… Das summiert sich irgendwie schnell…

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  6. Beeindruckend wenig. Hast Du eine minimalistische Garderobe? Geht das ohne Waschmaschine?
    Gemeinschaftswaschmashinen etc. finde ich gerade für Haushalte ohne Kinder toll und praktisch. Wäre super, wenn es das auch für andere Geräte geben würde.

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  7. Gibt es in Berlin nicht sogar einen Waschsalon mit Kaffee oder Bar? Das fänd ich total gut – und nutzt man dann aber nicht auch wieder dort vor Ort den Trockner? Weil die Wäsche nass über die Straße vielleicht auch doof ist?

    Wir hatten früher im Wohnheim eine Miele-Maschine, die echt viermal am Tag gelaufen ist. Die wurde wirklich genutzt.

    Ich habe keine Espressomaschine (wir hatten mal ne Kapselmaschine, die musste aber aus Umweltschutzgründen raus). Seit dem ich zentrumsnah arbeite, könne ich mir regelmäßig nach der Arbeit einen Cappuccino im Lieblingscafé.

    Ich mag ehrlich gesagt, unsere Spülmaschine für zwei Personen total gerne. Es ist einfach praktisch.
    Wenn wir nicht im Wäschekeller unsere Wäsche aufhängen könnten, dann müsste ich für Bettwäsche einen Trockner nutzen (bei meiner Schwiegermama). Bettwäsche finde ich in Wohnungen echt schwierig aufzuhängen.

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  8. Also ohne Mixer könnte ich nicht leben, zumindest seit ich mich vegan ernähre.

    Wenn die Spülmaschine „total überbewertet“ ist (meines Wissens ist sie ökologischer als Handwäsche, deswegen haben wir auch eine), dann ist der Fernseher aber extrem überbewertet 😉 Meiner Meinung nach der Zeit- und Kreativitätskiller Nummer eins.

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

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  9. Hallo Dörte,
    tolles Thema, ich hab dem Handrührgerät gleich gesagt, dass du es überbewertet findest. 🙂 Ich liebe pürierte Suppen und Sahne schlagen. Froh, los zu sein bin ich: Spülmaschine, Radio, elektrische Zahnbürste, Sandwichtoaster, Toaster, Waffeleisen, Trockner, Gefrierfach, Standmixer, Die Stromrechnung ist fast schon peinlich klein. Nicht verzichten will ich auf: Laptop, 2 Funkwecker, Kühlschrank, Multidrucker, Waschmaschine, Fön, Heizöfchen (bei Heizungsausfall), Discman (ja, die gibt’s noch). Mein Handy ist unkaputtbar. Ich nutze es ja nie.

    Liebe Grüße nach HH – Tanja

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  10. Kein Kühlschrank!
    2013 habe ich den Versuch gestartet, ohne Kühlschrank zu leben. Es funktioniert. Allerdings lebe ich zu Hause auch vegan.
    Zuletzt war die alte Kühl- Gefrierkombination sowieso nur noch zu 30% gefüllt. Und das waren entweder Lebensmittel tierischer Herkunft, oder Sachen, die da eigentlich nicht rein müssen. Bis jetzt habe ich das Gerät noch ausgeschaltet als Gewürzschrank benutzt. Nach nun fast 2 Jahren (und 2 Sommer in einer Dachwohnung) ohne Kühlschrank habe ich jetzt entschieden, dass er raus fliegt. TV und Radio bzw. Musilanlage habe ich auch nicht.

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  11. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich mir noch nie Gedanken über meine E-Geräte gemacht habe. Dabei kommt schon was zusammen, wenn ich nachrechne:
    -Waschmaschine: möchte ich nicht drauf verzichten müssen, obwohl wir nur zu zweit sind
    -TV und Konsolen: Wir schauen überhaupt kein TV, aber wir benutzen den Fernseher zum spielen an den Konsolen
    Musikanlage: wird täglich genutzt und geliebt
    -Rechner und Laptop: Unverzichtbar für Arbeit und co.
    -Fön: liegt schon seit längerem ungebraucht im Schrank, kann also eigentlich weg, aber ich denke immer, dass ich ihn vielleicht irgendwann doch noch mal brauche…
    -Microwelle: könnte man sicher drauf verzichten, aber ich möchte meine Kirchkernkissen ungern in den Gasofen stecken usw
    -Toaster, Sandwichmaker, Popcornmaschine, Mixer, Pürierstab: Davon notwendig und oft in Gebrauch ist eigentlich nur der Pürierstab und den möchte ich nicht missen

    Ich denke, dass man einiges davon weggeben kann, aber dass ich auch nicht übermäßig viel Kram habe

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  12. Hallo zusammen! Ein schöner Beitrag, den ich heute erst gelesen habe.

    Als Anregung zu Wasserkocher und Kaffeemaschine: Ich habe mir vor Kurzem einen Edelstahlkessel gegönnt (der hoffentlich so lange hält wie er aussieht). Der Kessel ersetzt seit dem Wasserkocher (logisch), Kaffeemaschine (Handfilter) und neuerdings auch die Gießkanne 🙂 Außerdem habe ich noch so eine Espresso-Maschine, die man direkt auf die Herdplatte stellt.

    Eine schöne Nebenwirkung des Kessels ist die Tatsache, dass man zum Monotasking gezwungen wird. Wasserkocher und Kaffeemaschine laufen ja meist nach dem Effizienz-Prinzip. D.h. befüllen, anschalten und während des Kochens bzw. Brühens noch schnell etwas anderes erledigen. Nun genieße ich es, das Wasser einzufüllen, warten bis es kocht, den Tee aufzugießen und erst dann mit der nächsten Sache zu beginnen 🙂

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