Minimalismus ist das Ende des Organisierens

Zack! Das Zitat war der Auslöser für mich vor über einem Jahr. Genau das wollte ich nicht mehr: so viele Dinge, dass ich sie managen musste. Danke, Leo Babauta. Ich hab mir dann für alles in der Wohnung Zahlen ausgedacht und die Dinge limitiert. Was kann ich weglassen, ohne dass mir etwas fehlt und es sich immer noch gut anfühlt? Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Gegenstand RIGOROS ausgemistet.

Die Wohnung ist jetzt in 1 Stunde geputzt, ich muss nix mehr räumen, suchen oder aufwendig pflegen. Wenn ich zu Ikea fahre, schreibe ich mir vorher auf, was ich nicht kaufe. Und wisst Ihr was? Ich will noch mehr von dem weniger. Das macht richtig süchtig. Es fühlt sich so gut an. Einfach de luxe, liebe Emi! Ich freu mich auf mein Leben!

Gerade lese ich ein Buch über 8 Minimalisten: Rainer Langhans, Raphael Fellmer, Joachim Klöckner, Heidemarie Schwermer, Jonathan Ries … Wir wurden illustriert. Ein ganz besonderer Moment in meinem Leben und eine wunderschöne Erinnerung an diese bewegte Zeit.

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8 Gedanken zu “Minimalismus ist das Ende des Organisierens

  1. Hallo Tanja!

    Für mich gehören Minimalismus und Organisieren sehr eng zusammen. Durch organisieren vereinfache ich mein Leben und habe viel weniger Aufwand. Allerdings natürlich nicht um des Oranisierens selbst willen, das Organisieren darf keine Zeit kosten. Sozusagen minimalistisch organisieren. Das finde ich super.

    Weniger lässt sich besser organisieren, ist überschaubarer, braucht weniger Pflege und lässt mehr Zeit für das Leben.

    Was ist das für ein Buch?

    lg
    Maria

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    • Hallo Maria,
      ich denke, wir meinen dasselbe. Die Abläufe im Alltag vereinfachen und optimieren, finde ich interessant. Deswegen lese ich ja auch deine Artikel dazu und denke seit gestern über Schlüssel nach.
      Das Buch ist die Uni-Abschlussarbeit einer Grafikerin. Wir sind nicht käuflich. 🙂
      Liebe Grüße – Tanja

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  2. Oh das Buch würde ich zu gerne lesen!
    Mir geht es ähnlich wie Maria, organisieren gehört für mich dazu. Die wenigen Dinge die ich besitze, lassen sich viel einfacher organisieren. Sind sie organisiert, behalte ich noch viel besser den Ueberblick über meine Besitztümer.
    Liebe Grüsse
    Sarah

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  3. Hier lese ich immer wieder gern – denn ich stehe immer noch am Anfang. Es gibt viele Aha- Erlebnisse und „nicht-organisieren“ wird mit einer großen Familie plus Haustiere in einem großen Haus noch schwieriger.
    Es hat Jahre gedauert, bis ich ersteinmal erkannte, dass je mehr Dinge sich im Haus befinden ich „mehr Arbeit“ habe – oder eben auch Mehrarbeit.

    Ganz bewusst wird mir das immer, wenn wir in unserer gepachteten Hütte am See sind. Anfangs habe ich uns dorthin auch den „Luxus“ geholt, habe Teller und Tassen mitgeschleppt obwohl alle am liebsten aus der Flasche trinken und die zurück in den Kühlschrank stellen. Habe Töpfe mitgeschleppt ohne einen Herd zu haben und mit der Anschaffung einer Mikrowelle für dort geliebäugelt obwohl ich nicht mal Zuhause bei täglichen Kochbetrieb eine brauche…. und eine Unmenge an Handtüchern, Bettwäsche, Badmatten….habe versucht immer für alle alles parat zu haben….was ist, wenn die Kinder zum See wollen und es hat geregnet – zack- für alle Gummistiefel gekauft usw.

    Super anstrengend und zeitaufwändig.

    Sie gehen auch zum See wenn sie keine Gummistiefel haben. Gekocht habe ich in den Töpfen in den ganzen 5 Jahren noch nie da es jeden Tag Feuerstelle, Bratrost, Dosensuppe, Döner oder Pizzaria gibt….

    Ich warte noch auf die Erleuchtung, wann ich das alles mal VORHER durchschaue und mich nicht mehr darauf einlasse und kaufe, schleppe und verstauben lasse!

    LG
    Lina

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