Was hast du als Letztes losgelassen?

Ich liebe ja diese letzte Frage im Minimalismus Podcast von Michael und Daniel.

Mmmmh! Ich lutsche gerade Schokolade. Muss all werden. Nimmt zu viel Platz weg. 🙂 Nicht der schlechteste Job. Und ich verschwende ein Parfum. Ich will endlich versuchen, ohne zu leben. Das könnte scheitern. 🙂 Und eine Tastatur hab ich verschenkt, weil nie benutzt.

Dann hatte ich neulich so ein DIY-Projekt. Dinge selbst herstellen, macht sooo Spaß! Dachte ich zumindest. Ich hab dann gemerkt, ich will doch nur chillen. Was mache ich jetzt aus 3 kg Mehl? Stressbälle? Außerdem meine Erkenntnis der Woche: Internet ist am besten, wenn ich es auslasse.

Und jetzt du! Was hast du als Letztes losgelassen? Ich freue mich auf deinen Kommentar.  

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16 Gedanken zu “Was hast du als Letztes losgelassen?

  1. „Ich hab dann gemerkt, ich will doch nur chillen.“

    Finde ich gut, dass du das sagst 🙂
    Bei dem ganzen DIY-, Koch- und Bastelwahn zur Zeit, der ja oft unter Nachhaltigkeit läuft, traut man sich ja schon fast gar nicht mehr zuzugeben, dass man nicht gern bastelt/kocht/Gemüse zieht/Shampoo anrührt …

    LG
    Shaoshi

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    • Danke für deinen tollen Kommentar aus der weiten Ferne. Wow!!! Wie viel Ressourcen hab ich zum Selbst machen? Sonst wird das auch schnell Raubbau an mir selbst. Und erfüllt es mich überhaupt? Dazu kommt: Nicht alles ist gelingsicher. Zumindest wenn ich im Spiel bin. 🙂 Ja, das sind auch meine Gedanken dazu.

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      • Erfüllt es mich überhaupt? Genau. Ist ja auch ein wichtiger Punkt beim Minimalismus. Erfüllt es mich nicht, muss es gehen – und wenn es Brotbacken ist 😉 Lieber lasse ich andere kochen als selbst etwas Ungenießbares zu produzieren, von dem die Hälfte dann im Müll landet und der Rest mit langem Gesicht gegessen wird. Das ist Lebensmittelverschwendung.

        Ich finde, auch beim DIY könnte man öfter hinterfragen. Da wird alles mögliche (und viel Schönes) gewerkelt, aber braucht man das denn alles? Auch wenn ich meine Kleidung jetzt ganz fair und selbst produziere, brauche ich trotzdem nicht 20 Kleider. Das wird beim DIY gern vernachlässigt, finde ich.

        LG
        Shaoshi

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  2. Also ich versuche ständig, meine Sorgen loszulassen. Aber die kommen hartnäckig wieder wie ein lästiger Schnupfen. „Ich will doch nur chillen“ – hahaha, super, das könnte von mir sein. Chillen und Schokolade. Genau mein Ding!

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    • Hallo liebe Sofaheldin,
      du hast neulich so was Tolles geschrieben. Nachdem ich 2 Jahre überlegt hab, was Schals für mich sind, schreibst du: Geborgenheit. Danke für das Wort. Ich sollte dringend aufstocken. Hab nur 2! Bei Sorgen viel Bosse hören. Hilft mir immer.
      Liebe Grüße – Tanja

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  3. Interessanterweise habe ich als letzten Gegenstand mein Parfüm aus meinem Leben gelassen. Ich hatte es vor 5 Jahren gekauft (100 ml – warum auch immer…?!) und habe in dieser Zeit nur 20 ml verbraucht. Ich wollte nicht noch 20 Jahre warten, bis es verbraucht ist, also habe ich es verkauft. Vermisst habe ich es seither überhaupt nicht….Wenn ich etwas Schönes riechen möchte, schnupper ich an unserem Lavendel oder verreibe ihn in meiner Hand. Außerdem genieße ich den puren Duft von Pflanzenölen: Jojoba-, Granatapfel- oder Mandelöl – einfach göttlich!
    Für DIY habe ich meist keine Geduld und die Ergebnisse überzeugen mich nicht wirklich, also überlasse ich das anderen, die es können!

    Viel Spaß noch beim Chillen und Schokolade-Naschen (Neid!!)
    Jana

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  4. Verabschiedet habe ich: Standardbrot beim Standardbäcker: zu 100% – backe Brot selbst, da lohnt das DIY.
    Übrigens bei zuviel Mehl: 500g Mehl mit Hefe (1 Päckchen Frischhefe o. 1 Päckch. Trockenhefe) , 2 TL Salz und ca. 300-350ml Wasser, je nach Geschmack Sesam, Leinsamen etc. dazu -> ergeben herrliche selbst gemachte Brötchen.
    Ansonsten: vom Perfektionismus verabschiedet, ist kein Gegenstand, steht aber irgendwie trotzdem ständig hinderlich im Weg rum.

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    • Hallo Gabi,
      danke fürs Rezept. Hab ich mir gleich notiert und werde Hefe kaufen. Da muss ich jetzt wohl durch. 🙂 Ich finde deinen Blog jetzt ja öfters und gebe dir in allem so recht. 🙂 Ich nicke nur ab beim Lesen. Schon alles ein Wahnsinn mit dem (unhinterfragten) Konsum!
      Liebe Grüße – Tanja

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  5. Parfüm habe ich schon vor einiger Zeit ‚losgelassen‘. Der meinige mag es nicht, ich benutze es so selten und außerdem (Hauptgrund) sind das synthetische Schadstoffe. Eben habe ich das ADAC-Magazin abbestellt, auch die e-Ausgabe. Ich les‘ das ja doch nie. Und ich weiß, es gibt noch eine Menge mehr, auch nicht-Dingliches.

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    • Ich will den Druck , den ich mir selber mache loszulassen , ist schon besser geworden.
      2 Schritte vor , 1 Schritt zurück, passiert natürlich auch mal, sprich : „nicht “ ich muß , ich könnte !

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  6. Ein Kochbuch (nicht mein Geschmack), eine Kosmetiktasche (doofe Größe), und eine Hose (zu eng). Ist jetzt alles im Umsonstladen, dafür durfte ein schlichter Pullover von dort mit heim.

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