Mein Minimalismus | Gastbeitrag

Markus Jung

Markus Jung

Dies ist ein Gastbeitrag von Markus Jung. Markus und ich kennen uns beruflich schon mindestens ein Jahrzehnt, weil wir beide in der DistancE-Learning-Branche arbeiten und echte Fernstudium-Fans sind (er betreibt das Portal Fernstudium-Infos.de). Dass er auch einen Hang zum Minimalismus hat, hab ich erst vor wenigen Monaten zufällig mitbekommen. Privat bloggt Markus übrigens unter markus-jung.de. Ich freue mich sehr, dass er uns in der Minima Muse einen so persönlichen Einblick in seinen Weg des Loslassens gibt. 

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Mein Minimalismus

Vor einiger Zeit hat mich Dörte bei Twitter gefragt, ob ich einen Gastbeitrag für den Blog hier schreiben könnte, da ich mich schon seit langer Zeit als Minimalist sehe.

Meine Überlegung dabei ist es euch zu schildern, was Minimalismus für mich bedeutet. Das finde ich recht schwer, da viele Veränderungen für mich mittlerweile ganz „normal“ sind und ich diese gar nicht mehr bewusst mit Minimalismus verbinde. Außerdem möchte ich Minimalismus weder als Show inszenieren, noch damit missionieren.

Zum bewussten Minimalismus gekommen bin ich über Leo Babauta. Zunächst hat mich sein Produktivitätskonzept „Zen to Done“ sehr angesprochen und darüber bin ich auf seinen Blog zenhabits.net und auf die Bücher „The Power of Less“ und „Focus“ aufmerksam geworden.

Minimalismus bedeutet für mich nicht, so wenig zu besitzen wie möglich, sondern so viel wie nötig – und das immer wieder in Frage zu stellen. Und Minimalismus ist für mich auch nicht nur auf das Materielle bezogen, sondern betrifft zum Beispiel auch Aktivitäten. Ich versuche, mein Leben nicht bis in die letzte Sekunde mit Events vollzustopfen, sondern das was ich mache bewusst zu erleben, also zum Beispiel den Besuch eines Konzert oder ein gutes Essen und insbesondere Kontakte und intensive Gespräche – sei es mündlich oder auch schriftlich.

Da ich mich viel in der digitalen Welt bewege, bin ich auch dort eher minimalistisch. Das zeigt sich bei mir zum Beispiel in einem komplett schwarzen Hintergrund auf dem Handy oder Desktop. Wenn ich mir Bilder zum Beispiel meiner Kinder anschauen möchte, rufe ich diese bewusst auf.

Was habe ich nun konkret verändert?

Einige Beispiele:

  • Musik: Zunächst habe ich alle meine CDs über Momox verkauft. Nicht in einem Schritt, sondern erstmal nur die, die ich eh nicht mehr häufig gehört habe, dann die, zu denen ich MP3s besessen habe, dann den Rest bis auf einige CDs, dir mir besonders am Herzen lagen (zum Beispiel von den Bands signierte) und dann auch diesen Rest. Auch die Verwaltung der MP3s war mit gewissem Aufwand verbunden. Mittlerweile nutze ich zum Musik hören nur noch den Streaming-Dienst Google Play Music.
  • Bücher: Hier lief es ähnlich wie mit den CDs. An Romanen habe ich nie groß gehangen, da ich diese eh nur einmal lese. Mit Sachbüchern sieht es da schon anders aus, weil ich evtl. nochmal etwas nachschlagen könnte. Gemacht habe ich dies aber auch kaum, so dass ich auch hier nach und nach radikal reduziert habe. Mittlerweile habe ich einige Bücher gescannt und als eBooks und von vielen Büchern oder auch Zeitschriftenbeiträgen schreibe ich mir selbst eine Zusammenfassung mit den für mich wichtigen Punkten. Außerdem nutze ich seit gut einem Jahr wieder aktiv die Stadtbibliothek.
  • Geschirr und Gläser: Auch hier habe ich mich nach und nach von vielem getrennt und besitze heute zum Beispiel nur noch einfache Gläser statt separate Gläser für Wasser, Kölsch, Pils, Weizen, Wein, Likör, Sekt usw. Aktuell sieht mein gesamter Bestand so aus:
Mehr Geschirr besitzt Markus nicht

Mehr Geschirr besitzt Markus nicht

  • Kleidung: Hauptsächlich Jeans plus schwarzes Oberteil, je nach Jahreszeit etwas dünner oder dicker. Dazu ein Stapel Socken und Unterhosen – auch alles schwarz. Somit fällt das sortieren der Wäsche auch gleich weg. Lediglich die weißen Handtücher müssen halt akzeptieren, dass sie im Laufe der Zeit eher grau als weiß sind 😉 Schuhe: 1 Paar Freizeitschuhe für jeden Tag, 1 Paar hohe Wanderschuhe, 1 Paar Lederschuhe, 1 Paar Hausschuhe, 1 Paar Badeschlappen. Schrittweise getrennt habe ich mich zum Beispiel von allen Krawatten. Ich sehe es nicht mehr ein, mich selbst einzuzwängen mit einem funktionslosen Kleidungsstück. Bisher gab es auch noch keinen Anlass, bei dem mir ohne Krawatte der Einlass verwehrt worden ist – wohl bin ich aber im beruflichen Umfeld und auch in der Familie schon einige Male deswegen mit kritischen Bemerkungen konfrontiert worden.
  • PC/Technik: Ich setze hauptsächlich auf die Cloud, arbeite täglich meinen Mail-Postkorb einmal komplett ab (und schaue immer noch viel zu häufig zwischendurch nach, ob etwas Neues gekommen ist ;-)) und habe sämtliche akustischen Benachrichtigungen am Handy (außer dem Telefonklingeln) abgestellt. Meist schaue ich 1x stündlich nach, ob es etwas Neues gibt – eiliger kann auch keine WhatsApp Nachricht sein. Vor anstehenden Terminen etc. weiche ich davon ab. Meine Lesezeichen im Browser habe ich auf gut 20 reduziert, die ich täglich benötige. Newsletter für Produkte, die ich nicht mehr nutze bestelle ich sofort ab. Wichtigste Newsquelle ist für mich Feedly, auch dort habe ich die Anzahl meiner Abos stark reduziert. Für News zum Beispiel beschränke ich mich auf die ZEIT und koeln.de – okay, und für das Triviale schaue ich 1x täglich bei n-tv.de vorbei…
  • Deko: Eine Kerze, ein Bild.

Das soll an Beispielen reichen. Wenn euch noch andere Bereiche interessieren, fragt gerne in den Kommentaren nach, wie ich das handhabe. Wie ihr seht, ist das alles auch eher unspektakulär.

Allgemein versuche ich, nur das zu besitzen, was ich mindestens 1x jährlich auch benutze – bis auf wenige Ausnahmen, die ich seltener benötige (zum Beispiel eine Bohrmaschine), von denen ich aber weiß, dass ich sie definitiv immer wieder benutzen werde. Und ich versuche, im Schnitt eine Sache täglich weniger zu besitzen. Also zum Beispiel etwas zu entsorgen, zu verkaufen oder auch einzuscannen. Mit verschenken bin ich eher zurückhaltend, da ich niemandem etwas aufdrängen möchte.

Und warum das Ganze?

Ich möchte mich im Leben auf das Wesentliche konzentrieren und es mir einfach machen. Dadurch, dass ich wenig besitze und alles seinen Platz hat, kommt es zum Beispiel nur noch ganz selten vor, dass ich irgendetwas suchen muss. Auch die Reinigung der Wohnung ist durch die vielen freien Flächen relativ einfach. Außerdem möchte ich schonend mit den Ressourcen umgehen, die wir Menschen zur  Verfügung haben. Deshalb achte ich auch auf eine gewisse Nachhaltigkeit bei der Ernährung und anderen Produkten, ohne ein Öko oder Vegetarier zu sein – allgemein möchte ich mich in keine Schubladen stecken (lassen). Finanziell im Rahmen meiner Möglichkeiten zu bleiben ist auch ein Argument, wobei ich mir noch gar nicht so sicher bin, ob ich als Minimalist so viel spare, da ich mich intensiv mit Produkten etc. auseinandersetze und wenn ich dann etwas anschaffe, entscheide ich mich häufig eher für die höherpreisige Variante, da ich weiß, dass ich den Gegenstand wahrscheinlich für eine lange Zeit nutzen werde. Und nachhaltige Produkte sind im Zweifel auch eher teurer. Und noch eine ganz wichtige Motivation: Es macht (mir) großen Spaß! Bereich in meinem Leben und meiner Wohnung zu vereinfachen und zu sehen wie das funktioniert, bereitet mir große Freude und ich merke, wie das Leben für mich dadurch einfacher wird und ich mich mehr auf das konzentrieren kann, was mir wirklich wichtig ist.

Soweit ein kleiner, wenn auch nicht kurzer, Einblick, was Minimalismus für mich bedeutet. Es würde mich sehr freuen, dazu mit euch ins Gespräch und in eine Diskussion zu kommen und werde die Kommentare zu diesem Beitrag intensiv verfolgen.

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7 Gedanken zu “Mein Minimalismus | Gastbeitrag

  1. Mir gefällt deine Einstellung sehr gut und ich finde mich in vielen Dingen wieder. Gerade beim Thema Freizeitgestaltung ist „weniger mehr“. Ich genieße die Kontakte und die Termine, und dann wieder ebenso das alleine zu Hause sein.
    Auf das weniger Geschirr und Gläser bin ich etwas neidisch :o) Bei uns sieht es anders aus. Aber meine Sektgläser sind auch von Oma, und alt. Gleichzeitig ein Erinnerungsstück.
    Danke für den Einblick!

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  2. Lieber Markus,

    jetzt habe ich mir endlich mal ganz in Ruhe Deinen Erfahrungsbericht auf mich wirken lassen. Vieles spricht mich sehr an, weil ich selbst gerade auf meine erst kruzen Weg die ersten Effekte spüre: In meiner Wohnung komme ich jetzt wirklich zur Ruhe, weil mich nichts mehr anschreit („Kümmer Dich um mich!“). Und ich hätte vorher nie gedacht, dass dieses Reduzieren wirklich so viel Freude bereitet – also auch im kronkreten Tun, „währenddessen“… 🙂

    Da fällt mir eine Frage ein: Wie gehst Du das tägliche Loslassen von einer Sache an? Hast Du einen Korb, in dem Du Dinge sammelst, die Du aus der Wohnung schaffen möchtest? Schaust Du Dich täglich, bevor Du das Haus verlässt, um, was mitgehen soll?

    Dass Du Dir Zeit gelassen hast und Dich stufenweise von Dingen getrennt hast (siehe Bücher udn CDs), „beruhigt“ mich sehr, denn ich brauche vor allem bei Büchern und bei vielem, was andere als Deko bezeichnen würde (das sind bei mir vor allem emotionalaufgeladene Gegenstände – siehe „unnütz & unbezahbar“), noch Zeit, bevor ich mich lösen kann – und vielleicht muss ich es auch gar nicht, denn genau wie Du, sehe ich Minimalismus nicht als Wettbewerb und nicht aufs Dinge-zählen beschränkt.

    Was mich persönlich auch noch interessieren würde: Wie reagieren Deine Kinder auf Deine Reduktion? „Verstehen“ sie, was da passiert? Glaubst Du, dass sie einen Unterschied spüren zu anderen Wohnräumen in der Familie oder zu anderen Lebensformen in ihrem Umfeld?

    Der Aspekt „finanziell in meinen Möglichkeiten“ beschäftigt ich zurzeit stärker, denn ich überlege, mir freiwillig ein monatliches Maximum an Geldausgaben aufzuerlegen, um mich wikrlich darin zu üben, mit sehr viel weniger Geld auszukommen. Das hat auch was damit zu tun, dass ich mich von der kapitalistischen Arbeitswelt (meine Lebenszeit „verkaufen“) unabhängiger machen möchte. Mal schaun, wo mich das noch hinführt, wenn ich das konsequent weiter denke… 😉 Genauso wie Du glaube ich, dass die Investition in qualitativ hochwerzige und damit auch teurere Dinge sehr sinnvoll ist – überhaupt möchte ich in nächster Zeit möglichst bei Menschen kaufen, die das, was sie VERkaufen, auch selbst hergestellt /geernet usw. haben. Das heißt auch: mich stärker dem regionalen Handwerk und dem regionalen Lebensmittelprofuktion zuzuwenden. Sollte ich ein Möbelstück brauchen, werde ich es definitiv bei einem Tischler kaufen, keine Fließbandprodukte mehr. Ich freu mich darauf, meinen Lebensraum in dieser Hnsicht noch einmal neu kennen zu lernen.

    Und dann noch eine letzte Frage: Wie erlebst Du die Veränderung in punkto haben-wollen / Kaufsucht? War die eh nie so ausgeprägt bei Dir oder bist Du richtig runter gekmmen mit der Zeit? Ich glaube ja mittlerweile, dass dies eine der größten und gefährlichsten Süchte unserer Gesellschaft ist – die zu privaten Insolvenzen, zur Kapitalisierung von Beziehungen, zur brutalen Ausbeutung von Menschen und zur Zerstörng der Umwelt führt wie keine andere Sucht…

    Liebe Grüße
    Dörte

    PS: Deine Konsequenz in punkto Krawatten gefällt mir übrigens sehr gut. Ein Grund mehr, sich demnächst mal wieder beruflich zu treffen… 😉

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  3. Ein schöner Beitrag der mich sehr an einen guten Freund erinnert.
    Was auch ich mich frage ist wie sich dieses Konzept mit Freunden, Familie; Kinder vereinbaren lässt.

    Gefällt dir das schlichte Design (weißes Tassen, schwarze Kleidung…) wirklich oder dominiert da die Funktion alle anderen Aspekte?

    grüße
    iris

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  4. Vielen Dank für eure Kommentare 🙂 Gerne schreibe ich etwas zu euren Fragen.

    Zunächst zu Dörte.

    „Wie gehst Du das tägliche Loslassen von einer Sache an?“

    Das ist bei mir kein formalisierter Prozess und meine eigenen Anforderungen daran sind auch gering. Es ist auch so, dass es nicht jeden Tag eine Sache sein muss, sondern im Durchschnitt. Mal scanne ich einige Dokumente ein, mal verkaufe ich etwas per eBay, lege ein Kleidungsstück für die nächste Altkleidersammlung zur Seite oder schmeiße etwas weg. Minimalismus ist allerdings schon ein Punkt auf meiner täglichen To-Do Liste, einfach um mich immer wieder daran zu erinnern.

    „Was mich persönlich auch noch interessieren würde: Wie reagieren Deine Kinder auf Deine Reduktion?“

    In vielen Bereichen bekommen meine Kinder das gar nicht so mit – weil ich in ihren Belangen auch nicht so minimalistisch bin, wenn ich mir anschaue, was ich hier so an Spielzeug, Kinderbüchern etc. habe – und das, obwohl sie nur jedes zweite Wochenende hier sind. Es fällt ihnen schon auf, dass wenig rumsteht. Bei ihrem ersten Besuch bei mir hat meine Tochter mich vor Jahren ganz entsetzt gefragt: „Papa, hast du denn gar keine Spielsachen?“ – Bis wir dann die Schränke aufgemacht haben. Was sie sicherlich vermissen, ist der Fernseher. Wobei sie halt bei mir am PC schon mal eine DVD schauen und auch Kika lässt sich darüber sehen. Und dann gibt es ja auch noch YouTube auf dem Tablet 😉 Und etliche Kinder-Apps. Was ihnen schon immer wieder mal auffällt ist, dass ich zum Beispiel nur eine Sorte Marmelade zu einer Zeit habe etc. – und natürlich möchten sie dann immer gerade die haben, die ich gerade nicht da habe 😉

    “ Wie erlebst Du die Veränderung in punkto haben-wollen / Kaufsucht?“

    Sehr gute Frage. Es war und ist schon so, wenn ich etwas sehr gerne haben möchte, dass es mir dann schwer fällt, darauf zu verzichten. Und meistens erfülle ich mir diesen Wunsch dann auch früher oder später. Die Veränderungen sehe ich einerseits so, dass ich es mittlerweile häufiger eher später als früher mache und zum Beispiel bei meinem Handy überlege, doch noch eine Generation aussetzen zu können, auch wenn dies mit kleinen Einschränkungen verbunden ist. Und ich glaube auch, dass die Anzahl der Wünsche im Laufe der Zeit weniger geworden ist und jetzt automatisch auch immer der Gedanke da ist, dass dies (sofern es sich nicht um Ersatzanschaffungen handelt) ja auch wieder Platz wegnimmt usw. Es ist aber nicht so, dass ich jetzt in diesem Bereich sehr streng mit mir wäre.

    „PS: Deine Konsequenz in punkto Krawatten gefällt mir übrigens sehr gut. Ein Grund mehr, sich demnächst mal wieder beruflich zu treffen…“

    Sehr gerne – da werden sich bestimmt Gelegenheiten ergeben. Zumindest auf virtuellem Wege werde ich mich schon bald bei dir in einer Sache melden.

    Nun zu Iris Fragen:

    „wie sich dieses Konzept mit Freunden, Familie; Kinder vereinbaren lässt.“

    Ich lebe zur Zeit alleine, das macht viele Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse einfacher 😉 Einer der Gründe für meinen Minimalismus sind allerdings auch frühere Erfahrungen, die in die entgegengesetzte Richtung gingen.

    Besuch kommentieren dann schon mal, dass ich ja leben würde wie ein Asket, dass doch dieses oder jenes fehlen würde, die Schränke ja „leer“ wären etc. Aber auch oft, dass sie es auch gerne so aufgeräumt hätten usw. Und es gibt durchaus auch einige, die es so wirklich gemütlich finden.

    „Gefällt dir das schlichte Design (weißes Tassen, schwarze Kleidung…) wirklich oder dominiert da die Funktion alle anderen Aspekte?“

    Mir gefällt diese schlichte Design. Der praktische Nutzen speziell bei der Wäsche kommt hinzu.

    Gefällt 1 Person

  5. Wunderbar!

    Gerne würde ich auch den Weg komplett so beschreiten. Vor dem Lesen des Artikels hatte ich mir schon immer Gedanken gemacht, wie es sich so gestalten könnte.

    Genauso!

    Habe selber schon Fahrzeuge, PC usw. auf ein Minimum reduziert.

    Leider finde ich bei meiner Frau und den Kindern nicht solch eine Akzeptanz.
    Hast Du eine Idee, wie ich es ihnen vermitteln könnte?

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    • Meiner Meinung nach gibt es da zwei Wege.

      1. Im eigenen Bereich nach seinen Vorstellungen zu leben. Das scheinst du ja schon so zu verwirklichen.

      2. Vorleben, wie du reduziert lebst und damit zurechtkommst und auch die Vorteile deutlich machen und Anregungen geben. Und das möglichst ohne „missionarischen Eifer“. Letztlich muss jeder so leben, wie es für ihn angenehm ist. Vielleicht könnt ihr euch ja versuchsweise darauf einigen, in einem Bereich den ihr gemeinsam nutzt zunächst für eine begrenzte Zeit zu versuchen mit weniger auszukommen. Nur als Beispiel sei mal die Küche genannt. Hier könnte ein Versuch so aussehen, für einen Monat die meisten Küchengeräte in den Keller zu räumen und auch Geschirr, Werkzeuge und vielleicht sogar Zutaten, die ihr nur selten benötigt. Nach diesem Monat wird dann ein Fazit gezogen, was gut und was schlecht war und ob ihr so weiter machen möchtest, das Modell anpassen möchtet oder zum alten Konzept zurückkehren wollt.

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