Deko anders gedacht und gemacht

Schon seit Kinderzeiten ist mir unklar, wie Menschen Dinge nur aufgrund ihrer Schönheit lieben können. Aber von Anfang.

Warum wir Dinge lieben

Schaue ich auf mein eigenes Lieben von Dingen und mein eigenes, so kann ich Dreierlei Gründe – oder Begründungen – wahrnehmen, dies zu tun.

1. Ich liebe ein Ding, weil es einfach schön ist.

Oder doch, ich bin doch anfällig, wenn es um Schönheit geht. Obwohl mir nur Schönheit oft nicht genug. Wann bin ich das letzte Mal ob purer Schönheit (beinahe) erlegen? Das ist gar nicht so lange her. Ich hatte Urlaub. Bin da und dorthin geradelt. Und ab und an auch mal zu Orten, wie der Krebsmühle, an denen man was kaufen kann. Beim Durchschlendern bin ich dorten auf eine Interpretation der Banker-Lampe gestoßen. Für schlappe um die 300 EUR. Aber so wunderschön.

Einzig hat mich vor dem Sofort-Kauf gerettet, dass ich mich erinnerte, dass ich just 3 Wochen vorher eine Schreibtisch-Lampe verschenkte, weil ich keinen Nutzen dieser für mich mehr sah.

Aber schön. Schön ist sie trotzdem, oder?

2. Ich liebe ein Ding, weil es einfach praktisch ist.

Das ist eine Qualität, die mich durchaus an ein Ding bindet. Wenn ich es (ge)brauche. Am besten beständig. Also Dinge, die saisongebunden, also wie meine Winterjacke z.B. (die ich trotzdem schätze), haben es naturgemäß schwerer, meine Gunst zu erringen. Ich mag Dinge, die ich permanent (ge)brauche. Also das Messerchen, mit dem ich Kartoffeln schäle(n kann), und noch so viel mehr. Das so ein einfaches Multifunktions-Ding.

Aber es gibt noch mehr.

3. Ich liebe ein Ding, weil ich einfach etwas damit verbinde.

Es gibt da noch die Dinge, mit denen ich was verbinde. Weil ich sie von DIESER einen bestimmten Person bekommen habe. (Meiner Mutter, meinem Liebhaber, meinem verstorbenen Opa oder so). Oder weil es irgendwas ist, was ich in die Hände gekriegt, als ich in einer Lage, die relevant, wichtig,

Ich will alles!

Mein Gedanke ist jetzt, … wir könnten doch Dinge, die praktisch sind, aber gleichzeitig auch schön (sein müssen) … und vielleicht uns noch am Herzen liegen, weil wir sie mit jemandem oder etwas verbinden… GLEICHZEITIG … und auch noch … als Dekoration unseres Wohnumfeldes nutzen.

Beispiel gefällig?

Hm. Dann schaue ich mich mal um, in meiner Wohnung. Wo die ersten Versuche in der Richtung evtl. zu finden.

Den Basilikum, den ich gleich Morgen verzehren werde.

Grünzeug

Die Töpfe habe ich aus dem Keller. Und nutze sie immer temporär für die Kräuter, die ich gerade für ein Gericht demnächst brauche. Dieses Gericht? Hier.

Womit ich meinen Kaffee koche.

KaffeeFilter

Ich LIEBE die Tasse Kaffe. Und ich kultiviere diese Liebe immer mal wieder auf Twitter. Von diesen modernen Kapsel-Maschinen halt ich nicht viel. Ob der Masse an Kaffee, die ich trinke.

Womit ich meine Schuhe putze.

Schuhputz

O.k. NIEMAND putzt gerne Schuhe. Ich auch nicht. Aber wenn ich mal putze, mag ich das Putzzeug auch greifbar in der Nähe haben. Und ich habe das in so einem Ausstellungs-Kasterl auf meinem Regal. Und ich findeö, das sieht – na ja, vielleicht nich so als Nahaufnahme aber ansonsten – ziemlich „stylisch“ aus. 🙂

Was ich so trinke.

Saft

Das kennt man ja aus so Bars. Da sind die Cognacs auch hindrapiert. Ich mag ja gerne Saft. Und da habe ich mir gedacht, die Ladung, die ich immer in Reserve habe, warum die nicht auch mal wie einen wertvollen Cognac drapiert?

ERGO

Was eigentlich mein Punkt werden soll… wenn wir alles, was wir eh (ge)brauchen zeitweise als Deko nutzen, so … könnten wir auf überflüssige Deko, die nur schön, ja komplett verzichten.

Oder? Oder seht ihr das ganz ander?

Wie auch immer. Hinein mit euren Gedanken ins Kommentarfeld. JETZT GLEICH! 🙂

 

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8 Gedanken zu “Deko anders gedacht und gemacht

  1. Jetzt gleich? OK. Also wenn Du schon den ALDI-Saft wie Cognac dekorieren willst, dann solltest du schon auf Symmetrie achten, und die Etiketten alle gleichmäßig nach vorne drehen lach (da bin ich Monk, merkt man das?). Für mich muß ich sagen, ich mag Deko um der Deko willen. Spricht für mich nix gegen – wenn es schön ist, darf es bleiben :-). Natürlich nicht zu viel davon, das ist klar. Aber nur mit Alltagsgegenständen dekorieren? Das spricht den Ästhet in mir nicht so recht an ;-).

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    • Hihi… das finde ich jetzt schon mal wieder witzig. Als ich das Foto schießen wollte da dachte ich mir… na, also die stehen ja alle wild durcheinander. Ich sollte die „ausrichten“. … Aber das wäre ja gar nicht mehr authentisch gewesen. Also hab ich sie gelassen… …. kannst Du uns ein Foto von einer Deko um der Deko willen schenken? Oder gleich einen ganzen Gastbeitrag zu? Würd mich interessiern!!!

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  2. Also bei mir stehen definitiv Deko-Dinge zum schön aussehen und Deko-Dinge die einfach nur praktisch sind.
    Oja, und jetzt sehe ich auch grad noch Deko, die mich an etwas erinnert.
    Und mir fällt auch keine 4. Kategorie ein. Gut vorgearbeitet mons7.

    Ich schick dir nochmal ein paar Bilder zum Thema, mons7, ist das okay?

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  3. Bin ich hier die einzige, die sich anstrengen musste, den Artikel zu lesen?? Furchtbares Deutsch, fehlende Wörter und Endungen und inhaltlich sowas von dünn! Ist das der neue Minimalismus?

    Wenn einem nix zum Schreiben einfällt, dann schreibt man halt nix. Aber so ein übers Knie gebrochener Artikel geht gar nicht!!

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