R.I.P. Meine 10 überflüssigsten Komsumartikel

Darf ich vorstellen: Ohne nachzudenken, habe ich früher diese Dinge konsumiert:

Zitronenjoghurt
Oh, mein geliebtes Zitronenjoghurt, natürlich im 250-g-Einwegplastikbecher. Was hab ich da eigentlich gegessen? Heute gibt’s Naturjoghurt im Glas mit frischer Zitrone. Achtung! Macht süchtig!

Knoblauchbrot
Industriefutter in Folie. So lecker: Brot im Ofen bräunen und mit Butter bestreichen. Ein paar Knoblauchstückchen drauf. Hmmm!

Waschpeeling
Mikroplastik aus der Tube. Nicht zu filtern in der Kläranlage. Landet also im Meer, dann im Fisch und wieder im Menschen. Olivenöl und Zucker nehme ich jetzt einfach mit unter die Dusche. So angenehm!

Kosmetik
Raus flogen Erdölcremes mit Schlachtabfällen, Chinakosmetik, die gefährliche Allergien auslösen kann und deren Inhaltsstoffe deutsche Hautärzte zum Teil noch nicht mal identifizieren können. De luxe: kalt gepresste Bioöle, Haarseife.

Vanillezucker

In Alkohol getränkte Sägespäne. So einfach: Vanilleschote in Zucker stecken. Immer wieder auffüllbar.

Brillenputztücher
Servietten, Strohhalme, Wattepads, Konservendosen, Einweg-Geschirr erzeugen Riesenmüllberge. Ich lasse sie einfach weg und merke es gar nicht.

Damenbinden
Kleber, Parfum und Chemie darin führen zu Stauhitze und Bakterienansiedlungen. Geruchsfrei: Babyvlieseinlagen. Aus Biobaumwolle. Wasch- und kompostierbar.

Pommes frites
Statt Industriefutter wie fettige Kroketten, Kartoffelpüree zaubere ich mir einfache Gerichte aus Kartoffeln.

Teebeutel
Loser Tee schmeckt mir besser und erzeugt weniger Müll.

Putzmittel
1 Jahr lang habe ich eine Ansammlung bunter Chemieflaschen geleert. Mit Spülmittel und Scheuermilch wird die Wohnung jetzt genauso sauber.

Und jetzt du. Gibt es Produkte, die du nicht mehr kaufst und heute unsinnig findest? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Advertisements

12 Gedanken zu “R.I.P. Meine 10 überflüssigsten Komsumartikel

  1. Seit ich nicht mehr in Deutschland lebe, gibt es bei uns auch keine Fertigprodukte mehr. Wenn wir kochen, holen wir uns direkt davor alles frisch vom Markt. Dann bleibt auch der Vorratsschrank schön übersichtlich.

    Tee holen wir uns auch nur noch lose und Reis kaufen wir nur im 10kg-Sack. Die Säcke sind übrigens so stabil, dass die Bauarbeiter hier sie zur Schuttbeseitigung wiederverwenden.

    Auch bei Küchengeräten lebe ich jetzt sehr eingeschränkt. Früher habe ich nur selten gekocht, da Fertigprodukte, aber mir trotzdem ständig Küchengeräte angeschafft. Pürierstab, Knoblauchpresse usw. braucht man gar nicht, genauso wenig wie einen Dosenöffner (weil man ja alles frisch und lose kauft) und man braucht auch Töpfe und Geschirr nicht in dutzendfacher Ausführung.

    Gefällt mir

  2. Seit vielen Jahren schon nutze ich Stückseife statt Duschgel. Viele, viele Plastikflaschen habe ich damit ( zumindest für mich) eingespart. Ich kaufe keine Spezialputzmittel, Deosprays, Raumbedufter und Zellstofftücher. Keinen Einmalputzlappen, keinen Swiffer etc. keine Getränke in Einmalverpackungen, nur Glasflaschen die mehrmals verwendet werden können. Die Liste ließe sich sicher noch erweitern… LG Gitta

    Gefällt mir

  3. Hallo Tanja!

    Schöne Zusammenstellung von Dingen, die wirklich kein Mensch braucht.

    @Brille putzen
    Laut meinem Optiker ist es das Beste, die Brille zuerst unter fließendem Wasser zu spülen und dann mit Seife zu reinigen. So zerkratzt sie am wenigsten. Getrocknet wird mit einem sauberen Handtuch.

    Brillenputztücher machen Brillen kaputt.

    lg
    Maria

    Gefällt mir

  4. Tolle liste! Das erinnert mich an Jugendsünden wie Kartoffelbrei und Milchreis aus der Tüte. Dank Maria brauche ich jetzt auch keine Boullion mehr. Einen wirklich großen Unterschied machen die Damenhygiene-Artikel und seit neustem sind auch die Papiertaschentücher traditionellen Stofftaschentüchern gewichen. liebe Grüße, Marlene

    Gefällt 1 Person

  5. Liebe Tanja,

    welch wunderbare Anregungen mal wieder! Ich bin gerade dabei, mich von so einigem zu verabschieden, wss wirklich in punkto Nachhaltigkeit haarsträubend ist. Auf R.I.P.-Liste stehen bereits:

    1. Coffee to go – was für eine Todsünde in Sachen Einweg-Plastikmüll! Nie wieder! Wenn es mal sein muss, nehme ich meinen Thermobecher voll Kaffee von zu Hause mit.
    2. Schokoriegel – auch so eine Verpackungssünde… Statt dessen mach ich mir zurzeit Haferflockenbrei mit Honig, wenn ich im Job Heißhunger auf Süßes bekomme. Klappt ganz gut, macht wirklich satt und damit auch wieder leistungsfähig für den Schreibtisch-Endspurt am Nachmittag…

    3. Rasierschaum – völlig überflüssig, denn im Prinzip tut es auch Wasser und ein bisschen Seife oder Waschlotion oder was auch immer. Benutze ich schon seit Jahren nicht mehr – rasiere mich aber nach wie vor, weil… (Ich könnte hier auch noch ein bisschen ausholen und über Sinn und Unsinn rasierter Beine usw. reden, aber ich bin nicht ganz so cool wie Monsi… 🙂 )

    4. Plastikflaschen für Getränke – sind ganz neu auf meinem Index, dafür aber jetzt um so konsequenter und missionarischer!

    5. 5-Minuten-Terrine – waren wirklich über Jahre eine fürchterliche Leidenschaft von mir, jetzt bin ich endlich drüber hinweg…

    Wo ich noch nicht so weit bin:

    • Deoroller (ich schaffs einfach nicht ohne…)
    • Zigaretten (zwar nur rund eine Schachtel pro Monat, aber trotzdem…)
    • Kartoffelpürree und Tütensuppen – aber nur noch im Urlaub (weil das auf Wanderugnen einfach so herrlich leicht im Rucksack ist…)

    Wenn mir noch was einfällt, vervollständige ich die Liste noch.

    Gute Nacht!

    Gefällt mir

  6. Stimmt. Nur Essig mag ich nicht so.

    Mir ist noch Salatkrönung eingefallen. Das sind wahnsinnig viele Kalorien und mit Öl und Zitrone so schnell selbst hergestellt, dass ich es schon lange nicht mehr kaufe. Oder diese Öltücher für Babys. Waschlappen ist doch viel einfacher.

    Gefällt mir

  7. Erstens ist deine Liste schon so umfassend (sind ja auch mehr als 10) und zweitens habe ich vieles schon so ‚verinnerlicht‘ bzw. es ist mir selbstverständlich geworden, etliches nicht mehr zu haben, z.B. Konservendosen wegen der Epoxidharzbeschichtung innen. Überhaupt gibt es hier keine Fertigprodukte mehr (außer Baguette). Unglaublich, dass ich früher Backmischungen benutzt habe. Wozu eigentlich? Das geht auch nicht schneller.
    Bio-Öle für die Haut sind sehr unterschiedlich. Bisher gefällt mir Aprikosenkernöl am besten, weil es geruchlos ist und schnell einzieht (s. auch auf meiner Seite).

    Gefällt mir

  8. Duschgel reicht für den ganzen Körper. Auch für die Haare (und die gehen bis zum Popo, und werden übrigens nicht geföhnt, sondern abends gewaschen und trocknen über Nacht). Extra Waschlotion fürs Gesicht brauch ich nicht.
    Die Haarspitzen werden ab und zu mit Distelöl (60 Cent, Lebensmittelregal im Supermarkt) gepflegt. (Und nein, das sieht nicht fettig aus und riecht auch nicht.)

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s