Essenspläne.

Ja, die von Dörte ausgerufene Challenge, während der die Kunst darin bestand, möglichst nur von Vorräten zu leben, hat langfristig etwas in mir ausgelöst.

Mein daraus abgeleiteter und just heute geborener Plan ist der Folgende.

Ich koche ja eh‘ immer zu viel.
Es gibt ja Menschen, die zu wenig kochen, solche, die zu viel kochen, und solche, die ziemlich oft ziemlich genau treffen, wie viel die Familie isst. Von welchem Schlag seid ihr?

Deshalb habe ich mir heute Boxen gekauft, mit denen man gleichsam ALLES machen kann. Was ich mit ALLES meine?

  1. Einfrieren. Das übrige Essen wird nicht in den Kühlschrank für Morgen abgeschoben, sondern vielmehr gleich abgefüllt. In die Box, in der man auch einfrieren kann.
  2. Die nehme ich dann spätestens eine Woche danach mit auf Arbeit. Ich mag ja ehrlich gesagt keine Mikrowellen. Das ist aber die einizige Möglichkeit in unerer Küchenecke, was warm zu machen. Kein Ofen, kein Herd. Also sei’s drum. Man muss nehmen, was man hat. Und die Box kann man just auch in die Mikro stellen. Allerdings soll man den Deckel vorher lösen. Und aufgetaut ist das Essen, selbst wenn ich des morgens vor dem Frühstück erst aus dem Gefrierfach genommen, dann auch schon.
  3. Zwar hat die Küchecke auf Arbeit keinen Ofen, keinen Herd, dafür aber eine Spülmaschine. Da stecke ich die gute Box gleich nach der Mittagspause rein. Das soll sie laut Hersteller auch noch aushalten.

Der Plan also nochmals in Kürze.

Ich gefriere mir also das Reste-Essen, das ich ja eh‘ immer so nebenbei produziere, immer ein. Zwei Aufkleber drauf, einen mit dem, was drin ist und auf den andern das Datum, zu dem ich das Ursprungs-Essen geschmaust, und von dem der Rest nun übrig.

Experiment hiermit und heute gestartet!

Wie macht ihr das so? Nehmt ihr euch Essen mit auf Arbeit? Was zum warm machen oder ein belegtes Brot? Vielleicht einen Salat? Esst ihr in der Kantine? Oder haltet ihr schlicht und einfach aus bis zum Abend? Und wenn ihr ähnlich wie ich geplant handelt, welche Boxen benutzt ihr zum Einfrieren und Transport… und evtl. dann auch noch zum Warmmachen?

Advertisements

18 Gedanken zu “Essenspläne.

  1. Ich bin vom Schlag „zu viel Kochen und zu viel essen“. Zeitweise schaffe ich es, übrig bleibende Reste im Kühlschrank für die Folgetage aufzubewahren. Eingefroren wird bei uns nur, wenn wir extra aus dem Grund mehr gekocht haben. Zu diesem Zweck gibt es hier eine umfangreiche Tupper-Sammlung. Die gefällt mir zwar unter dem Aspekt Plastik vermeiden nicht so, aber die Dosen sind hochwertig und halten lange, von daher geht das in Ordnung. Aber ich wüsste ja gern, wie ich es schaffe, die passende Menge zu kochen oder nicht nach dem Essen über die Reste herzufallen.

    Gefällt 1 Person

  2. Huhu, also ich mach es seit einiger Zeit auch so. Ist sehr praktisch. Seitdem koch ich absichtlich mehr (ich krieg es sonst ziemlich gut hin nur für 2 zu kochen :)). Eine Tuperdose pro Portion und fertig ist ein Mittagessen für die Arbeit. Nur hatte ich am Anfang nicht so viele kleinere Dosen und hab bei meinen Freunden nachgefragt, ob sie zu viel davon haben. Hat prima geklappt 🙂

    Gefällt mir

    • DAS ist natürlich auch einen SUPER-Idee. Die Dosen von denen abgreifen, die sie eh‘ nicht brauchen! 🙂 🙂 🙂 … na ja, habe auch nur drei besorgt und könnten mehr sein… werde ich gleich mal nächste Woche probieren. DANKE für den Tipp! 🙂 🙂

      Gefällt mir

  3. Hallo!

    Gekocht wird ganz bewusst mehr, damit ich für die Arbeit was zu essen habe.

    Ich verwende dazu Glasdosen, in denen ich die Essensreste für den nächsten Tag aufbewahre. Darin nehme ich diese dann in die Arbeit mit und kann sie in diesen Glasdosen auch gleich aufwärmen. Das ist das tolle an den Glasdosen. Sie sind zum Einfrieren, für den Backofen und auch für die Mikrowelle geeignet.

    Schon seit sehr langer Zeit nehme ich mein Essen immer in die Arbeit mit und bin froh, dass ich zu Mittag gutes warmes Essen für mich habe.

    lg
    Maria

    Gefällt 1 Person

  4. Eine Mischung aus Kantine (ermäßigt dank Arbeitgeber, 5 oder 6 € pro Tag für ein Mittagessen, wäre mir zu teuer) und gemeinsam kochen (mit Klienten).
    Denke, dass das abhängig vom Arbeitgeber ist. Bei der alten Arbeit habe ich mir Brote oder selbst gemachte Salate mitgenommen (z.B. Rote Bete mit Mozzarella und Kürbiskernöl).

    Wieso fällt es dir schwer die richtige Menge zu kochen?
    Wir sind zu zweit und bei uns klappt es meistens prima. Entweder für einen Tag oder für zwei Tage. Mir hilft, dass ich weiß ca. 100 g Nudeln pro Person. Für Reis habe ich eine spezielle Tasse, da weiß ich dann wie viel das ungefähr ist. Bei Kartoffeln nach Augenmaß.

    Gefällt 1 Person

  5. Liebe Monsi,

    Essen mit zur Arbeit nehmen (und nix zwischendurch kaufen) musste ich mir erst mühsam angewöhnen (und habs durch meine Juli- UND meine August-Challenge jetzt endlich geschafft!).

    Leider benutze ich im Moment auch noch Plastikboxen. Mein nächster Plan ist nun, meine Küche nicht nur plastikfrei zu kriegen, sondern auch noch weitestgehen Elektrogerätefrei! Ich überlege sogar, mal ein Leben ohne Kühlschrank zu wagen, wie ich es letzten im „Reste Magazin“ gelesen hab (siehe http://www.magazin-restkultur.de/seit-acht-jahren-ohne-kuehlschrank/). Damit ist dann auch das kleine Gefrierfach „dahin“ – und da fällt mir auch gleich meine Frage an Dich ein: Wozu überhaupt einfrieren? Du verbraucht doch unnötig Energie! Iss doch einfach gleich am nächsten Tag das Übriggebliebene (schmeckt am zweiten Tag eh besser 🙂 ).

    Hm… Die Sache mit dem Verzicht auf Elektorgeräte ist wahrlich einen eigenen Blogpost wert… 🙂

    Gefällt 1 Person

  6. Hallo mons,
    beim Lesen dachte ich, sie zerstört ihr Essen ja 3 mal. Erst kocht sie es und macht einen Teil der Nährstoffe platt. Dann macht sie es ganz tot durch Einfrieren. Dann verstrahlt sie es mit der Mikrowelle. Einen Teller mehr kochen und mitnehmen ist einfacher. Ich esse das meiste mittlerweile roh. Anfangs schmeckte mir das gar nicht. Jetzt macht es süchtig und Gekochtes esse ich nicht mehr gerne. Waschen und reinbeißen. Einfacher geht es nicht. Das ist für richtig zu einer Lebensqualität geworden. Der Kühlschrank ist extra ohne Eisfach und mit höchster Energieeffizienz. Den lasse ich mal lieber. Könnte im Hochsommer gefährlich werden in der Dachwohnung. Hatte auch schon mal drüber nachgedacht, ihn abzuschaffen, weil er meistens leer ist und nichts wirklich da rein müsste.

    Liebe Grüße
    Tanja

    Gefällt 1 Person

  7. Hi Dörte,

    nein, du klingst ordensverdächtig. Heute Nacht schreibst du noch was von „zahm.“ Jetzt lese ich kalt duschen. Ich hab Nesselsucht und erkälte mich schon, wenn ich ein Eis esse. 🙂 Außerdem zeltest du. Das ist mir zu minimalistisch.

    Liebe Grüße
    Tanja

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s