August-Challenge: 7 Tage nur von Vorräten leben

Bevor wir gemeinsam durchstarten in die zweite Challenge (die erste kannst Du hier (Aufruf) und hier (mein Erfahrungsbericht) und hier (Biancas Erfahrungsbericht) nachlesen), kommen hier noch einmal …

ALLGEMEINE SPIELREGELN FÜR DIE MONATLICHE CHALLENGE

Immer am 1. eines Monats rufe ich zu einem herausfordernden Selbstversuch auf – den ich selbstverständlich meinerseits angehen werde. Innerhalb des laufenden Monats gilt es, für mindestens 7 Tage ein verändertes Verhalten zu erproben, und zwar in Bezug auf Konsum und Besitz (im weitesten Sinne). Spätestens am Ende des Monats berichte ich – und hoffentlich auch viele andere von ihren Erfahrungen. Mitmachen kann jede/r, der/die hier mitliest. Die Challenges werden nicht für jede/n eine Herausforderung sein. Was dem einen leicht fällt, ist für die andere eine enorme Überwindung. Ich suche mir natürlich immer etwas aus, was auf jeden Fall für mich ein Ansporn ist, meinen Lebensstil zu überdenken.

tl;dr: Versuche, im Laufe eines Monats für 7 Tage am Stück (Du entscheidest, ab wann die laufen)
Dein Verhalten zu ändern und nach den beschriebenen Minimalismus-Spielregeln zu leben!

Alles klar? Auf geht’s!

Challenge im August 2014

Ernähre Dich sieben Tage lang von dem*, was Du in Deinen (Kühl)Schränken findest – so lange der Vorrat reicht!

Bist Du etwa Anhänger/in der Prepardness-Bewegung und bereitest Dich auf die drohende Katastrophe vor? Oder schlummert in Deiner Vorratskammer selbst geernetetes Obst und Gemüse? Dann ist diese Challenge natürlich keine wirkliche Herausforderung für Dich. 🙂

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Doch wenn Du einfach das Hamster-Gen auslebst, das die (Nach)Kriegsgeneration uns vererbt hat, dann hortest Du mit Sicherheit Berge von Packungen voller Nudeln, Kaffee, eingefrorenen Mahlzeiten und und und. Doch wozu? Und was löst die Vorstellung, sieben Tage lang keine Lebensmittel kaufen zu dürfen, in Dir aus?

Ich möchte gern herausfinden, wie weit ich es mit den Lebensmitteln schaffe, die ich zurzeit in meinem Kühlschrank samt kleinem Gefrierfach sowie in meinen Küchenregalen und -schränken horte. Ach ja, und das Essbare in der Wohnung meines Freundes muss ich angesichts meiner Lebensweise fairerweise auch mit dazuzählen.

Ich starte an einem x-beliebigen Tag, ohne mir vorher groß Gedanken zu machen, wie lange Brot oder Milch reichen. Denn ich werde ohne Brot nicht verhungern und ohne Milch nicht verdursten (nur der Kaffeegenuss ist eingeschränkt). Außerdem macht die „Not“ erfinderisch: Wie geht das nochmal, aus Mehl und Wasser und ein paar Gewürzen etwas Schmackhaftes zuzubereiten…? Welche Teesorten eignen sich dazu, sie im Sommer in ein Kaltgetränk zu verwandeln…?

* Die erlaubten Ausnahmen?

  • Frisches (!) Obst und Gemüse darf gekauft werden, wenn es gar nicht anders auszuhalten ist!
  • Brot darf erst dann gekauft werden, wenn kein Mehl, keine Haferflocken, kein Reis, kein Grieß o.ä. und keine Nudeln mehr im Haus sind!
  • Milch und Eier dürfen nur gekauft werden, um andere Zutaten wie Mehl zu verbrauchen, also zum Backen oder Pfannkuchen zaubern usw. UND wenn man sie nicht beim Nachbarn ausleihen kann. (Special Challenge! 😉 )

Ich nehme diese Challenge ins Programm auf, weil ich gerade dabei bin, alle meine Schränke zu leeren – und da macht es Sinn, auch mal die Lebensmittel konsequent zu reduzieren. Meine persönliche Zusatz-Challenge: Was ich in den sieben Tagen nicht selbst verzehren kann, werde ich anschließend verschenken oder spenden. Dann fange ich einfach mal bei NULL Lagerhaltung ganz neu an…

Ich bin sehr gespannt, wie es Dir mit dieser Challenge ergeht!
 

 
PS: Dieser Blogpost erscheint während meines Urlaubs (vorab geschrieben und auf Termin gelegt… 🙂 ). Ich starte mit der Challenge selbst also erst in der zweiten August-Hälfte. Doch lass Dich nicht davon abhalten, das Experiment zu wagen und schreib Deine Erfahrungen als Kommentar. (Das Freischalten dauert evtl. ein wenig länger…)

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8 Gedanken zu “August-Challenge: 7 Tage nur von Vorräten leben

  1. Ich mache auch mit! Und ich werde für mich die Regeln noch verschärfen: Bei jeder Mahlzeit muss irgendetwas „Abgelaufenes“ enthalten sein (oder weggeworfen werden). So zwinge ich mich dazu, mir mal die hinteren Plätze im Regal, Schublade, Kühlschrank und Tiefkühltruhe genauer anzusehen …

    Gefällt 1 Person

  2. Ich habe letztes Jahr von Mitte September bis Ende Oktober diese Challenge 6 Wochen lang durchgezogen. In dieser Zeit habe ich mehr oder weniger nur Obst/Gemüse, Milch, Eier, Käse und Hefe gekauft. In den 6 Wochen habe ich für 3 Personen insgesamt rund 150,– Euro Kosten für Essen gehabt. Nach den 6 Wochen hat es langsam angefangen mühsam zu werden, weil ich nur noch Vorratsklumpen hatte und nicht mehr abwechslungsreich kochen konnte. Aber es hat mir ziemlich gut geholfen, meine Vorräte auf ein vernünftiges Ausmaß zu reduzieren.

    Viele Spaß und ich bin gespannt auf Deine Berichte.

    lg
    Maria

    Gefällt 2 Personen

  3. Ich hab so was auch mal gemacht. Ist ganz gut. Denn: danach kennt man dann seinen Bedarf. Meine Vorräte halten jetzt 10-12 Wochen. Für 80 Euro bestelle ich mir die bei einem Drogeriemarkt. Biolebensmittel wie Nudeln, Reis, Müsli und Drogerieartikel für genau diese Zeitraum. Ich fülle alles in Weck-Flaschen um und nutze die Verpackungen ab da als Mülltüten. Mein Haushalt ist somit plastikfrei. Und ich muss nur noch Obst, Gemüse, Süßigkeiten, Milchprodukte, Brot, Klopapier, Eier, Kleidung einkaufen. Da ich eh nicht gerne einkaufen gehe, ist das für mich genau richtig. Angebote kaufe ich schon lange nicht mehr. Und habe das Gefühl, seitdem spare ich richtig viel Geld.

    Gefällt 4 Personen

  4. Hui! Ich fürchte, für diese Challenge hab ich keine Zeit! 😦
    Klingt erstmal komisch, ist aber so. Meine Jüngste ist sehr „schleckig“ und isst viele Dinge nicht oder nicht gerne. Da die kleine Partymaus jetzt im August 10 Tage alleine im Zeltlager ist, haben wir einen Plan mit Essensideen aufgestellt und werden 10 Tage lang nur Sachen kochen, die der Kleinen nicht schmecken und danach wieder verstärkt Sachen, die sie eben auch isst (was den Speiseplan wieder deutlich einschränkt). Also leider keine Zeit – denn nach diesen 10 Tage „Essen, was der Partymaus nicht schmeckt“ fahren wir in Urlaub und werden uns quer durch die thailändische Küche probieren.
    Ich werde trotzdem ein wenig halbherzig bei der Challenge mitmachen und mal schauen, was schon ewig in den Regalen der Speisekammer steht oder im Tiefkühler liegt und aufgebraucht werden sollte – und ich bin gespannt, wie es den anderen Challengern so ergeht, vielleicht hol ich die Challenge ja dann nach dem Urlaub irgendwann nach.

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